Corona-Flaute auf LinkedIn? Fehlanzeige! Dem langen Lockdown ist es wohl zu verdanken, dass die Anzahl der LinkedIn Sessions in 2021 um weitere 29 % im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat und die organischen Interaktionsrate der Business-Plattform weiterhin begrĂŒĂŸenswert ist. 

Dabei ist LinkedIn das grĂ¶ĂŸte berufliche Netzwerk der Welt. Mittlerweile verzeichnet es allein im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) 17 Millionen Mitglieder. Eine Million mehr als noch zu Jahresbeginn. Weltweit sind es sogar 790 Millionen aktive Mitglieder. LinkedIn scheint also der berufliche Place-to-Be zu sein. Also warum ist LinkedIn-Marketing fĂŒr Hochschulen interessant, welche Chancen bieten sich und wieso lohnt es sich, im Trubel mitzumischen?

Vor welchen Herausforderungen stehen Hochschulen 2021 

Eine zunehmend globalisierte Informationsgesellschaft, die Virtualisierung sozialer Kontakte, ein steigender Konkurrenzkampf unter Hochschulen, hinzu kommt die Corona-Pandemie – nur um ein paar Herausforderungen zu nennen, denen sich Hochschulen stellen mussten und immer noch mĂŒssen. Um am Zahn der Zeit zu bleiben, hilft es natĂŒrlich, die digitale Transformation voranzutreiben. Und ja, die eingangs erwĂ€hnten Zahlen sprechen da fĂŒr sich bzw. fĂŒr das Business-Netzwerk. Denn Hochschulen können durch smartes LinkedIn-Marketing grĂ¶ĂŸere Zielgruppen erreichen und ihre Inhalte kostenfrei distribuieren. Auf die Art sind sie in der Lage, mit Studierenden, Alumni, Partnern, Wissenschaftlern und weiteren Stakeholdern zu interagieren und in Kontakt zu kommen – Networking eben.

LinkedIn-Marketing als Instrument in der Hochschulkommunikation

Kommen wir auf den Punkt. Neben Twitter ist LinkedIn ein beliebtes Medium im Bereich der Wissenschaftskommunikation. Doch warum? Nun ja, LinkedIn ist die geeignete Plattform, um sich als Hochschulmarke zu platzieren, die Reputation zu stĂ€rken, den digitalen Outreach zu steigern, wertvolle Kontakte in die Industrie zu knĂŒpfen, Hochschulabsolventen in einem professionellen Umfeld an sich zu binden und sogar Studierende bspw. fĂŒr berufsbegleitende Master-StudiengĂ€nge anzuwerben. DarĂŒber hinaus ist LinkedIn auch wegen seines internationalen Schwerpunkts interessant.

Kurzum: LinkedIn ist ein Ort, an dem eine Hochschule sich als Experte platzieren und ihre Brand kontinuierlich kommunizieren kann - ob nun akademisch, kulturell oder sozial.

Weitere Potentiale und interessante Bereiche fĂŒrs LinkedIn-Marketing:

  • Recruiting, HR und Employer Branding
  • Forschungsmarketing
  • Fundraising/Crowdfunding
  • Alumni Management
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

LinkedIn stellt Hochschulen zwei Gratis-Tools und noch einiges mehr zur VerfĂŒgung

University Page 

Eine University Page bietet Hochschulen die Möglichkeit fĂŒrs Content Marketing. Das hinterlegte Analytics Tool bietet Einsicht, welche Inhalte besonders gut funktionieren mit Hinsicht auf Interaktion, Reichweite und Demografie. 👉 Ihr wollt wissen, wie man sie anlegt? Dann findet ihr heute eine entsprechende Anleitung.

Alumni Tool auf der University Page

Das Alumni Tool ist ein Unterpunkt auf der University Page auf LinkedIn. In der Suchleiste kann man Alumni nach Title, Keyword oder Firma suchen. Des Weiteren wird dort eine Vielzahl an Kategorien angezeigt. Man hat die Möglichkeit, u. a. nach Standort zu filtern, Arbeitsplatz oder Studiengang. Ein sehr nĂŒtzliches Tool, um sich mit Ehemaligen zu vernetzen.

Hochschulgruppen fĂŒrs Alumni-Management

In Hochschulgruppen können Alumni Manager und Seitenadministratoren den Kontakt zu Absolventen halten und zudem „namhafte Alumni“ bestimmen. Alumni sind wichtige (Marken-)Botschafter, die das Image einer Hochschule prĂ€gen und als Multiplikatoren wirken können.

 

LinkedIn Live – neue Chance fĂŒr die Kommunikation

Besonders LinkedIn Live wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen und bietet Hochschulen die Chance, sich von der Masse abzuheben und das Engagement mit ihren Zielgruppen anzuregen. Von Fachinterviews ĂŒber Mitarbeitervorstellungen bis hin zu Immatrikulationsevents und Talk-Formaten – dies sind nur ein paar wenige Ideen fĂŒr LinkedIn Live im Hochschul-Kontext.

Frau mit Kopfhörern macht Aufnahme von sich mit Ihrem Handy

LinkedIn-Marketing als Chance fĂŒr Hochschulen 

Immer mehr Menschen sehen den Vorteil des Business-Netzwerks; das beweisen die stetig steigenden Nutzerzahlen. Auf der Plattform ist genau die Zielgruppe prĂ€sent, die Hochschulen erreichen wollen: Alumni, aktuelle Studierende in höheren Semestern, die Eltern potenzieller Student:innen, Industrie, Drittmittelgeber, mögliche Arbeitnehmer:innen und renommierte Wissenschaftler:innen - sie alle sind dort vertreten. Und in dem Zusammenhang ist noch einmal wichtig zu betonen, dass LinkedIn neben ResearchGate & Co. in den letzten Jahren auch zweifelsohne zur Anlaufstelle fĂŒr die wissenschaftliche Community avanciert ist.

Durch die Erschließung dieses Kanals können Hochschulen letztlich nur gewinnen und ihre Marke durch hochwertigen, emotional ebenso wie fachlich relevanten Content stĂ€rken.

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