Social Media Strategien für B2B-Unternehmen

Lohnt sich Social Media für B2B-Unternehmen? Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen LinkedIn und XING? Erreichen wir denn überhaupt unsere Zielgruppen über Facebook? Twitter ist gut, oder? Und Instagram ist weniger geeignet, nicht wahr? Wie sieht denn hier eine handfeste Strategie aus?

Diesen und ähnlichen Fragen begegnen wir im Beratungsalltag des Öfteren - Grund genug, nun auch im Rahmen unseres offenen Seminars "Social Media Strategien im B2B" passende Antworten zu geben und anhand von Best Practices zu zeigen, wie die B2B-Kommunikation vom Einsatz sozialer Medien dauerhaft profitieren kann. Denn dass Social Media und Geschäftskundenansprache sehr wohl zusammenpassen, zeigen einige Unternehmen seit Jahren sehr erfolgreich.

Ob erklärungsbedürftige Technik-Produkte oder hochspezialisierte Dienstleistungen - mit einer ausgefeilten Kommunikationsstrategie können Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram nachweislich zur Traffic-Steigerung, Lead Generierung und Kundenbindung auch im B2B-Segment beitragen. Wie genau dies funktioniert, erfahren Sie in unserem Seminar.

15.02.2019 & 26.07.2019 | 9.00 bis 16.30 Uhr

REBELKO, Heinrichsallee 41, 52062 Aachen

Inklusive Getränke, Snacks, Mittagessen, Seminarunterlagen, Zertifikat

549€ pro Person, zzgl. MwSt

Das Seminar findet bei einer Teilnehmerzahl von 4 Personen statt.

Seminarinhalte

  • Einführung ins Social Media Marketing im B2B
  • LinkedIn: Content Marketing auf der Business-Plattform
  • Facebook: Owned meets Paid Media am Beispiel Emloyer Branding
  • Twitter: Zwischen Messekommunikation, Agenda Setting und Kreativ-Ideen
  • Instagram: Best Practices aus der Tech-Branche
  • Konkrete Handlungsempfehlungen für Ihr Unternehmen
  • Statt einer Zusammenfassung: Ausblick auf aktuelle Trends

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen

Arbeitsmittel

  • Notebook oder Tablet
  • Blöcke und Stifte werden gestellt

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

Sie interessieren sich für dieses Seminar?


2 Best Practices: User-generated Content auf Instagram

Heute geht's um die wohl beliebteste Photo-Sharing-App der Welt und um markenbezogenen User-Generated Content. Denn die mehr als 500 Millionen Nutzer starke Community ist sehr umtriebsam. Egal ob B2B oder B2C - in Sachen Earned Media ist Instagram ganz vorne dabei, wie die kommenden zwei Fallbeispiele nahelegen.

Hootsuite: #IWorkFromHere

"Modernes Arbeiten in der vernetzten Welt!" - und vor dem geistigen Auge erscheinen direkt Bilder. Genau dies machte sich Hootsuite, ein beliebtes Social Media Management Tool aus den USA, zunutze und startete die Hashtag-Kampagne: #IWorkFromHere. In kürzester Zeit posteten User beeindruckende Bilder aus aller Welt. Sie zeigten ihren Arbeitsplatz und natürlich auch sich selbst, während sie u.a. mit dem Tool Content für soziale Netzwerke terminierten oder Dialoge überwachten.

Das Resultat? Unzählige Schnappschüsse - vom Büroraum über den Sonnenuntergang am Meer bis hin bis zum Arbeitsplatz über den Wolken; eine signifikante Steigerung der App-Downloads inklusive!

Adobe: Regrams auf Instagram

Der offizielle Instagram-Account von Adobe glänzt mit einzigartigen Fotos und Designs. Das Besondere: So gut wie alle Posts stammen von Nutzern!

Was hierzulande allein aus Urheberrechtsgründen kaum denkbar wäre: Das Unternehmen sucht aktiv nach künstlerischen Werken, selektiert sie sorgfältig und regramt diese im Sinne des Community Buildings. Dabei kann man sich vorstellen, dass das Durchforsten der Beiträge der eigenen Konsumenten kein Kinderspiel ist und zudem auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Doch im Falle von Adobe macht sich der Ansatz bezahlt! So konnte bspw. der untenstehende Post innerhalb von 24 Stunden 5.753 Likes und 25 Kommentare organisch generieren.


Newsletter-Design, B2B-Storytelling & REBELKO Launch - LinkListe 24 | 2016

Und wieder neigt sich eine intensive Woche dem Ende zu. Zugegeben: Es war still um uns. Stille im Blog, auf unseren Social Media Kanälen und überhaupt... Welchen Grund es dafür gab? Das erfahrt ihr am Ende dieser #LinkListe! Kleiner Tip: Es hat 7 Buchstaben und heißt REBELKO! ;-)

1. Optimierung des Newsletter-Designs

Und täglich grüßt der Newsletter. Umso wichtiger, sich auch visuell, strukturell und inhaltlich von der Masse abzuheben. Nur so kann man seine Zielgruppe treffen und an sich binden. Eine Optimierung des Newsletter-Designs sorgt dementsprechend für mehr Aufmerksamkeit beim Empfänger und steigert die Lust am Lesen. Auf Creative Blog haben wir eine Liste mit 20 Tipps zur Newsletter-Optimierung gefunden.

2. Veränderung in der Nachrichten-Welt

Klassische Nachrichten mit reinem Informationscharakter? Für viele bereits Schnee von gestern! Einmal mehr haben uns in Meetings die Veränderungen der Nachrichten-Welt bewegt. So beschäftigten wir uns mit neuen Formen und Formate der Berichterstattung, bspw. BuzzFeed oder Postillon. Denn: Ein bisschen Spaß muss sein.

3. Hilfreiche Suchmaschine

Welche Suchanfragen starten Nutzer eigentlich bei Google oder Bing? Eine sehr wichtige Frage im digitalen, aber auch analogen Marketing, weil uns die Antwort meist sehr zuverlässige Rückschlüsse auf die Konsumentenpsychologie gewährt. Genau dies ist der Ausgangspunkt von answerthepublic. Gibt man seinen Suchbegriff und das entsprechende Zielland in die Maske ein, erhält man ein sehr übersichtliches Schaubild mit direkt in diesem Kontext gestellten Suchanfragen. Wir sagen: Merci für diesen tollen Dienst!

4. Empathie im B2B-Storytelling

Über Storytelling haben wir im Blog bereits mehrfach berichtet - u.a. wie dies auf Twitter in gerade mal 140 Zeichen funktioniert. Die richtigen Stories zu identifizieren und für das Content Marketing nutzbar zu machen, ist dabei kein leichtes Unterfangen. Als besonders wirksam erweist sich ein empathisches, emotionales und zugleich glaubwürdiges Storytelling, so auch im B2B. Nicht zuletzt mit dem Durchbruch von Snapchat sind auch in diesem Bereich zusehends Video-Formate Content auf dem Vormarsch. Ihr seid nun neugierig und wollt Beispiele? Mehr dazu findet ihr in diesem Artikel.

5. REBELKO Launch

Es gibt einen, wie uns gesagt wurde, "neuen Stern am Aachener Agenturhimmel"... In der letzten Woche feierten wir - und das gar nicht mal soooo leise - den Launch der Webseite von REBELKO - Agentur für schönere Kommunikation. Ab sofort bieten wir nämlich über REBELKO integrierte Kommunikations- und Marketinglösungen an. Damit tragen wir nun auch (endlich) äußerlich der Diversifizierung unseres Leistungsangebots in den letzten Jahren Rechnung.
Wir freuen uns sehr, den Schritt gegangen zu sein - und keine Sorge: Ab kommender Woche könnt ihr auch über unsere neuen Social Media Kanäle auf dem Laufenden bleiben. Und wer sich bis dahin nicht gedulden mag, dem empfehlen wir unser brandneues Image-Video! ;-)

https://www.youtube.com/watch?v=sZOZwISxK0k


Offene Workshops 2016

Es gibt sie auch im Jahr 2016 wieder: Offene Workshops in unserer Agentur!

Für alle, die sich weiterbilden wollen und auf der Suche nach kompakten Informationen zu Themen des digitalen Marketings sind, haben wir unsere 3-stündigen offenen Workshops auf den neusten Stand gebracht und 2016 wieder ins Programm genommen. Vorerst stehen 8 Termine im Kalender, dies beschränkt sich bisher auf die erste Jahreshälfte - Fortsetzung im zweiten Halbjahr geplant!

Workshops mit breitem Themenspektrum

Die Schwerpunkte der einzelnen Veranstaltungen reichen vom Überblick über digitales Marketing, über B2B-Kommunikation, Facebook Ads und Blogger Relations bis hin zu Instagram und Community Management. Auch um Moderne Webseiten und Blogs werden wir uns kümmern und unser Wissen gebündelt weitergeben. Dabei setzen wir auf anschauliche Beispiele, gerne können sich die Teilnehmer mit ihrem konkreten Case einbringen.

Kleine Gruppen

Durch unsere guten Erfahrungen aus den letzten Workshops bestärkt, werden wir die Gruppengröße auch 2016 wieder auf maximal 6 Personen pro Veranstaltung beschränken. So hat jeder die Möglichkeit, seine Problemstellung aufzuzeigen und möglichst viel aus dem Workshop mitzunehmen.

Die Veranstaltungen richten sich an Fach- & Führungskräfte sowie Selbstständige aus den Bereichen Marketing, Vertrieb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Alle Informationen haben wir auf unserer Übersichtsseite zu Schulungen & Seminaren zusammengestellt. Hierüber können die Workshops auch direkt gebucht werden.

Grundsätzlich besteht immer die Möglichkeit, auch individuelle Seminare durchzuführen, die wir bedarfsgerecht mit Ihnen abstimmen und passgenau zuschneiden. Für Fragen und Anregungen zu Themen sind wir natürlich jederzeit zu erreichen.

[button animation="fadeInUp" link_url="http://www.social-media-aachen.de/schulungen-seminare/" title="Zu den Workshops" scroll="false" target="_blank" lightbox="false" color="" background="none"]


Workshop: B2B-Kommunikation in sozialen Netzwerken

Lohnt sich Social Media für B2B-Unternehmen? Erreichen wir da überhaupt unsere Zielgruppe?

Diese Fragen hört man nicht selten und die passenden Antworten geben wir in unseren neuen Workshops zu B2B-Kommunikation. Denn dass Social Media und B2B sehr wohl zusammen passen, zeigen bereits einige Unternehmen sehr erfolgreich. Ob erklärungsbedürftige Produkte oder eine hochspezialisierte Branche - mit einer ausgefeilten Strategie können Facebook, Twitter & Co. auch in diesem Segment sowohl zur Neukundengewinnung als auch zur Kundenbindung beitragen.

Workshop im April & Juni

Worauf es bei einer erfolgreichen Strategie ankommt und wie diese am besten umzusetzen ist, das lernen die Teilnehmer in diesem Workshop. Anhand ausgewählter Best Practices analysieren wir die wichtigsten Kanäle und Themen für B2B-Unternehmen im Social Web und zeigen, welches Potenzial Facebook, Twitter & Co. zu bieten haben.

Termine:

Den Workshop B2B-Kommunikation in sozialen Netzwerken bieten wir an zwei Terminen an:

[pullquote animation="fadeInUp" align="left"]
23. April 2015: 9.00 bis 13.00 Uhr
11. Juni 2015: 9.00 bis 13.00 Uhr
[/pullquote]

Details

Die Dauer jedes Workshops umfasst ca. drei Stunden. Die Kosten belaufen sich auf 179€, zzgl. MwSt. Darin enthalten ist ein gemeinsames, den Workshop abschließendes Mittagessen im Aachener Restaurant Sen. Ebenfalls in der Teilnahmegebühr inklusive sind Kaffee, Tee, Softdrinks und die Workshopunterlagen.

Die Workshops werden geleitet von Sabine Rittinger, bei uns zuständig für Online-Redaktion & Event-Kommunikation.

Anmeldung

Anmelden kann man sich formlos per Mail. Für Rückfragen zu Programminhalten oder organisatorischen Details stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf spannende Workshops!

[button link_url="mailto:info@social-media-aachen.de" title="Jetzt anmelden"]


Social ABC 2014 | X wie XING

In unserer Blogreihe haben wir bereits über das Business-Netzwerk LinkedIn berichtet. Heute geht es um sein deutsches Pendant XING. Vor allem in Österreich, der Schweiz und Deutschland wird hier fleißig genetzwerkt, denn mit 7,4 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Europa machen diese rund die Häfte aller Mitglieder aus. Wie bei LinkedIn steht auch bei XING der Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten klar im Fokus - sei es als Privatperson oder als Unternehmen.

Mitglieder können auf XING ein eigenes Profil erstellen und unter den Punkten "Ich biete" und "Ich suche" ihre Qualifikationen und Berufserfahrung sowie Weiterbildungsgesuche oder Jobwünsche angeben. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit ein Portfolio mit Texten, Bildern und PDF-Dateien einzurichten, um sich so auch visuell ansprechend zu präsentieren. Zudem existieren zahlreiche Gruppen, denen die Nutzer beitreten können, um sich über die verschiedensten Themen zu informieren oder mit anderen auszutauschen. Allerdings geht es hier nicht immer ausschließlich um Berufliches, sondern mitunter auch um Freizeitthemen. Im Einklang mit LinkedIn ist außerdem gleich: Premium-Mitglieder und Unternehmen, die für ihre Mitgliedschaft bezahlen, können einige Extra-Funktionen nutzen. Bei Unternehmensseiten sind die beiden auffälligsten Merkmale im Premium-Segment folgende: Die Eigendarstellung kann visuell gestaltet werden, u.a. durch die Integration von multimedialen Elementen wie Bildern und Videos. Zweitens gibt es hierzu ein passendes Employer Branding-Profil, welches über das reine Bewertungssystem durch (ehemalige) Mitarbeiter hinausgeht. Auf diese Art ergeben sich viele Möglichkeiten, neue Partner, Kunden oder Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen.

Apropos "Aufmersamkeit erzeugen": Eine oft unterschätze Option für Unternehmen, um auf die eigenen Leistungen und Expertise hinzuweisen und systematische Beziehungspflege zu betreiben, ist selbst eine XING-Gruppe zu gründen. In dieser können die eigenen Business-Themen auf die Agenda gesetzt und über den originären Arbeitsbereich informiert werden. Dies kommt dem Bedürfnis der Mitglieder nahe, wie auch die Infografik zu Xing-Gruppen zeigt. Hier gilt es: Sich als thematischer Experte etablieren und (potenzielle) Kunden oder Kooperationspartner abholen.

stoerer_blog_2

 

 


Social Media Day 2013: Storytelling im B2B

Geschichten machen nicht nur Leute, sie machen auch den Weg frei - den Weg in die Medien. Denn wie kann man als Unternehmen ein Produkt, eine Leistung oder einen Service seinen Kunden näher bringen als mit einer Story?! Ganz genau. Und deswegen ist Storytelling ein so effektives, wie spannendes Kommunikationsmittel im Social Media Marketing.

Warum diese Strategie im Web 2.0 so gut funktioniert, leuchtet schnell ein. Nicht nur, dass wir alle Geschichten kennen und mögen, es ist dieses spezielle Etwas, was Geschichten so besonders macht, dass sie uns einfach mitreißen und emotional bewegen. Durch eine Geschichte erhält die Kommunikation im Netz eine ganz neue Note und wird auf genau jene persönliche Ebene transportiert, die gerade im Social Web so wichtig ist, da sich Unternehmen und Kunde hier auf Augenhöhe gegenüber stehen. Aber auch das ist noch nicht alles. Geschichten lassen beispielsweise schwer verständliche Informationen anschaulich werden, und trockene Fakten werden plötzlich zu spannenden Ergebnissen. Ist ein Text, die Ansprache oder ein Angebot langweilig formuliert, so wird er vom potenziellen Kunden im Internet erst gar nicht wahrgenommen, oder mit einer einzigen Fingerbewegung einfach weggeklickt. In eine nette Erzählung verpackt, macht man den Leser nicht nur neugierig und sichert sich Aufmerksamkeit, sondern schafft auch Vertrauen - ein nicht zu unterschätzender Faktor im Social Web, denn Beziehungspflege ist hier das A und O.

Doch wie sieht das eigentlich im B2B-Bereich aus? Wir funktioniert Storytelling hier? Im B2B gestaltet sich die Kommunikation im Social Web auf den ersten Blick nicht ganz so leicht, da die Zielgruppe eng fokussiert und die Produkte häufig hochspezialisiert sind. Doch zunächst einmal gilt: Auch B2B-Unternehmen haben etwas zu erzählen. Ausschließlich trockene Daten und Fakten sind hier ebenso wenig gefragt wie im B2C-Bereich. Aktuelle Projekte, Kernkompetenzen oder Produkte - das alles gilt es, in einem offenen Dialog spannend zu inszenieren, um auch dem Geschäftskunden das Faszinierende an der eigenen Branche näher zu bringen. Um sich professionell, aber gleichzeitig sympathisch und glaubhaft im Web 2.0 zu positionieren, können auch B2B-Unternehmen Storytelling optimal für sich nutzen.

Wie Unternehmen ihre Geschichten auf Facebook, Twitter und Co. am besten erzählen und was es bei der Geschäftskundenansprache zu optimieren und zu beachten gilt, darüber referieren Thomas Bünten und Tim Hacken von timtomtext in ihrem Vortrag über "Storytelling im B2B" auf dem Social Media Day 2013. Eins können wir mit Sicherheit jetzt schon sagen: Auf diese Geschichte freuen wir uns besonders.

 


Social Media und B2B: Kommt Zeit, kommt Erfolg.

In den letzten Jahren haben viele Firmen und Unternehmen die Welt der sozialen Medien für sich entdeckt - Tendenz steigend. Laut einer amerikanischen Studie nutzen mittlerweile sogar 94% aller Unternehmen Social Media. Hauptanliegen sind in der Regel das Promoten der eigenen Marke oder die direkte Kommunikation mit den Kunden.

Während sich Facebook, Twitter und Co. bereits fest im B2C-Bereich etabliert haben, stehen B2B-Unternehmen Social Networks jedoch gerade am Anfang oft kritisch gegenüber. Bringt uns Social Media überhaupt etwas und erreichen wir da die richtige Zielgruppe? Diese Fragen hört man nicht selten.

Umso interessanter sind nun konkrete Zahlen, die eine Infografik von GoodData, ein amerikanisches Startup,  liefert. Demnach ist die Social Media-Nutzung von B2B-Unternehmen in den letzten drei Jahren enorm gestiegen. Beachtliche 87% der B2B-Marken haben soziale Medien heute in ihren Marketing-Mix integriert. Das beliebteste Netzwerk im B2B-Bereich ist LinkedIn, gefolgt von Twitter, Facebook, YouTube und schließlich Google+.

Aber um erfolgreich zu sein, bedarf es natürlich mehr, als Profile auf verschiedenen Plattformen zu haben. Wie schon die Infografik verrät, ist Zeit ein wesentlicher Faktor, der auch im B2B eine große Rolle spielt. Ein gewisses Kontingent sollte daher fest in den Arbeitsalltag eingeplant werden. Die Studie zeigt, dass sich die Social Media-Aktivitäten der Mehrheit (37%) momentan lediglich auf ein bis fünf Stunden in der Woche beschränken. Interessant ist, dass diejenigen, die bereits Erfahrungen mit Social Media gesammelt haben, bereit sind deutlich mehr Zeit zu investieren. So planen bspw. 77% der Marketer, die seit mindestens 3 Jahren im Social Net aktiv sind, mehr als 6 Stunden wöchentlich für Social Media Marketing ein.

Unternehmen sollten sich also einerseits Zeit nehmen, aber gleichzeitig auch geben. Denn Social Media ist kein Sprint, sondern ein Marathon. So braucht es Zeit bis sich die Erwartungen erfüllen und die Ziellinie überquert wird. Eine klare Definition der angestrebten Ziele sowie eine gute Kenntnis seines Publikums sind dabei enorm hilfreich.

Erst kürzlich hat t3n fünf Best Practice Beispiele für B2B-Kommunikation auf Facebook vorgestellt. Ein Blick lohnt sich, denn schnell wird deutlich, dass die Kommunikation zwischen Geschäftspartnern besser funktioniert als viele denken.


montagsSMAC: Boomt Social Media bald im B2B?

Oftmals unterschätzen B2B-Unternehmen das Potenzial von Social Media. Besonders zögerlich zeigen sie sich bei der Frage nach einer crossmedialen Positionierung in der bunten Welt sozialer Medien. Um die Kommunikation mit Geschäftspartnern zu suchen, konzentiert man sich hierzulande daher auf die "Klassiker" Xing und LinkedIn. Etabliert haben sich Facebook, Twitter & Co. in der B2B-Kommunikation also immer noch nicht flächendeckend. Häufig eignen sich die Social Networks aus Sicht der Marketingentscheider nicht, weil man hier lediglich Privatleute antreffe. Sie scheiden demnach aus, weil man die avisierte Zielgruppe nicht erreichen könnte - vermeindlich.

Unbenannt

Dabei gibt es regelmäßig Studien, die uns eines Besseren belehren. Neulich erst hat RealBusinessRescue eine Infografik zu diesem Thema herausgebracht. Hier werden die möglichen Vorteile der interaktiven Echtzeitkommunikation für business-to-business noch einmal benannt. Das Social Web trägt nämlich sehr wohl zur Neukundengewinnung ebenso wie zur Kundenbindung bei. Der Aufbau eines von persönlichen Beziehungen getragenen Netzwerks unterstützt zudem die Kaufentscheidung, sodass zwischenmenschliche Gesichtspunkte gerade im B2B für die Mehrheit der Entscheider ausschlaggebend sind. Auch die Markenbekanntheit wird durch Social Media Marketing deutlich gesteigert und zwar nicht zuletzt, weil aktive Unternehmen auch leichter in Suchmaschinen aufzufinden sind. Wie so oft, kann man diese Vorteile aber natürlich nur für sich geltend machen, wenn die Kommunikationsstrategie entsprechend ausgearbeitet ist und es das Unternehmen schafft, den Spagat zwischen Professionalität und Authentizität zu halten.

Und welche Zahlen präsentiert uns die Infografik darüber hinaus? Recht deutlich wird klar: Im angelsächsischen Raum sind die Leistungsfähigkeit und Effektivität von Social Media schon längst bekannt. Das Investitionsklima im B2B ist dementsprechend positiv. So wollen Unternehmen dieses Jahr ihre Marketingbudgets in diesem Bereich ausweiten und planen, knapp die Hälfte ins Social Web fließen zu lassen. Dies wären knapp 9% mehr als im Vorjahr, wobei 2012  bereits mehr als sechs von zehn B2B-Unternehmen in soziale Medien investierten. Der Trend scheint also ungebrochen. Und im Gegensatz zum Vorurteil "Facebook ist B2C" war das mitgliederstärkste Netzwerk für 83% sogar die erste Wahl, noch vor dem B2B-Netzwerk LinkedIn (80%).

Was das alles für uns heißt? Ich bin schon ziemlich gespannt, ob die US-Trendvoraussage für 2013 sich auch in den D-A-CH-Ländern bemerkbar machen wird. Aufbruchstimmung scheint ja da zu sein. Ob aber ein regelrechter Boom zu erwarten ist, bleibt fraglich.

Rebecca Belvederesi-Kochs