Hochschulen und Universitäten stehen im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Sie alle wollen junge Erwachsene ab 15 Jahren treffsicher ansprechen und neue Studierende bzw. Bewerber:innen auf sich aufmerksam machen. Dazu eignen sich soziale Netzwerke besonders, denn die junge Audience fühlt sich nun mal auf TikTok, YouTube, Instagram, Twitch & Co. zu Hause. Um jedoch auf Social Media zu beeindrucken, ist von wenig ansprechenden Infografiken, überfrachteten Visuals und emotionslosen Bildern im falschen Format abzuraten. Aber es gibt bewährte Hilfsmittel wie Canva, die leicht zu bedienen sind. Deswegen erfahrt ihr hier, warum Canva das operative Social Media Marketing erleichtert und wie das Tool im Hochschulkontext sinnvoll eingesetzt werden kann.

Canva für Hochschulen: einfach, nutzerfreundlich, modern.

Effektives Social Media Hochschulmarketing ist kein Selbstläufer. In der Praxis stehen viele Institutionen vor der Herausforderung, regelmäßig attraktive Inhalte zu erstellen. Immerhin sollte am besten Content veröffentlicht werden, der die gewünschte Zielgruppe wirklich anspricht und gleichzeitig die Hochschule als starke Marke positioniert. Dabei sind die beiden Hauptgründe für die mitunter unübersichtlich wirkende Online-Darstellung vieler Hochschulen meist fehlende Expertise und mangelnde Kapazitäten. Immerhin ist der Umgang mit professionellen Design-Tools wie Photoshop oder Indesign wenig intuitiv und dementsprechend zeitaufwendig. Mal schnell und regelmäßig „schönen“ Content zu produzieren, der auch noch zur Hochschulmarke passt und dem Corporate Design entspricht, ist eben leichter gesagt als getan… Ausbleibender Social Media Erfolg ist die logische Konsequenz.

Um visuell überzeugende Inhalte für den eigenen Feed zu erstellen, braucht es aber nicht zwingend aufwendige Grafik-Tools. Es gibt günstigere und einfachere Alternativen für die visuelle Content Erstellung – Canva ist eine davon. Mithilfe von Canva können nämlich Fotos, Grafiken und Videos erstellt und im Handumdrehen für die sozialen Medien aufgewertet werden. Warum Hochschulen und Universitäten das Tool gerne nutzen und worauf zu achten ist? Hier kommen unsere Top 5 Gründe.

1. Canva Pro ist für Hochschulen kostengünstig

Canva bietet für alle Nutzer:innen eine kostenlose Version an, die zeitlich unbegrenzt ist. Der Zugriff auf manche Inhalten und Templates ist dabei allerdings eingeschränkt. Dafür ist in der Regel ein Upgrade auf Canva Pro nötig, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Schließt man ein Jahresabo ab, kann das Tool mit bis zu 5 Team-Mitgliedern genutzt werden. Die Kosten liegen derzeit bei € 9,16 pro Monat. Der große Vorteil: In der Pro-Version können dann auch mehrere Team-Mitglieder gemeinsam Inhalte erstellen und sogar direkt online, sprich in Echtzeit, editieren, was für eine effiziente Content Creation im Team sorgt, egal ob gemeinsam vor Ort oder dezentral aus dem Homeoffice.

2. Canva hat tonnenweise Funktionen

Sowohl die kostenlose Version, als auch Canva Pro bieten jede Menge Funktionen, die die Social Media Beiträge der eigenen Hochschule aus der Menge hervorstechen lassen.

  • Bilder und Fotos:
    Canva Pro bietet Zugriff auf eine Bibliothek mit mehr als 60 Millionen Stock-Bildern, Illustrationen und Icons, was besonders vorteilhaft ist, wenn’s am eigenen Footage mangelt. Eure Hochschule hat sogar eigenes Bild- oder Videomaterial? Umso besser! Denn auf Canva ist es kinderleicht, eigene Bilder, Logos oder Videos hochzuladen und diese anschließend zu bearbeiten.
  • Fonts und Schriftarten:
    Auf Canva kann nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Text-Layouts gearbeitet werden. Dabei stellt das Tool standardmäßig zahlreiche Schriftarten zur Auswahl. Doch darüber hinaus können auch eigene Schriftarten und Schriftschnitte hochgeladen werden. Auf die Art entsprechen die Postings mehr dem Corporate Design der Hochschule. Der Pluspunkt: Durch selbst hochgeladene Fonts bzw. Hausschriften lässt sich der Wiedererkennungswert eurer Social Media Beiträge steigern. Noch ein Tipp zum Schluss: Auch wenn Canva ganz viele Fonts anbietet, verwendet bitte nicht mehr als zwei Schriftarten in einer einzigen Grafik, da dies schnell unorganisiert und wenig professionell wirken kann. 😉
  • Aufkleber und Animationen:
    Sticker und Animationen sind eine gute Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der gewünschten Zielgruppe zu wecken. Schon ein kleiner Hauch von Bewegung auf der Grafik kann die User:innen dazu bringen, das Scrollen für ein paar Sekunden zu unterbrechen – auch Thumbstopper genannt! ☝️

3. Einfache Größenanpassung und Formatvorlagen dank Canva

Nicht jede Bildgöße ist für jede Social Media Plattform geeignet. Es ist wichtig, dass die Größe der Bilder auf die sozialen Medien angepasst ist, um möglichst professionell zu erscheinen. Auf Canva kann diese mit einem einzigen Mausklick geändert werden – entweder durch schon voreingestellte Optionen oder aber individuelle Anpassung.

Fehlen zudem die Fähigkeiten und/oder die Zeit, um eine Grafik von Grund auf neu zu erstellen? Kein Problem! Canva bietet auch hier eine passende Lösung, nämlich zahlreiche, professionelle Designvorlagen. Diese Vorlagen sind bereits vordefiniert, können aber nach den eigenen Vorstellungen gestaltet und angepasst werden z.B. durch das Einfügen eigener Bilder oder des Hochschullogos.

4. Auf Canva ein „Brand-Kit“ mit Markenvorlagen erstellen

Um im eigenen Feed ein einheitliches Thema zu schaffen, sollte man sich an ein konsequentes Farbschema sowie dieselben Schriftarten halten. Canva bietet dafür die Möglichkeit, ein Brand Kit zu erstellen. In diesem können alle Farben, Schriftarten und Logos an einem Ort gespeichert werden, um diese immer wieder zu nutzen. Außerdem können verschiedene Templates für unterschiedliche Rubriken hinterlegt werden, damit bspw. Zitate oder Events immer einen einheitlichen Look haben und der Wiedererkennungswert hoch ist. Konsequente Markenprägung war also für Hochschulen und Universitäten noch nie so leicht inhouse umsetzbar.

5. Mit Canva organisiert bleiben und Content vorplanen

Es kann sehr frustrierend und zeitaufwändig sein, wenn Dateien verloren gehen oder nicht mehr auffindbar sind. Mithilfe von Canva können alle Designs in verschiedenen, selbsterstellten Ordnern gespeichert werden, damit alle Social Media Grafiken an einem Ort gebündelt und ordentlich organisiert abliegen.

Darüber hinaus hat Canva ein Tool entwickelt, das beim Einplanen der Inhalte helfen kann. In der Option „Content Planner“ oder „Inhaltsplaner“ auf der Startseite können fertige Designs mit dem passenden Beschreibungstext, also Caption und Teaser für Social Media, versehen und für einen bestimmten Tag vorausgeplant werden. Das Posten erfolgt am gewünschten Zeitpunkt automatisch und ohne weiteren Arbeitsaufwand.

Der langfristigen Terminierung von attraktiven Inhalten steht eigentlich nichts mehr im Weg – also zumindest, wenn das Setup gemacht ist und die Hochschule auf visuell starke Templates und Vorlagen zurückgreifen kann. Ihr interessiert euch für die Entwicklung solcher Grafikvorlagen und braucht Unterstützung? Dann schaut gerne auf unserer Seite „Social Media Design für Hochschulen & Non-Profits“ vorbei oder schreibt uns eine Mail. 😉