Instagram Marketing (Online-Seminar)

"Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte..." – ein Instagram Post sogar manchmal noch mehr. 🤩 Die visuelle Social Media Plattform avancierte in den letzten Jahren zum echten Big Player und ihr Wachstum ist weiterhin rasant. Kaum verwunderlich also, dass Instagram mittlerweile sowohl im B2C als auch im B2B zum guten Ton gehört. Lernen Sie, wie Sie Ihre Zielgruppen auch über dieses Medium erreichen und relevante Informationen vorzugsweise ästhetisch konsistent vermitteln. Daher erfahren Sie in unserem Seminar, was sich genau hinter verschiedenen Feed-Looks und Story-Ansätzen verbirgt, wie Sie zudem mit Influencern kooperieren können und Instagram effektiv für Ihr Unternehmen nutzen.

Von "instagenen" Inhalten in der richtigen Frequenz über catchy Captures, Hashtags und Stories bis hin zu Instagram Statistiken – in unserem Seminar erläutern wir Ihnen Funktionen, Merkmale und Eigenheiten des Instagram Marketings. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen sehen Sie Best Practices und können die Erkenntnisse auf Ihr eigenes Unternehmen übertragen.

10.09.2020 | 9.00 bis 16.00 Uhr (1 Stunde Mittagspause)

Online-Seminar

Seminar­unterlagen, Zertifikat

399€ pro Person, zzgl. MwSt

Das Seminar findet bei einer Teilnehmerzahl von 5 Personen statt.

Seminar­inhalte

  • Einführung: Grundlagen der Plattform
  • Instagram Feed: Ansätze im B2B und B2C, Content Erstellung, Bild-Looks, Captures und Hashtags
  • Instagram Stories: Mit How-to mit Tipps & Tricks sowie Best Practices
  • Instagram Statistiken: Kennzahlen zu deuten wissen
  • Instagram Tools: Für mehr Planung und Durchblick
  • Instagram Influencer: Multiplikatoren ins Boot holen
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Breakout Sessions

Seminar­leitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, und an der Akademie der deutschen Medien.

Sie interessieren sich für dieses Seminar?


Selbstvorstellung: Timo - das neue Gesicht bei Social Media Aachen

Vor gut einem halben Jahr stand ich wie viele meiner Kommilitonen im Fachbereich Medienmanagement vor der Frage: Wo geht's in Zukunft für mich hin? Und ja, die Antwort fiel mir leicht: "Irgendwas mit Medien möchte ich machen - am liebsten mit digitalen." Kurzerhand fragte ich meinen allzeit bereiten Freund & Helfer Google: so stieß ich schnell auf die Webseite von Social Media Aachen. Getreu dem Motto ,,mehr als eine Absage kannst du eh nicht erhalten", fragte ich nach einem Praktikumsplatz. Und wie ist's ausgegangen? Richtig,  nun bin ich Praktikant mit meinem eigenen Schreibtisch und Mac! Et voilà: #HereIAm!

Und wer bin ich genau?

Ich heiße Timo Reitze, bin 23 Jahre jung und habe vor kurzem meine Bachelor Thesis eingereicht - darin habe ich mich hauptsächlich mit den Neuerungen der Virtual Reality Technologie beschäftigt und aufgezeigt, welche Einsatzmöglichkeiten sich im Möbel-Einzelhandel bieten. Hättet ihr zum Beispiel gewusst, dass ihr bei IKEA neuerdings in einer virtuellen Küche Meatballs anbraten könnt? Genial, nicht wahr? Nun warte ich auf den Tag meiner Disputation, an dem ich hoffentlich *bitte alle die Daumen drücken* meinen Abschluss erlange. Ansonsten verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Und was mach ich sonst noch? Sport, und zwar wirklich viel Sport. Am liebsten fahre ich Fahrrad und schwinge im Anschluss die Hantelscheiben im Gym. Bei aufkommender Langeweile könnt ihr meinen Astralkörper gerne bei Instagram begutachten - finden könnt ihr mich dort unter dem Namen le_konst.

Warum ein Praktikum bei Social Media Aachen?

Im Studium habe ich mich größtenteils mit Prüfungen und Hausarbeiten rumgeschlagen. Aktuell kann ich also von mir behaupten, dass ich theoretisch auf dem neusten Stand bin. Aber ein Studium allein reicht mir einfach nicht aus. Ich will praktische Erfahrungen sammeln! Und was kann da besser sein als eine Agentur, bestehend aus einem familiären Team inmitten von Aachen? Ihr habt es erfasst, nichts! Überraschend habe ich bereits erfahren, dass Social Media Aachen, gehörend zur REBELKO GmbH, aus mehr als sozialen Netzwerken besteht. Ich lass mich also überraschen, was noch alles auf mich zukommt. Super finde ich übrigens den Stellplatz für meinen Roller, der mir die morgendliche Parkplatzsuche und ganz viel Stress erspart. Blöd nur, dass mein Roller zur Zeit nicht fährt. 

Wo möchte ich in drei Monaten stehen?

Vor allem möchte ich so viel wie möglich über den Alltag in einer Marketing Agentur erfahren. Auf welche Art und Weise wird der Erstkontakt zu einem Unternehmen hergestellt? In welchen Schritten erfolgt die Konzeption? Wie sieht die finale Abgabe aus? Und ganz besonders: Wird es wirklich so stressig, wie überall im Internet zu lesen ist? Ansonsten wünsche ich mir natürlich vom absoluten Neueinsteiger zu einem geschätzten Mitglied im Team heranzuwachsen. Ob ich mich später in der Marketingabteilung sehe, werdet ihr zum Ende meines Praktikums erfahren - dann melde ich mich mit einem noch witzigeren Blogpost bei euch zurück, versprochen. ? 


Hilfreiche Infografiken, Smartify & Weltfrauentag - LinkListe 10 | 2017

Eine erfolgreiche Woche voller Präsentationen und Meetings liegt hinter uns. Wir läuten also mit bestem Gewissen das Wochenende mit der #LinkListe ein. Heute unter anderem mit zwei hilfreichen Infografiken, einer neuen App und Kampagnen zur Gleichberechtigung von Frauen.

1. Hürden im Social Media Marketing

Für uns ist es das alltägliche Geschäft, für andere ist es noch Neuland: Social Media Marketing. Das Web eröffnet uns unendlich viele Möglichkeiten und hält mindestens genauso viele Fallen parat. Diese Infografik fasst die häufigsten Fehler zusammen und gibt hilfreiche Tipps im Umgang mit Usern.

2. Shazam fürs Museum

Was Shazam für Musik ist, soll Smartify für Kunst werden. Der Nutzer fotografiert ein Kunstwerk, welches von der App identifiziert wird. Anschließend werden eine Fülle von Informationen über das Gemälde präsentiert.

3. 139 Fakten über Instagram

Instagram vs. Snapchat! Der Konkurrenzkampf der beiden Social Media Plattformen wird uns – insbesondere seit dem Börsengang von Snap – wohl noch eine Weile begleiten. Zeit also, sich mit den wichtigsten Fakten vertraut zu machen, warum Instagram eine ernsthafte Bedrohung für den Neuling an der Börse ist.

4. Kampagnen zum Weltfrauentag

Der 8. März stand im Zeichen der Frauen und ihrer Rechte. Passend zum Internationalen Weltfrauentag wurden mehrere Kampagnen gestartet, um unter anderem auf die Gleichberechtigung der Frau aufmerksam zu machen. So motivieren z.B. mehrere Videos von Nike dazu, dass Frauen sich gegen Vorurteile wehren.

5. Exit

Als Letztes möchten wir euch heute ein Projekt vorstellen, dass den Nerv der Zeit trifft. Im Aktionskreis Exit haben sich Aussteiger aus Gruppierungen, die radikale Ideologien oder religiösen Fundamentalismus verbreiten, zusammen getan. Das Erzählen ihrer Geschichten soll weitere Extremisten dazu bewegen, umzudenken und ihre Handlungen zu reflektieren.

Das war's von uns! Wir melden uns nächste Woche wieder - mit frischen Links im Gepäck.


Ankündigung: Rebecca Belvederesi-Kochs beim 4. AC²-Gründerabend

Wer uns bei Twitter, Facebook & Co. folgt, der hat bestimmt schon mitbekommen, dass Rebecca am 16.01.2017 anlässlich des 4. AC²-Gründerabend einen Fachvortrag zu "Social Media Marketing" bei der IHK Aachen hält. Und hier ein kleiner Vorgeschmack. ?

Kleines Budget, große Wirkung

Dienstleistungen oder Produkte mit wenig Budget via Social Media vermarkten, geht das überhaupt? Ja, das ist durchaus machbar, wenn man Know-how und Zeit mitbringt. Wer als Gründer sein Ziel klar vor Augen hat und Facebook, Snapchat, Instagram & Co. systematisch nutzt, kann mit Social Media Marketing viel erreichen.

Mit der Zielgruppe fängt's an

Bei der Konzeption einer ganzheitlichen Social Media Strategie spielen verschiedene Faktoren eine Rolle - von der Zielsetzung über die Kanalsondierung bis hin zum Media Booking und Dialogmanagement: An all das muss gedacht werden! Doch nichts ist wichtiger als der Zielgruppenfokus. Nur wer seine Stakeholder kennt und weiß, wo sich sich in der digitalen Welt aufhalten, hat Aussicht auf Erfolg. So muss man sich darüber im Klaren zu sein, in welchen Medien und Netzwerken sich die eigenen Zielgruppen bewegen und wie sie zu adressieren sind. Ob Multimedia-Content oder Echtzeitkommunikation über Twitter - die Kanäle sind harmonisch und zielgruppengerecht zu bespielen.

Neugierig, was Rebecca sonst noch zu berichten hat?

Wenn ihr jetzt mehr über die Welt des Social Media Marketings erfahren wollt, dann seid ihr herzlich willkommen! Informiert euch hier über Zeit und Ort. Und für alle, die es an dem Abend zeitlich nicht schaffen, gibt es natürlich einen ausführlichen Nachbericht hier im Blog! ?


Hi, ich bin die Neue im Social Media Marketing!

Noch während Rebeccas Vortrag über Social Media Marketing an der RWTH war mir klar: darüber will ich mehr wissen. Ich studiere Sprachwissenschaft im Bachelor und lerne dort jeden Tag Neues über Sprache, Medien und Kommunikation. Zeit dies praktisch umzusetzen! Hier sitze ich nun, mit mehr Begeisterung als Wissen. Das soll sich aber ab heute ändern, denn nun beginnt mein Praktikum!

Aber wer bin ich?

Ich bin Freya Paintner, 21, und komme ursprünglich aus dem wunderschönen Ruhrgebiet. In Aachen lebe und studiere ich nun seit zwei Jahren. Wenn ich nicht gerade universitären Pflichten nachgehe, pflege ich mein liebstes Hobby: Essen. Essen gehen, essen machen oder ganz viele neue Gerichte probieren. Glücklicherweise ist Sport mein zweitliebstes Hobby. Neben dem klassischen Gym-Workout steht auch mal Western-Reiten auf dem Programm. Allerdings ohne das Lasso ?. Nebenbei tue ich das, was die meisten Menschen meines Alters gerne tun. Freunde auf Facebook unter Videos markieren, tolle Instagram-Bilder von Cappuccinos machen und natürlich die Blogger-Szene auf Snapchat verfolgen.

Warum Social Media Marketing?

Jeder der Sprach- oder Literaturwissenschaft studiert, kennt den Satz: Ach, und dann machst du später Lehramt? Nö. Mir war von Beginn meines Studiums klar, dass ich mit Sprache arbeiten möchte. Was kann Sprache erreichen, wie kann Sprache motivieren, überzeugen und begeistern? Von dieser Überlegung kam ich zum Marketing und als ich Rebecca traf, war mein neues Interesse entfacht. Marketing über Social Media ist für viele Unternehmen immer noch Neuland, aber ein Umbruch ist trotzdem erkennbar. Facebook, Instagram und Snapchat sind längst fester Bestandteil des Lebens vieler Menschen. Sie sind ein unentbehrlicher Bestandteil sozialer Kommunikation. Damit macht es sie so wertvoll, dass man ihre Bedeutung auch in der Business-Welt langsam anerkennt.

Was will ich lernen?

Soviel wie möglich: Wie und was muss im Vorfeld geplant werden? Wie hält man die Community bei Laune und wie wird der Content produziert? Fragen über Fragen, deren Antwort ich hier finden möchte. Ich bin gespannt, alle Abläufe hinter den Kulissen hautnah mitzuerleben, sowie auf die Arbeit in einem jungen, dynamischen Team. Da dies meine erste richtige Agentur-Erfahrung ist, hoffe ich auch etwas von der angenehmen und kreativen Arbeitsstimmung hier mitzunehmen. Um es kurz zu machen – am Ende hoffe ich noch begeisterter zu sein, dann aber gepaart mit viel Wissen. ?

Wie der Blogpost bereits zeigt: Nur still in der Vorlesung sitzen kann ich nicht; ich möchte praktisch arbeiten und lernen. Glück für mich, dass der Hörsaal mich zu Social Media Aachen geführt hat!

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Dies ist eine automatische Nachricht, lieber Fan! - Von Tonality und Textbausteinen

Wir brauchen Textbausteine und Standardisierungen! Rationalisierung kann ja nicht schaden und sollte doch irgendwie machbar sein.

Ja, gutes Community Management ist ein Zeitfresser. Immerhin funktioniert eine Kommunikation von der Stange eher schlecht als recht und bringt das Social Media Marketing nicht sonderlich weiter.

Viele Unternehmen suchen immer noch nach Wegen, sich effektiver und zielführender im Social Web aufzustellen. Sie möchten Diskussionen auf Facebook verschlanken, bei Twitter nur ReTweets und weniger Mentions erhalten und darüber hinaus auf YouTube massiv Views erreichen - nur bitte keine Kommentare, denn diese zu moderieren, verlangt so einiges ab. Schließlich ist hier höchstes Fingerspitzengefühl und Kommunikationsgeschick gefragt.

Zeit, Wortakrobatik und Empathie machen das Community Management zu einer großen Herausforderung für Unternehmen. Hinzukommen kanalspezifische Eigenheiten, die zu berücksichtigen sind. Nehmen wir beispielsweise die jüngst von Facebook bereitgestellten automatischen bzw. "gespeicherten Antworten".
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Die Funktion erleichtert Social Media Managern das (Arbeits-)Leben. Aber - und dieser Einwand ist wesentlich - einen automatisierten Touch sollten die Nachrichten nicht haben, sonst nimmt man Social Media seinen Charme. Schließlich ist es die direkte, unmittelbare und persönliche Kommunikation, die Nähe, Vertrauen und Loyalität erzeugt. Sie baut Kundenbeziehungen auf und wertet das Markenbild auf, und dies auch über Jahre hinweg. Einen Stilbruch zuzulassen und sich über Nacht unpersönlich zu präsentieren, führt zu Irritation und im schlimmsten Fall zu Enttäuschung. Insofern ist es äußerst ratsam, markentreu vorzugehen und die eigene Tonality auch in diesen "geschützten" Kommunikationsbereich zu transportieren.

Textbausteine bei Facebook-Nachrichten

Kurzum: Verlasst euch nicht allein auf die von Facebook vorgeschlagenen Standardantworten, sondern befasst euch mit dieser neuen Funktion. Gebt euch Mühe, lasst euch Zeit! Gerade wenn es um die Rationalisierung von Kommunikationsmaßnahmen im Social Web geht, ist Konzeption gefragt, um passgenaue Antworten zu definieren und unterschiedliche Szenarien durchzuspielen. Dann funktioniert's auch mit der standardisierten Personalisierung! ;-)

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WhatsApp: 3 kreative Marketing-Kampagnen

WhatsApp hat sich in der Netzwelt als Kommunikationsmittel etabliert und wird zunehmend zum effizienten Marketing-Tool. Mit über 700 Millionen Nutzern weltweit bietet der Mobile Messenger Unternehmen, Organisationen und Institutionen vielseitige Möglichkeiten. Wie diese WhatsApp konkret einsetzen und welche Inhalte sie über den Kanal verbreiten, zeigen die folgenden drei Beispiele.

n-tv

Der Nachrichtensender n-tv nutzt seit März den Instant-Messaging-Dienst Whatsapp als Push-Service. Interessierte Nutzer, die sich auf dem Formular mit ihrer Handynummer eintragen, werden fortan mit Breaking News direkt auf ihrem Smartphone versorgt.

Bistum Essen

Auch das Bistum Essen hat das Potenzial des Messenger-Service erkannt und begeistert mit einer modernen Kreativ-Kampagne. Wer sich rechtzeitig für die Aktion angemeldet hat, wird von Palmsonntag bis Ostermontag die gesamte Ostergeschichte via WhatsApp erzählt.

Kurznachrichten, Bilder und Videos - anschaulich wird die Auferstehung Jesu den Nutzern auf eine neuartige Art und Weise nahe gebracht. Die Aktion ist schnell auf großes Interesse gestoßen. Nach über 6.000 Anmeldungen ist Schluss - alle, die jetzt die Ostergeschichte digital mit erleben möchten, können auf ein E-Mail-Abo ausweichen.

Rare Pink

Mit der Nutzung von WhatsApp kam Nickolay Piriankov, Mitbegründer des hochwertigen Juweliers, nach eigenen Angaben den Ansprüchen seiner Kunden nach. Über den Mobile Messenger stehen die Berater mit exklusiven Service-Leistungen zur Verfügung. Der Service richtet sich vor allem an diejenigen Interessenten, die eine Einzelanfertigung wünschen. Zu dem ganz persönlichen Service gehört auch die 24h Verfügbarkeit eines Beraters. Neben WhatsApp ist der Service auch über den japanischen Dienst WeChat verfügbar, um den asiatischen Markt zu bedienen.

Die drei Beispiele zeigen, wie Unternehmen und Organisationen WhatsApp als Plattform für eigene Zwecke nutzen können. Wie auch im klassischen Marketing ist die Kommunikation über den Mobile Messenger One-to-One, One-to-Many oder auch Many-to-Many möglich. Ein paar der Aktionen haben wir selbst ausprobiert. Gerne mehr davon!


Yo - Eine App für Kurzkommunikation

Pushnachrichten, die gerade mal aus zwei Buchstaben bestehen?
Yo!

Yo - it's that simple

YO - zwei Buchstaben, ein Riesenerfolg. Wurde die minimalistische App zu Beginn noch als unsinnig und fragwürdig bezeichnet, konnte sich der Gründer Or Arbel innerhalb von 2 Monaten über 1 Million Dollar Investoren-Kapital freuen. Das Prinzip ist einfach: Nutzer schicken einander die zwei Buchstaben. Der kurze Gruß erscheint auf dem Sperrbildschirm des Empfängers. Diese Kurznachricht kann jedoch viel mehr vermitteln als ein bloßes "Hallo".

Einzelne Unternehmen haben das Potenzial der App längst erkannt. Die Push-Nachrichten können mit einem Link verknüpft werden, der die User zur gewünschten Landingpage führt. Zu den ersten Partnern gehört zum Beispiel die TV-Serie Homeland, die immer dann ein Yo verschickt, wenn ein neuer Sendetermin ansteht.

Homeland bei YO
Homeland bei YO

Dasselbe Prinzip nutzt auch die National Basketball Association (NBA) zur Kommunikation mit ihren Fans: Als bisher einzige Sport-Organisation ist die Basketball-Liga bei der App vertreten und informiert ihre Follower zeitnah mit aktuellen Spielergebnissen oder Neuigkeiten.

NBA bei Yo
NBA bei Yo

Denkbar ist der Push-Nachrichten-Service also gerade für diejenigen Marken, die durch ein kurzes Yo auf eine Neuigkeit aufmerksam machen wollen. Durch die sofortige Benachrichtigung, erfreuen sich die Nutzer der App vor allem an den zeitlichen Vorteilen. Prinzip und Umsetzung sind also simpel. Ist die App cool? Wir sagen YO!


Recht & Social Media: 5 Tipps für die Praxis

Social Media Manager kennen sich nicht nur mit ihrer Zielgruppe, den einzelnen Netzwerken und gutem Content aus. Auch rechtliche Aspekte gehören zu ihrem Repertoire. Denn mit steigender Popularität von sozialen Medien spielen Urheberrecht & Co. hier eine zunehmend große Rolle.

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• Darf ich dieses Bild auf Facebook posten?
• Oder diesen Tweet in meinen Blogartikel einbinden?
• Und wie sieht es eigentlich mit dem Urheberrecht auf Pinterest aus?
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Viele
 Social Media Manager kennen diese Fragen vermutlich, denn nicht für alle Netzwerke oder Inhalte gibt es klare Regelungen darüber, was erlaubt ist und was nicht. Die Rechtslage ist dementsprechend komplex und nicht immer ganz durchsichtig. Um Licht ins Dunkel zu bringen, geben wir heute 5 praktische Tipps für den Alltag.

Rechtstipps für Social Media

1. Teilen von Fotos, Videos & Co.

Was das Teilen von Fotos in sozialen Netzwerken angeht, lautet Regel Nr. 1: Keine Veröffentlichung fremder Fotos ohne Zustimmung des Rechteinhabers - das gilt auch für Vorschaubilder. Text-, Video- oder Audio-Content kann ebenfalls urheberrechtlich geschützt sein. Zwar ist die Rechtslage dahingehend noch nicht eindeutig geklärt, ob das Teilen auf Facebook auch immer einen Verstoß gegen das Urheberrecht darstellt, dennoch sollte man sich gerade bei Fotos bereits im Vorhinein über die Lizenzen informieren. Ein geringes Risiko besteht hingehen bei Inhalten, die von Seiten über einen Sharing Button geteilt werden. Hier ist theoretisch davon auszugehen, dass die Empfehlungsfunktion bewusst eingesetzt wurde, um die Verbreitung zu unterstützen.

2. Rebloggen von Fotos

Netzwerke wie Tumblr, Pinterest und auch Instagram bieten ihren Nutzern die Möglichkeit, Fotoinhalte zu rebloggen. Durch diese Funktion, auch reposten genannt, können fremde Inhalte auf der eigenen Seite geteilt werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Ist der Content per Urheberrecht geschützt, sollte man vom Rebloggen die Finger lassen. Auch hier gilt es also, die Rechte nachzuprüfen und sich diese für den Fall der Fälle einräumen zu lassen.

3. Fremder Content

Wer haftet eigentlich für fremden Content, den ein Fan eines Unternehmens bspw. auf dessen Facebook-Seite postet? Auch hier ist die Rechtslage nicht ganz eindeutig. Es gilt jedoch der Grundsatz: Weiß der Seitenbetreiber nichts davon, kann er auch nicht dafür verantwortlich gemacht werden. In dem Moment, in dem der Seitenbetreiber den Inhalt mit einem Like versieht oder kommentiert, hat er ihn allerdings offiziell zur Kenntnis genommen.

4. Fan-Kauf auf Facebook

Gekaufte Facebooks-Fans bieten immer wieder Diskussionsstoff. Jenseits von moralische Aspekten stellen allerdings auch rechtliche Fragen. Die Sachlage sieht so aus: Gekaufte Fans können als Wettbewerbsverzerrung ausgelegt werden. Hier ist also Vorsicht geboten.

5. Impressumspflicht

Spätestens seitdem Facebook für Seiten ein eigenes Impressums-Feld im Infobereich integriert hat, ist die Impressumspflicht hinlänglich bekannt. Was weniger bekannt ist? Auch andere Unternehmenskanäle sind mit einem Impressum zu versehen. Bei XING gibt es zudem ein Impressumsfeld in persönlichen Profilen. Gerade Selbständige sind angehalten, dieses auszufüllen und sich so rechtssicher aufzustellen.

Übrigens: Social Media und Recht wird auch Thema des Lehrgangs zum Social Media Manager an der IHK Aachen sein. Anhand von Beispielen lernen die Teilnehmer, worauf man achten sollte und wie man rechtliche Stolperfallen auf Facebook, Twitter & Co. erfolgreich umgeht.

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Lehrgang zum Social Media Manager IHK Aachen
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Messenger, Tagboards & Co.: Neue Trends auch für das Digitale Stadtmarketing?

Mittlerweile sind rund 50% der Internetnutzer in Deutschland via Smartphone ständig online. Tendenz steigend. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: sog. Messenger gehören derzeit zu den beliebtesten Mobile-App-Kategorien. Gerade die Mischung aus SMS, Chat und Social Network bindet die Menschen an Anbieter wie Whatsapp oder Snapchat. Und die Nutzung von Messaging-Apps steigt weltweit rasant an. Big Player wie Facebook & Co. sind nicht mehr die alleinige Wahl im Social Web. Ein Netzwerk für alles? Das war einmal. Heute verwendet man mehrere Tools für unterschiedliche Anlässe. Das enorme Wachstum von Foto-Sharing-Plattformen wie Instagram oder Pinterest bestätigt diesen Trend.

Whatsapp

Der aktuelle Marktführer gehört mit ca. 450 Millionen Nutzern zu den erfolgreichsten Messenger-Apps. Wenn z.B. Friseure den Nachrichten-Dienst zur Terminabsprache mit ihren Kunden nutzen, warum nicht auch aus städtischer Sicht den Kanal für die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern verwenden? Die Ein-zu-eins-Kommunikation - quasi von digitalem Angesicht zu digitalem Angesicht - eignet sich hervorragend, um Anliegen oder Probleme zu besprechen, die nicht unbedingt in die Öffentlichkeit von Facebook & Co. gehören. Eine Digitale Bürgersprechstunde könnte hier beispielsweise der Ansatzpunkt sein.
Auch die länderübergreifende Hochschulmarketingkampagne "Mein Campus von Studieren in Fernost" nutzte Whatsapp im Zeitraum vom 13. bis 19. Mai 2014, um Fragen von zukünftigen Studenten zu beantworten und für ein Studium an einer ostdeutschen Universität zu begeistern.

Snapchat

Die zeitlich begrenzte Foto-Sharing-Plattform eignet sich gut, um einzelne Aktionen zu promoten, einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen oder Coupons zu verteilen. Die kalifornische Fastfood-Kette TacoBell verbreitete z.B. via Snapchat die Promotion einer Sonderaktion zum beliebten Beefy Crunch Burrito. Über den plötzlichen Zuspruch war der Konzern selbst überrascht. Bisher ist die Anzahl der aktiven Unternehmen auf Snapchat noch überschaubar. Genau hier liegt die Chance für Unternehmen, aber auch für Städte einzelne Aktionen zu pushen. Wettbewerbe oder auch Coupons für städtische Veranstaltungen können hier eine größere Reichweite erzielen.

Hashtag-Kampagnen

Sie strukturieren die Kommunikation und verleihen Themen, Produkten oder Kampagnen eine enorme Sichtbarkeit: Hashtags (#). Die erfolgreiche Implementierung von einheitlichen Schlagworten haben Unternehmen weltweit bereits erkannt. Die deutsche Schokoladenmarke Ritter Sport kennzeichnete einen Fotowettbewerb mit dem Hashtag #machdeineweltbunter. Erfolgreich wurden tausende Fans dazu animiert eigene Fotos ihrer quadratischen Schokolade auf Instagram und Facebook zu posten. 

Eine derartige Kampagne lässt sich leicht auf Städte übertragen: die belgische Stadt Gent hat den Trend bereits wahrgenommen und regt alle Besucher der Stadt dazu an, ihre schönsten Bilder mit dem Hashtag #visitgent zu kennzeichnen. Automatisch erscheinen diese Fotos bei Instagrid und sind so für alle Interessierten sichtbar. Ein kostenloses Aushängeschild für die Stadt!

Hashtag-Boards

Die elektronische Pinnwand mit Gästebuch und Chat-Funktion lässt sich für eine Stadt hervorragend als Werbemaßnahme nutzen. Auf einem sog. Tagboard erscheinen automatisch alle Beiträge, die unter einem einheitlichen Hashtag hochgeladen werden. Wie gut dieses Gästebuch funktioniert, haben wir selbst zuletzt beim Non-Profit-Camp ausgetestet und für gut befunden.

NON-PROFIT CAMP Tagboard
NON-PROFIT CAMP Tagboard

Wie ein solches Tagboard z.B. für die Stadt Aachen aussehen könnte, seht ihr hier. Alle Beiträge von Facebook, Instagram, Google+, Twitter, Pintererest und Flickr mit der Kennzeichnung #aachen erscheinen auf der Digitalen Pinnwand. Das eignet sich nicht nur für Werbezwecke, sondern erleichtert auch die Arbeit für die Verwaltung: auf einen Blick werden die Beiträge aus allen Kanälen dargestellt.

Blogger Relations

Aus der digitalen Welt heute kaum noch wegzudenken: Blogger. Menschen, die auf einer eigenen Webseite aus der Ich-Perspektive über bestimmte Themen und Erfahrungen berichten. Reise-Blogger können dabei eine wertvolle Rolle für Städte spielen. Mit ihren Empfehlungen, Tipps und Fotos können sie z.B. auf der stadteigenen Webseite eingebunden werden. Zu einem Besuch der Stadt können Blogger aktiv eingeladen werden. Einen typischen Reise-Blog findet ihr hier. Die einzelnen Blog-Beiträge können über weitere Kanäle wie Facebook verbreitet werden.

Augmented Reality

Zugegeben: Bei dieser Form moderner Marketing-Kampagnen wird etwas Experimentierfreude vorausgesetzt. Unter dem Prinzip der "Erweiterten Realität" (Augmented Reality) versteht man eine computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Das klingt sperriger als es tatsächlich ist. BMW macht es mit einer interaktiven Anzeigenkampagne für das neue Mini Cabrio vor: Wer die Printanzeige in Automobil- oder Lifestyle-Magazinen vor die Webcam des eigenen PCs hält, der kann das neue Mini Cabrio virtuell in den eigenen Händen halten.

Auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung zeigt eindrucksvoll wie sich klassische Print-Artikel mit Sprechblasen, 3D-Objekten oder Videos erweitern lassen. Wie das funktioniert, wird in einem Clip auf YouTube vorgeführt.

Gerade im Bezug auf touristische Zwecke könnten solche Augmented Reality Funktionen neue Wegweiser für Digitales Stadtmarketing sein. So könnten Touristen nicht nur mit nützlichen Informationen über Stadt und Attraktion direkt über ihr Smartphone versorgt werden. Vielmehr ließen sich z.B. animierte Darstellungen, Videos oder 3D-Ansichten abrufen.