Ja, auch für Hochschulen und Universitäten ist es wichtig, sich auf Social Media richtig zu platzieren und (pro)aktiv mit dem Publikum zu kommunizieren – sei es mit (potenziellen) Studierenden, Mitarbeitenden, Förder:innen oder Alumni. 👩‍🎓 💬 Wie das Ganze am besten funktioniert? Mit digitalem Hochschulmarketing. 💻
Weil ihr schließlich nicht die einzige Institution auf dem Bildungsmarkt seid, ist es wichtig, auf euch aufmerksam zu machen und eure Zielgruppen von euch zu überzeugen. Im digitalen Raum lässt sich euer Publikum am schnellsten und effizientesten ansprechen. Was es dafür braucht? Eine durchdachte Strategie.

Warum braucht es eine Social Media Strategie?

Trotz des hohen Potenzials der verschiedenen Social Media Kanäle wie LinkedIn, Facebook, Instagram und TikTok wirkt die Online-Darstellung vieler Hochschulen oft noch unübersichtlich und unsystematisch. Gründe dafür sind häufig fehlende Expertise und ein Mangel an zeitlichen Kapazitäten. ⏳

Dazu kommt, dass Hochschulen sich selten als purpose-getriebene Brands begreifen und sich auch nicht als solche positionieren. 😕 Doch gerade, wenn's ums Marketing geht, sollten sich Hochschulen trauen, über den Tellerrand zu blicken und sich einiges aus der Privatwirtschaft abschauen. 🤗 Branded Content, sprich: ein konsistentes Design, ist dabei eines der wichtigsten Voraussetzungen für eine memorable Kommunikation, die auffällt und haften bleibt. 🌟

Eine Social Media Strategie hilft dabei, die verschiedenen Kommunikationsarten und -mittel festzuhalten, mit denen ihr euer Publikum in den sozialen Medien ansprecht. Das wiederum schafft Klarheit und Struktur über eure Ziele, die ihr mit einer erfolgreichen Strategie effizient und langfristig erreichen könnt. Wir erklären euch in 7 Schritten, wie ihr eure Hochschule, den Fachbereich oder das Lehrgebiet erfolgreich auf Social Media aufstellt. Here we go! 😉

1. Ziele

Zunächst einmal solltet ihr euch die Frage nach der Zielsetzung für den Social Media Auftritt eurer Hochschule oder eurer avisierten Kampagne stellen. Definierte Ziele machen es schnell erfassbar, was überhaupt erreicht werden soll und welche Aktivitäten auf diese Zielsetzung einzahlen. Das kann auch bei unerwarteten Wendungen und Ereignissen helfen, schnelle Entscheidungen zu treffen. 🎯  Denn ist das Ziel klar formuliert, lassen sich daraus auch kurzfristig Handlungsempfehlungen ableiten, ebenso wie langfristig erfolgversprechende Taktiken für die digitale Positionierung.

Und damit man sich im Dickicht der möglichen Ziele nicht verliert, ist es empfehlenswert, sich auf 3️⃣ priorisierte Hauptziele zu beschränken.

2. Zielgruppen

Verschiedene Socials = verschiedene User:innen. ❤️ Auf mehreren Social Media Kanälen aktiv zu sein, hat den Vorteil, ein heterogenes Zielpublikum zu erreichen. Dabei macht es einen Unterschied, ob ihr Pressevertreter:innen, Job-Kandidat:innen, Studierende, Alumni, Förder:innen oder gar die Industrie ansprechen möchtet. Die Möglichkeiten sind vorhanden – und umso wichtiger ist gedankliche Klarheit. Wir raten: Legt euch auf eine Zielgruppe fest und berücksichtigt dabei immer auch ihr Denken und Handeln. 🤝

Um die Zielgruppen sinnvoll zu fassen bzw. zu segmentieren, arbeiten wir bei REBELKO in strategischen Workshops auch bspw. mit Personas. 👩🧑 Dadurch lassen sich  u.a. sozio- und psychodemografische Merkmale festhalten. Letztere spielen wiederum insbesondere für die Entwicklung von zielgruppengerechten Paid-Strategien und für Behavioral Targeting eine entscheidende Rolle.

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3. KPI: Erfolge messen

Die Zielgruppen sind klar umrissen, die Ziele sind gesteckt? 🤔 Dann ist es bereits in einer frühen Phase wichtig, regelmäßige Erfolgserhebungen einzuplanen. Ja, dafür braucht es verbindliche KPI mit Aussagekraft und Relevanz. Nur so kann man Fortschritte und Erfolge wirklich messen. Zielt ihr zum Beispiel auf Traffic, Impressions und Reach oder sind euch Follower, Engagement Rates und Sentiments wichtiger?

Darüber hinaus solltet ihr vereinbaren, wann und wie ihr die KPI erfasst. Das Gleiche gilt für den Umfang von Reportings: Über welches Tool wird das Reporting gemacht und wie ausführlich darf die Analyse der Social Media Statistiken sein? Reicht eine rein qualitative Auswertung und Einzelaufstellungen aus den Netzwerken, um eure Erfolge zu beurteilen?

4. Netzwerke & Kanäle son­die­ren

Mit einer sinnvollen Social Media Strategie lassen sich Zielgruppen über verschiedene Kanäle hinweg erreichen. 👉 Aber welche Kanäle sind die richtigen? Ob nun Instagram, Facebook, LinkedIn oder TikTok: schnuppert am besten zuerst in mögliche Kanäle und macht euch mit ihnen vertraut. Ist eure Zielgruppe dort überhaupt in entsprechendem Umfang vertreten? Wie konsumiert sie Inhalte? Was sind ihre Sehgewohnheiten? 👀

Kurzum: Analysiert nicht nur, wo sich eure Zielgruppen aufhalten, sondern auch welche Content- und Ad-Formate gut bei ihr ankommen und als relevant empfunden werden. So erfahrt ihr, welche Plattformen und Kreativ-Ansätze den besten Weg liefern, eure Ziele durchzusetzen.

Und zuletzt noch ein hilfreicher Tipp: Bedenkt von Beginn an sowohl Owned/Organic als auch Paid und Earned Media Potenziale bei der Sondierung, um die Hochschule als Brand ideal zu platzieren.

Falls ihr euch eine Beratung zu den verschiedenen Social Media Kanälen wünscht, dann schreibt uns gerne an. Alternativ stehen wir euch auch operativ zur Seite und erstellen eine gesamte Social Media Strategie für euch, angepasst an eure Marke und individuellen Bedürfnisse. 🤗

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5. Redaktions­strategie: In­halte, Themen und Sto­ries

Storytelling ist alles! Deswegen sollten die jeweiligen Inhalte, Themen und Kernaussagen auf den verschiedenen Plattformen klar sein und auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmt werden.

Erstellt eine treffsichere Redaktionsstrategie, definiert Rubriken, Serien und attraktive Formate für eure Audience. Berücksichtigt dabei auch, welche kanalspezifischen Eigenheiten, Anforderungen und Möglichkeiten technisch existieren. Wer Storytelling, Content Marketing und Technologie zu verbinden weiß, ist hier klar im Vorteil. 🙂

PS: Wir haben in unserem Blog so einige Artikel dazu geschrieben, die euch eine erste Idee davon geben, wie gutes Storytelling aussehen kann. Have a Look!

Tipp für die Redaktionsplanung

Wenn wir für Kund:innen die Redaktionsplanung übernehmen, starten wir zunächst mit einer groben und dementsprechend nicht zu kleinteiligen Zeitplanung. Wir tauschen uns über Höhepunkte (z.B. Jahrestage), Kampagnen und Events über eine längere Laufzeit aus und halten fest, welche Inhalte bzw. Milestones perspektivisch besonders hervorgehoben werden sollen. 🏆 In dem Zusammenhang wird auch ganz offen über Kapazitäten und Ressourcen gesprochen. Denn erst, wenn allen Beteiligten die Rahmenbedingungen klar sind, kann's an die Feinplanung gehen. Diese erfolgt in Form eines konkreten Redaktions- und Anzeigenplans.

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6. Social Media Design: For­ma­te & Styles

Eine einheitlich wirkende Kommunikation ist in der Regel auch visuell gestützt. Branded Content auf Social Media hilft dabei, dass Botschaften schneller im Feed auffallen und sich zudem auch besser einprägen. Achtet also bei der Erstellung von Post-Images darauf, dass der Wiedererkennungswert der Hochschule gegeben ist. 🤝

Wichtig ist außerdem, die verschiedenen Formate, also Bildgrößen und Video-Spezifikationen, zu kennen und den visuellen Content entsprechend anzupassen. Für mehr Reichweite und letztlich auch Erfolg im Social Web, sollten Format- und Größenanpassungen zur Routine werden. Die Eigenheiten der jeweiligen Netzwerke zu berücksichtigen, ist eben essenziell.

Design-Tipp für Einsteiger

Durch die Festlegung einer verbindlichen Farbpalette und ausgewählter Schriftarten für Social Media kommt bereits ein Basis-Design zustande, durch das eure Hochschule im Gedächtnis der User:innen bleibt. Entwickelt am besten einen Digital Styleguide sowie einen Social Media Styleguide, in dem alle wichtigen Entscheidungen bzgl. des Designs und eures Social Media Auftritts festgehalten werden. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. 😉

➝ Einen Artikel mit Tipps zur professionellen Posting-Produktion gibt's übrigens hier und wer darüber hinaus Unterstützung beim grafischen Setup braucht, darf hier vorbeischauen. 🫶

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7. Community Manage­ment, Mo­der­ation & Mo­ni­to­ring

Die Inhalte sitzen und sehen auch noch gut aus? 👉 Dann lässt die Reaktion meist nicht lange auf sich warten. Die Strategieentwicklung sollte daher unbedingt das Community Management ins Visier nehmen. Immerhin ist die Rede von dialogorientierten Medien, in denen die Social Media Redakteur:innen eurer Hochschule theoretisch in Echtzeit eine Response erhalten können – grundsätzlich aber 24 / 7. Und weil darüber hinaus eine hohe Interaktion mit der Community zu einer Verbesserung der Reichweite führen kann, sollten Monitoring und Moderation in den sozialen Medien genügend Raum einnehmen dürfen.

Alles für eine positive Brand Experience

How-To Community Management: Bestärkt positive Reaktionen und Kommentare, macht sinnvolle Reposts, verteilt fleißig Likes unter Kommentaren und traut euch, sympathisch und gleichzeitig bestimmt in Diskussionen einzutreten. Aktiv zu sein und zu interagieren – genau das kann in der Kommunikation mit jungen Studierenden ein Asset von unschätzbarem Wert sein. 🤞

Auf geht's!

Durch diese 7 Schritte seid ihr bestens darauf vorbereitet, eine Social Media Strategie zu entwickeln, mit der ihr eure Hochschule via Social Media strategisch vermarkten könnt. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer eine smarte Redaktionsstrategie und visuell starke Design-Templates. 🎨 💪

Und falls ihr noch Inspiration für die Inhalte oder Optik eurer Hochschulmarke sucht, schaut gerne in unserem Portfolio vorbei, wo ihr u.a. die Social Media Design-Vorlagen findet, die wir im Rahmen eines umfassenden Markenkernprozesses für die Ernst-Abbe-Hochschule Jena erstellt haben.  Solltet ihr Unterstützung bei eurem Social Media Auftritt gebrauchen, dann gerne eine Mail an uns schreiben oder euer Anliegen über den Easy Projekt-Starter mitteilen. 👇

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