Social Media Strategien für B2B-Unternehmen

Lohnt sich Social Media für B2B-Unternehmen? Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen LinkedIn und XING? Erreichen wir denn überhaupt unsere Zielgruppen über Facebook? Twitter ist gut, oder? Und Instagram ist weniger geeignet, nicht wahr? Wie sieht denn hier eine handfeste Strategie aus?

Diesen und ähnlichen Fragen begegnen wir im Beratungsalltag des Öfteren - Grund genug, nun auch im Rahmen unseres offenen Seminars "Social Media Strategien im B2B" passende Antworten zu geben und anhand von Best Practices zu zeigen, wie die B2B-Kommunikation vom Einsatz sozialer Medien dauerhaft profitieren kann. Denn dass Social Media und Geschäftskundenansprache sehr wohl zusammenpassen, zeigen einige Unternehmen seit Jahren sehr erfolgreich.

Ob erklärungsbedürftige Technik-Produkte oder hochspezialisierte Dienstleistungen - mit einer ausgefeilten Kommunikationsstrategie können Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram nachweislich zur Traffic-Steigerung, Lead Generierung und Kundenbindung auch im B2B-Segment beitragen. Wie genau dies funktioniert, erfahren Sie in unserem Seminar.

15.02.2019 & 26.07.2019 | 9.00 bis 16.30 Uhr

REBELKO, Heinrichsallee 41, 52062 Aachen

Inklusive Getränke, Snacks, Mittagessen, Seminarunterlagen, Zertifikat

549€ pro Person, zzgl. MwSt

Das Seminar findet bei einer Teilnehmerzahl von 4 Personen statt.

Seminarinhalte

  • Einführung ins Social Media Marketing im B2B
  • LinkedIn: Content Marketing auf der Business-Plattform
  • Facebook: Owned meets Paid Media am Beispiel Emloyer Branding
  • Twitter: Zwischen Messekommunikation, Agenda Setting und Kreativ-Ideen
  • Instagram: Best Practices aus der Tech-Branche
  • Konkrete Handlungsempfehlungen für Ihr Unternehmen
  • Statt einer Zusammenfassung: Ausblick auf aktuelle Trends

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen

Arbeitsmittel

  • Notebook oder Tablet
  • Blöcke und Stifte werden gestellt

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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Employer Branding & Recruiting in sozialen Medien (Inhouse-Seminar)

"Willkommen im Arbeitnehmermarkt, gewöhn dich dran!" Sinngemäß hören Personal- und Marketingverantwortliche dies des Öfteren. Denn der Arbeitsmarkt hat sich angesichts des Fachkräftemangels gewandelt und Unternehmen suchen, gerade in wissensbasierten Branchen, händeringend nach guten Mitarbeitern und wollen diese langfristig zu halten wissen. Gleichzeitig diversifizieren sich die Kanäle und soziale Medien werden in diesem Kontext (nicht nur aus Kostengründen) spannend. Employer Branding 2.0 setzt genau hier an!

Letztlich geht es darum, die Sichtbarkeit und Reputation des Arbeitgebers im Netz systematisch zu steigern. Interne wie auch externe Faktoren werden dabei in unserem Inhouse-Seminar berücksichtigt, damit Sie erfahren, worauf es wirklich ankommt. Das Seminar ist ganz spezifisch auf Ihre Bedarfslage und Ihre Branche ausgerichtet, um möglichst konkrete Ergebnisse und Handlungsempfehlungen zu erzielen.

Inhouse | ganztägig

Inklusive Seminarunterlagen, Zertifikat & Anreise

Preis auf Anfrage

Ideal für eine Gruppengröße von max. 12 Personen

Seminarinhalte (beispielhaft)

  • Einführung in Employer Branding & Social (Mobile) Media
  • Die relevanten Employer Branding Plattformen: LinkedIn, XING, kununu, Facebook & Instagram
  • Content-Konzepte & Storytelling: Wie Arbeitgebermarken in sozialen Medien strahlen
  • Branchenspezifische Best & Bad Practices (Vergleich von bis zu 3 Wettbewerbern)
  • Einführung in Facebook & LinkedIn Werbung (auf Wunsch Ad Planning)
  • Selbsttest: Eigen- und Fremdimage (auf Wunsch Social Media Audit)
  • Konkrete Handlungsempfehlungen und Experten-Feedback
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Maximaler Praxisbezug durch branchennahe Best & Bad Practices

Arbeitsmittel

  • in Vorbesprechung festzulegen
  • Checklisten
  • Leitfragen

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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Social Media, Handy, Smartphone, Buch, Hand, Frau, Pinterest, LinkedIn, Salary Insights, GIF, Snapchat

Neue Pinterest-Tools, Salary Insights & Snapchat-GIFs - LinkListe 8 | 2018

News aus unserer Agentur! Seit dieser Woche begrüßen wir einen neuen "Mitarbeiter": Es handelt sich um Mag the Mighty aka einen 65 Zoll großen HD-Fernseher für unseren Konferenzraum. Wer uns auf Facebook und Instagram folgt, der hat wahrscheinlich mitbekommen, dass wir ganz aus dem Häuschen sind. :D Und auch bei Pinterest, LinkedIn und Snapchat gab es diese Woche wieder Neuigkeiten.

1. Neue Tools bei Pinterest

Die beliebte Inspirations-Plattform Pinterest launcht neue Tools, um Pins noch besser organisieren zu können. Seit dieser Woche ist es möglich, Pinnwände in Rubriken zu unterteilen. Zudem kann man Pins neu arrangieren und fertig gestellte Boards in ein Archiv verschieben. Dadurch können Nutzer der Plattform nun große Projekte, wie beispielsweise das Planen einer Hochzeit, in einer Pinnwand zusammenfassen und weiterhin alle Inspirationen bestens im Blick behalten.

2. Salary Insights

Auch LinkedIn kündigt ein neues Feature an: Nach der Einführung von LinkedIn Salary im Jahr 2016, ist letzte Woche im offiziellen Blog der Business-Plattform die Vorstellung von Salary Insights online gegangen. Die neue Funktion wird im Bereich der Stellenangebote zu finden sein.

3. Snapchat GIFs

Genau wie Instagram setzt nun auch Snapchat auf die lustigen Bewegtbilder. Zusätzlich integriert Snapchat Text-Optionen, die stark an Instagram erinnern. ;) Nach den Kritiken zum letzten Update, welches sogar mit einer Online-Petition angefochten wird, versucht Snapchat wohl seine Nutzer mit den neuen Funktionen zu besänftigen. Ob das noch hilft, wenn sogar ein einziger Tweet von Kylie Jenner die Snap-Aktie zum Absturz bringen kann?

Mit so vielen neuen Updates, Funktionen zum Entdecken oder Neuigkeiten mit Diskussionspotenzial wird euch dieses Wochenende garantiert nicht langweilig! ;)


November-Bärte, Smartphone-Battle & Erfolgs-Hashtag - LINKLISTE 45 | 2017

Die Arbeitswoche neigt sich dem Ende, das Wochenende lacht uns schon an... Und an dieser Stelle  kommt unsere LinkListe zum Einsatz! ;)  Unsere News im November: alles zu Statement-Bärten, das Battle der Smartphone-Riesen  und der Hashtag zum Erfolg!

1. Man's Movember

Dass „Mann“ jetzt Bart trägt, ist ja nichts Neues. Die männliche Gesichtsbehaarung ist aber nicht nur ein modisches Accessoire, sondern auch ein Statement! Dieser Monat steht ganz im Zeichen des „No-Shave-November“ oder auch „Movember“.
Der Bartwuchs soll die Aufmerksamkeit nicht nur auf das Gesicht der Männer lenken, sondern auch auf Gesundheitsprobleme, die primär Männer betreffen – wie z.B. Prostatakrebs. Mit gutem Beispiel gehen hier die Topstars der DKB Handball-Bundesliga voran:

Ob Bart-Fan oder nicht: Wir finden diese Aktion nicht nur stylisch, sondern auch sinnvoll!

2. Das ewige Duell

Im anhaltenden Zwist rund um Patentverletzungen, Klagen und anderen Konkurrenzspielchen geht es jetzt in die nächste Runde:
Nach ausführlichen Produktvideos rund um das Jubiläums-Smartphone von Apple bringt Samsung zu seinem neuesten Galaxy den Spot „Growing Up“ ins Netz. Der koreanische Smartphone-Hersteller stellt im Rückblick der vergangenen 10 Jahre die Vorteile der Galaxy-Geräte gegenüber den iPhones dar.

Egal ob Samsung oder Apple-Fan: Samsung verbucht mit diesem frechen Werbe-Clip auf jeden Fall einen viralen Erfolg.

3. #ErfolgBedeutet

Was ist Erfolg? Genau diese Frage stellt Linkedin seinen Nutzern. Seit dem 30. Oktober läuft die erste Crosschannel-Kampagne der Karriere-Plattform – alles unter dem Motto #ErfolgBedeutet. Basis dieser Aktion ist eine repräsentative Umfrage zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Eigenschaften wie Glück, Zeit für Familie und Freunde sowie Hobbies werden laut dieser Befragung als größere Erfolge gewertet als die traditionellen Aspekte wie Gehalt oder Position.

Digital wird die Kampagne über Social Media, Bewegtbild und andere Marketingmaßnahmen wie Performance-Marketing verbreitet; auch eine Diskussionsrunde dazu findet am 17. November statt. Herzstück ist die eigene Linkedin-Seite dazu, wo Blogbeiträge und Posts gesammelt werden.

Linkedin macht sich auf die Suche nach den persönlichen Definitionen von Erfolg seiner Nutzer und zeigt sich so von seiner emotionalen Seite. Das finden wir top!

 

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Seid auch ihr auf der Suche nach einem Job, in dem ihr glücklich werdet? Schaut doch mal auf unserer Job-Seite vorbei! Vielleicht ist euer Traumjob ja auch dabei. ❤️


Impressums-Pflicht, Social Media User & Magischer Adventskalender - LinkListe 04 | 2017

Eine gute Woche voller Workshops und Meetings liegt hinter uns. Und jetzt? Auf ins wohlverdiente Wochenende! Aber davor geht es in der heutigen #LinkListe unter anderem um rechtliche Regelungen auf Facebook, Content auf LinkedIn und die Social Media User in Deutschland.

1. Impressums-Pflicht auf Facebook

Wer öffentlich und geschäftlich auf Facebook unterwegs ist, muss sich an das dort geltende Recht halten – bspw. an die Impressums-Pflicht. Daher fasst Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke zusammen, wann ein Impressum erforderlich ist und welche Informationen es enthalten muss. Außerdem wichtig: Die Informationspflicht gilt natürlich auch für andere soziale Netzwerke!

2. Welcher Content kommt auf LinkedIn an?

Diese Frage hat LinkedIn im Juni 2016 knapp 9.000 Nutzern gestellt. Die daraus entstandene Infografik auf SlideShare zeigt, mit welchem Content sich die User gerne beschäftigen. Kaum verwunderlich: Insbesondere informative Beiträge sowie Neuigkeiten aus der Industrie ziehen.  Mehr Insights bitte!

3. Bild-Größen für Facebook

Visuelle Kommunikation gehört zu einem ansprechenden Social Media Auftritt. Um die eigene Marke online passgenau zu präsentieren, sollten Bilder und Videos in den richtigen Maßen veröffentlicht werden. Diese Infografik bereitet alle Bild-Bemessungen und Upload-Größen für Facebook auf.

4. Social Media Guide für Deutschland

Nicht alle Social Media Nutzer sind auf den gleichen Kanälen unterwegs. Die Nutzung der einzelnen Kanäle divergiert je nach Zielgruppe. Eine Übersicht der deutschen User-Demographie in den verschiedenen Plattformen zeigt dieser lesenswerte Guide.

5. Die erfolgreichsten YouTube-Spots 2016

Der Erfolg von Content-Marketing liegt im spannenden Storytelling. Dementsprechend erfolgreich waren auf YouTube die Spots, die eine gute Geschichte und Emotionen zeigten. Am stärksten überzeugten Weihnachtsgeschichten, u.a. "Der magische Adventskalender" der Telekom, welcher sich den ersten Platz sichern konnte.

Wir melden uns nächste Woche mit frischen Links wieder. P.S: Die Anmeldungen für das Non-Profit Camp laufen! Seid dabei!

 


Personalmarketing via Social Media

Junge Menschen rekrutieren und ausbilden, erfahrene Fachkräfte finden oder insgesamt Mitarbeiter zu motivierten Markenbotschaftern für sein Unternehmen machen - alles Ziele, die jeder Personaler auf der Agenda stehen hat. Viele von ihnen haben mittlerweile die sozialen Netzwerke für sich und ihre Arbeit entdeckt. Diese birgen enormes Potenzial im internen und externen Personalmarketing.

Gerade beim Thema Recruiting lohnt sich zunächst ein Blick auf die Zahlen. Aus der #SocialRecruiting Studie 2014 geht hervor, dass sich in Deutschland aktuell 42% aller Bewerber in Social Media über Jobs und mögliche Arbeitgeber informieren, hauptsächlich über XING, Facebook und LinkedIn. Und auch auf Personalerseite sind es 42% der Befragten, die soziale Netzwerke für ihre Mitarbeiterrekrutierung verwenden. Wenn es auch hüben wie drüben Bedenken wegen des Datenschutzes gibt, stehen viele einer Nutzung doch grundsätzlich positiv gegenüber.

Die Netzwerke selbst stellen hierfür die passenden Tools bereit. So beispielsweise der XING Talentmanager, der Unternehmern und Recruitern das aktive Zugehen auf potenzielle Arbeitnehmer erleichtert, indem er ihnen passende Kandidaten zu ihren Stellenausschreibungen vorschlägt. Eine weitere, eher proaktive Herangehensweise, ist zum Beispiel die Veröffentlichung themenbezogener YouTube Videos in einem eigenen Unternehmenskanal. Auch die LinkedIn Fokusseiten sind in Hinblick auf eine Content Marketing Strategie definitiv einen Blick wert, denn hier können Neuigkeiten direkt in die Newsstreams der Follower gespielt werden. Viele (größere) Unternehmen pflegen darüber hinaus eine eigene Karriereseite auf Facebook, um ihre Personalmarketing Themen an ihre Zielgruppe zu kommunizieren. Doch es muss nicht immer die große Lösung sein, eine interessante Herangehensweise findet sich in diesem anschaulichen Case.

Eine Strategie, die sich in Zeiten der großen Sichtbarkeit und schnellen Verbreitung von Inhalten immer mehr anbietet, ist die Einbindung der eigenen Mitarbeiter in das Personalmarketing. Diese können beispielsweise dazu ermutigt werden, ihren Arbeitgeber öffentlich in ihren Netzwerk-Profilen anzugeben. Auch positive Einträge von Angestellten oder Auszubildenden beim Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu stehen jedem Unternehmen gut zu Gesicht. Auf einer eigenen Unternehmensseite bei Facebook kommen besonders Fotos oder kurze Mitarbeiterinterviews gut an, da sie dem Unternehmen ein Gesicht verleihen. Natürlich sollte dies immer nur in enger Absprache und unter Einwilligung der betreffenden Personen geschehen! Doch häufig zeigt sich, dass die aktive Einbindung der Arbeitnehmer deren Motivation fördert, indem sie als elementare Teile des großen Ganzen wertgeschätzt und nach außen auch so dargestellt werden.

Die sozialen Netzwerke bieten hier mit ihren unterschiedlichen Ansätzen eine Fülle an Marketing-Möglichkeiten. Aus Personalersicht gilt es nun, professionell und kreativ damit umzugehen, um die eigenen Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie sich tatsächlich aufhalten.

 

 


Social ABC 2014 | L wie LinkedIn

Sich potenziellen Arbeitgebern präsentieren oder selbst auf die Suche nach neuen Mitarbeitern gehen - hierfür ist das Business-Netzwerk LinkedIn mit über 300 Millionen Mitglieder aus mehr als 200 Ländern bestens geeignet. Nutzer haben hier die Möglichkeit, karriererelevante Informationen über sich zu veröffentlichen und können bspw. über ihre Ausbildungsstätte, Berufserfahrung und Qualifikationen angeben.

Doch auf LinkedIn finden sich nicht bloß Jobsuchende. Auch Organisationen, Verbänden und Unternehmen werden attraktive Möglichkeiten geboten, sich hier zu präsentieren. Auf einer sogenannten Unternehmensseite können sie über Leistungen und Produkte informieren und Abonnenten mit aktuellen Statusmeldungen auf dem Laufenden halten. Mit einer solchen digitalen Visitenkarte lässt sich somit nicht nur die Bindung zu Bestandskunden und Mitarbeitern ausbauen, sondern auch die Neukundengewinnung proaktiv vorantreiben. Gerade für B2B-Unternehmen lohnt sich LinkedIn, um erklärungsbedürftige Produkte zu vermarkten, Geschäftskontakte zu finden und Beziehungen zu pflegen.

Seit diesem Jahr können Unternehmen auf ihrem Profil eine neue Funktion nutzen: sog. Fokusseiten. Im Fokus dieser steht vor allem eine stärkere Zielgruppenansprache. Über die speziellen Seiten können adressatengerechte Zusatzinformationen z.B. über Unternehmensinitiativen oder Karrieremöglichkeiten angeboten werden. Jenseits davon bietet das Netzwerk einiges mehr in Sachen Social Recruiting. Arbeitgeber können hier nach neuen Mitarbeitern suchen und Jobangebote bewerben, die Nutzern mit entsprechenden Qualifikationen angezeigt werden. Außerdem ist mit Hilfe des LinkedIn Recruiter eine internationale Suche nach potenziellen Kandidaten möglich. Gleichzeitig wird die Auswahl durch Filtersetzungen erleichtert.

Kurzum: Wer nach Mitarbeitern, Geschäftspartnern oder einem neuen Job Ausschau hält, kann seine Suche schnell und zielgerichtet auf LinkedIn starten. Gerade für international agierende Unternehmen lohnt es sich aktiv zu sein, denn die Plattform gehört weltweit zu den Top 10 Social Networks. Und zum Schluss haben wir noch eine Infografik verlinkt, die die Entwickling hin zum größten Business-Netzwerk der Welt aufzeigt.

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Neue Funktion auf LinkedIn: Die Fokusseite

Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause LinkedIn: Das soziale Netzwerk bietet eine neue Funktion an - die sogenannte Fokusseite. Als Erweiterung der Unternehmensseiten ermöglicht sie es, einzelne Geschäftsbereiche, Marken und Aktionen in den Vordergrund zu rücken. Pro Unternehmensseite können bis zu 10 Fokusseiten erstellt werden. Die neue Funktion richtet sich besonders an unterschiedliche Zielgruppen, denn LinkedIn-Nutzer können so speziellen "Themen"-Seiten folgen, die sie persönlich interessant finden.

Wie genau erstellt man als Unternehmen eine Fokusseite? Dazu bedarf es nur wenige Schritte: Zuerst legt man den Geschäftsbereich fest, der eine Fokusseite benötigt. Auf der entsprechenden Unternehmensseite wählt man über "Bearbeiten" dann die Option "Eine Fokusseite erstellen" aus. Zu guter letzt muss die Seite mit Informationen, Angaben und Bildern ausgestattet werden, bevor man schließlich seinen zielgruppenspezifischen Content teilen kann.

Zum Aufbau: Neben dem Namen der jeweiligen Fokusseite wird auch die zugehörige Branche angezeigt. Eine Kurzbeschreibung liefert schließlich Informationen über den Geschäftsbereich, der hier im Fokus stehen soll - bis zu 200 Zeichen stehen dazu zur Verfügung. Für den optischen Blickfang sorgt ein großes Titelbild. Darüber hinaus gibt es ein Standardlogo, mit dem die Fokusseite in der Suchfunktion angezeigt wird, sowie ein kleines Logo, das beim Posten von Content zu sehen ist. Voraussetzung ist, dass jede Fokusseite mindestens einen Administrator hat. Falls man mehrere Fokusseiten erstellt, müssen diese individuell von den Administratoren bearbeitet und verwaltet werden.

Wie es generell bei Content Marketing üblich ist, gilt auch für Fokusseiten: Originellen Content verwenden und häufig posten. Nur dann kann man die Vorteile einer Fokusseite effektiv nutzen und dadurch sein Suchmaschinenraking optimieren. Und je mehr Follower man schließlich gewinnt, desto höher sind die Chancen, dass diese auch zu potentiellen Kunden werden.

Man sieht: Fokusseiten können strategisch so konzipiert werden, dass sie genau die Zielgruppe ansprechen, für die der jeweilige Geschäftsbereich vorgesehen ist. Zu beachten ist dabei, dass man die Prinzipien des Content Marketing einhält - Originalität und Quantität. Dann steht der erfolgreichen Nutzung der neuen LinkedIn-Funktion nichts mehr im Weg.

 

 


Facebooks Sidekicks: Studie zur Nutzung zusätzlicher Netzwerke

Stolze 71% aller erwachsenen Internetnutzer sind gleichzeitig auch Facebooknutzer. Das zeigt eine neue Studie des Pew Research Centers. Aufgrund dieser immens hohen Zahl werden andere soziale Netzwerke in der Betrachtung oft vernachlässigt, dabei punkten sie häufig mit anderen Qualitäten und werden von Usern gerne als Ergänzung zu Facebook verwendet.

Denn genau so werden Instagram, LinkedIn oder Pinterest mittlerweile gesehen - als Zusatz zu einem etablierten Kommunikationsmedium. 42% der Befragten gaben demnach an, auf weiteren Plattformen aktiv zu sein. Diese gäben ihnen das, was bei Facebook oft außen vor bliebe (obwohl man sich dort gerne als Universal-Anbieter begreift). Doch Geschäftskontakte möchten viele lieber nicht mit dem Privaten vermischen und pflegen diese unabhängig von Facebook bei LinkedIn. Vor allem bei Männern ist das Netzwerk beliebt. Frauen dominieren dagegen bei Instagram und Pinterest - den visuellen Plattformen.

Interessante Ergebnisse weist die Studie auch in Sachen Nutzungshäufigkeit auf: 63% der Befragten gaben an, Facebook täglich zu verwenden. Nur knapp dahinter folgt bereits Instagram. Die Foto-App wird von 61% der Nutzer ebenfalls täglich aufgerufen. Auf den weiteren Rängen liegen Twitter (46%), Pinterest (23%) und LinkedIn (13%), wobei LinkedIn von 34% der Nutzer mindestens einmal wöchentlich gecheckt wird. Auch bei der Frage nach der mehrfachen täglichen Nutzung liefern sich Facebook und Instagram an der Spitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Über ein Drittel der Nutzer öffnen diese Netzwerke mindestens zweimal am Tag.

So weit unser kurzer Überblick zu den wichtigsten Ergebnissen der Untersuchung. Wer weitere Zahlen braucht: Die komplette Studie mit zahlreichen Daten und Fakten sowie dem Untersuchungsdesign ist online abrufbar. Zusätzliche Informationen zu oft vernachlässigten Traffic-Bringern wie Twitter, YouTube oder Pinterest haben wir in unserem Blog vor einigen Wochen bereits zusammengetragen.


montagsSMAC | Bestätigt: Man darf nicht alles glauben, was stimmt

Stefanie Phantasiename hat auf dem Profil von Marco Ausgedacht folgende Informationen bestätigt: Beratung, Social Media Marketing, Bötchenfahren.

Dass man seine Reputation verbessert, indem die eigenen Kenntnisse von anderen bestätigt und gleichzeitig sogar noch in deren Netzwerke weitergeteilt werden, ist eigentlich keine so schlechte Idee. In den Business-Networks XING und LinkedIn gibt es diese Funktion der Bestätigung, aber bringt sie wirklich etwas, abgesehen von einer kurzfristig höheren Reichweite des eigenen Profils? Ich glaube kaum.

Hilft es mir, wenn 35 Personen eine - wie auch immer geartete - Fähigkeit bei jemandem bestätigt haben? Ist das besser, als die Bestätigung bei jemand anderem von nur 14 Leuten? Der Erste hat aber 3.576 Kontakte, der Zweite ist nur mit 250 Personen verbunden. Kennen tut man diese alle nicht, von der Arbeit, die diese Bestätigung nach sich gezogen hat, mal ganz abgesehen. Bei der Betrachtung der Zahlen folgt auf ein erstes "Oho!" also ganz schnell das "Ja und?".

Meistens stehen wahrscheinlich die besten Absichten hinter der Bestätigung einer Information, das soll hier gar nicht in Frage gestellt werden. Wenn man ordentlich gearbeitet hat, weiß der Kunde dies zu schätzen und ist oft auch gerne bereit, das öffentlich zu zeigen. Andersrum freut man sich natürlich auch, wenn die eigene Arbeit sichtbar wertgeschätzt wird. Das Problem ist: Der grundsätzlich gute Ansatz wird schnell zum großen virtuellen Eine-Hand-wäscht-die-Andere. Ich bestätige bei dir X, du bei mir Y und dann haben wir beide höhere Werte. Das hat bestimmt etwas für sich, aber sicherlich keine Aussagekraft.

Vieles von dem, was bei XING und LinkedIn steht, stimmt durchaus. In ihren Profilen in Business-Netzwerken geben Menschen Fähigkeiten und Kenntnisse an, die sie im Normalfall tatsächlich besitzen, bzw. zumindest von sich selbst behaupten, dass sie sie besitzen. Ob diese von einem, zehn oder einhundert Kontakten bestätigt wurden, spielt solange keine Rolle, bis man weiß warum das passiert ist. Die Seriösität von Personen mit 15.000 Kontakten wird nicht dadurch erhöht, dass 200 davon die Qualifikation "Kontakte knüpfen" bestätigt haben.

Fazit: Bewertet heißt noch lange nicht bewährt. Eine persönliche Empfehlung, eine wohlmeinende Erwähnung oder eine aussagekräftige Referenz auf der Homepage - das bleiben die Indikatoren für die Reputation einer Person oder eines Unternehmens. Da helfen vorerst weder Bestätigungen, noch andere Pluspunkte.

Norbert Windeck