Marketing will gelernt sein... selbst, wenn man aus der Wis­sen­schaft kommt. Ein systematisches Fachbereichsmarketing ist mittlerweile erfolgsentscheidend. Es dient dazu, die Sicht­bar­keit und Attraktivität des eigenen Fachbereichs deutlich zu steigern.
"In der heutigen Welt ist das die ideale Ergänzung zum zentralen Hochschulmarketing", meint unsere Chefstrategin Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs. "Das weiß ich aus diversen Kund:innen-Pro­jekten nur allzu gut." Heute haben wir eine 10-Punkte-Check­liste im Angebot, die helfen wird, euer Fach­be­reichs­mar­ke­ting smart auf­zu­stellen und auf Erfolgskurs zu bringen. Von der klaren Po­si­tio­nie­rung bis zur Integration innovativer Tech­no­lo­gien – viel Spaß mit unserer Marketing-Checkliste für ambitionierte Fach­bereiche.

1. Die Posi­tio­nie­­rung schär­fen

Die Positionierung eures Fachbereichs ist der Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Marketingstrategie. Klar definierte Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale setzen euren Fachbereich von anderen ab und differenzieren euch vom Wettbewerb. Sorgfältig aufgesetzt, hilft euch das dabei, a) die richtigen Zielgruppen anzusprechen und b) eure zentralen Zielgruppen zudem richtig anzusprechen. Win-Win also!

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2. Digital First! Digi­tale Prä­senz maxi­mie­ren

Eine starke Online-Präsenz ist im Zeitalter der Digitalisierung unerlässlich. Nutzt alle verfügbaren Kanäle, von Social Media über die eigene Website bis hin zum E-Mail-Marketing, um euren Fachbereich im digitalen Raum dauerhaft sichtbar zu machen und eure Zielgruppen an euch zu binden.

Dabei sind vor allem soziale Medien wie Instagram, YouTube und TikTok entscheidend für die Wahrnehmung von potenziellen Studierenden. Versucht daher, Social Media – sowohl organisch als auch durch bezahlte Anzeigen – stärker zu berücksichtigen und hoch­fre­quen­tiert zu bespielen. In der intensiven Wiederholung liegt nämlich durchaus Kraft. So kann euer Fachbereich als Marke wahrgenommen und "gelernt" werden.

Falls ihr hierbei Unterstützung braucht, bieten wir auch ein eigenes Seminar an zur Ent­wicklung einer Social Media Strategie für Hochschulen und Universitäten. Schaut also gerne mal rein oder fragt uns direkt an.

3. Inno­va­tive Con­tent-For­ma­te ein­füh­ren – be­son­ders bei Events

Brecht mit traditionellen Veranstaltungsformaten durch und setzt durchaus auch auf innovativere Content-Formate, vor allem im Event-Bereich. Ob Webinare, virtuelle Experimente oder interaktive Online-Workshops, bietet relevante Inhalte bspw. einen Fachbereichsinfotag auch digital an und lasst euch etwas einfallen, um nicht nur zu informieren, sondern um auch zu begeistern.

Gerade jüngere Zielgruppen wollen auf einer emotionalen Ebene angesprochen werden. Daher muss und darf man sich durchaus kreativer an die Adressierung von neuen Stu­die­ren­den machen. Reines Faktenwissen ist schön, aber aufs Gefühl kommt's eben auch an – schließlich will man sich sicher und gut aufgehoben fühlen.

Ihr wollt Veranstaltungen emotional aufladen und mehr als reine Info bieten? Wir un­ter­stüt­zen euch gerne dabei, kreative digitale Formate zu entwickeln, die eure Zielgruppen wirklich erreichen.

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4. Video-Content er­heb­lich aus­weiten: vor al­lem ver­ti­ka­le For­ma­te

Videoinhalte sind im Marketing unverzichtbar. Erweitert eure Videostrategie, ins­be­son­de­re um vertikale Formate, um die mobile Nutzung zu optimieren. Von Interviews über Cam­pus-Touren bis hin zu Tutorial-Videos - setzt auf Vielfalt und Qualität.

Wenn ihr Skripte erstellt, denkt vor allem in Reels und TikToks. Berücksichtigt dabei, dass diese Medien einfach anders funktionieren als klassische Videos. Ihr Tempo und Drive, aber auch die ganze Machart sollten euch bestens vertraut sein, bevor ihr euch an die Produktion macht. Sonst ist es eher unwahrscheinlich, dass sie zünden und der Al­go­rith­mus sie mit hohen Reichweiten belohnt.

5. Stu­die­ren­den-Feed­back sys­te­ma­tisch nutzen

Das Feedback eurer Studierenden ist von unschätzbarem Wert – vor allem unter Mar­ke­ting-Gesichts­punkten. Daher solltet ihr systematische Feedback-Mechanismen ein­rich­ten, um kontinuierlich Verbesserungen vorzunehmen und sicherzustellen, dass eure An­ge­bote den Bedürfnissen eurer Studierenden entsprechen.

Und wenn sich zudem ergibt, dass die Studis besonders zufrieden sind, bittet sie um Feedback für eure Social Media Accounts. Authentische Stories und Statements sind immer noch der beste Weg, um Einblicke zu gewähren und das Vertrauen von Studieninteressierten zu gewinnen.

Ihr möchtet euer Studierendenfeedback gezielt fürs Marketing nutzen? Wir helfen euch dabei, systematische Prozesse aufzusetzen, die echte Insights liefern – und euch dabei unterstützen, Vertrauen und Relevanz nach außen zu kommunizieren.

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6. Die ei­gen­en Alum­ni stär­ker ein­bin­den

Eure Alumni gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, warum es sich lohnt, sich für euren Fachbereich zu entscheiden. Also bindet sie stärker in eure Marketing-Aktivitäten ein.

Wie das gelingt? Jenseits von Social Media Postings könnt ihr eure Alumni zu Info-For­ma­ten oder lockeren Stammtischen einladen. Auf diesen Veranstaltungen können sie bspw. über ihren damaligen Einstieg in den Job berichten und wertvolle Erfahrungen an (po­ten­ziel­le) Studierende weitergeben. Authentisch und außergewöhnlich könnt ihr so eurer FB-Marke eine Stimme verleihen.

7. Persona­li­sie­rung pushen und Ansprache verbessern

Personalisiert eure Kommunikation, um stärkere Beziehungen aufzubauen und zu­sätz­li­chen Nutzen zu schaffen. Verwendet Daten und Technologien, um individuelle Nach­rich­ten zu versenden und eine maßgeschneiderte Ansprache zu gewährleisten. Von ChatBots bis hin zum Versenden von Newslettern kann Personalisierung eure Kommunikation be­rei­chern und die Bindung zu eurer Zielgruppe stärken.

Übrigens: Personalisierung ist nicht nur online möglich. Nein, Personalisierung bedeutet auch, auf eure Studierende vor Ort persönlich einzugehen und sie sympathisch-pro­fes­sio­nell auszusprechen. Ob per­so­na­li­sier­te Newsletter, zielgruppenspezifische Bot­schaf­ten oder automatisierte Tools – wir beraten euch bei einer authentischen und smarten Ansprache, die ankommt.

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8. Nachhalt­igkeit kommuni­zieren: Wie gestaltet euer Fachbereich die Welt von morgen?

Setzt auf Nachhaltigkeit und erklärt, wie euer Fachbereich die Welt von morgen gestaltet. Begeistert die Jugend für Wissenschaft und Forschung und zeigt euren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt. Diese Art der sinnstiftenden Kommunikation vermag auf mehreren Ebenen zu überzeugen.

Ob Chemie, Physik, Medizin oder Wirtschaftswissenschaften: Nachhaltigkeit ist in­zwi­schen so gut wie in allen universitären Bereichen ein wichtiges Gut und ein erklärtes Ziel – und wenn ihr dazu beitragt, kommuniziert es und tut es leicht verständlich.

9. KI-Trends für die Kom­­mu­ni­ka­tion nut­zen

Integriert die neuesten KI-Trends in eure Kommunikationsstrategie. Schaut, wie sie euch dabei helfen können, mehr Content auf hohem Niveau zu produzieren. Viele Tools haben nämlich fachlich einiges zu bieten, vorausgesetzt man hat smarte Workflows um diese herumgebaut.

In diesem Sinne unser Tipp: Bleibt technologisch am Puls der Zeit und informiert euch immer wieder über neue Tools und beobachtet Trends. Apropos: Wer möchte, kann sich diese Schulung mit Workshop KI-Texten für Social Media unserer Geschäftsführerin Dr. Rebecca anschauen – passende Tool und Hacks inklusive.

„KI kann Content schneller machen – aber echte Wirkung entsteht erst durch eine klare Strategie und kreativen Feinschliff.“

— Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs
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10. Jen­seits der Stu­die­ren­den-Ak­qui­se: ganz­heit­lich vor­gehen

Fachbereiche wollen mehr Studierende, okay, diese Gleichung klingt ein­fach - viel zu ein­fach. Daher ist es von zentraler Bedeutung, über die reine Studierenden-Akquise hin­aus­zu­den­ken und ganzheitlich vorzugehen.

Soll heißen: Berücksichtigt in eurem Marketing weitere externe Zielgruppen, aber eben auch interne... Von Drittmittelgebern über Industriekontakte bis zu euren eigenen Mit­ar­bei­ten­den – euer Fachbereich besteht aus einem vielfältigen Geflecht. Und all diese Ziel­gruppen systematisch im Marketing zu bedienen und mit qualitativ hochwertigen Themen zu bespielen, trägt wesentlich zum Gesamterfolg eures Fachbereichs bei.

Ihr denkt Fachbereichsmarketing neu und wollt alle Zielgruppen strategisch mitdenken? Dann lasst uns gemeinsam ein passgenaues Konzept entwickeln, das eure Inhalte struk­tu­riert, integriert und auf den Punkt bringt.

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Fazit

Mit dieser 10-Punkte-Checkliste seid ihr bestens gerüstet, um euer Fach­be­reichs­mar­ke­ting zu professionalisieren und weiter voranzubringen. Durch eine klare Positionierung, mehr digitale Präsenz, innovative Hebel und Formate werdet ihr euren Fachbereich er­folg­reich und authentisch in Szene setzen. Auf die Art gewinnt ihr das Vertrauen po­ten­ziel­ler Studierender sowie anderer relevanten Zielgruppen.

Falls wir euch dabei unterstützen können, dann schreibt uns gerne eine E-Mail, besucht eines unserer Webinare oder schaut euch bei unseren Schulungen / Workshops um.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich im Dezember 2024 verfasst und im Januar 2026 überarbeitet.

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