Es ist unbestreitbar, dass qualitativ hochwertiger Content eine Schlüsselrolle für den Erfolg von Webseiten, Newslettern und Social Media Kanälen spielt. Doch wie schaffen es Unternehmen und Organisationen, kontinuierlich relevante und ansprechende Inhalte zu produzieren? I.d.R. richten sie ihre Content Produktion an verschiedenen Modellen aus, die eine hilfreiche Stütze im kreativen Prozess sind. Deswegen kommen hier einige ausgewählte Content-Modelle, um euer Marketing aufs nächste Level zu bringen. 😉

1. AIDA-Modell

Fangen wir an, mit diesem Klassiker: dem AIDA-Modell. Dies Stufenmodell könnt ihr bei der Content-Erstellung einsetzen, um systematisch Kaufentscheidungen zu beeinflussen und Präferenzen zu prägen.

Content Pieces für die vier Phasen von Attention. Interest. Desire. Action zu konzipieren, kann maßgeblich dazu beitragen, attraktive Marken-Inhalte zu gestalten, neugierig zu machen, Begehrlichkeiten zu erzeugen und Konsument:innen für sich zu gewinnen. Leicht verständlich und easy umsetzbar, erleichtert euch dieses Werbewirkungsmodell, die Aufmerksamkeit eurer Zielgruppen zu wecken, Interesse zu erzeugen, Verlangen hervorzurufen und eine Handlung auszulösen. 💡

2. Buyer-Persona-Modell

Guter Content ist immer zielgruppengerecht. Aber wie vorgehen, um die eigene Zielgruppe zu fassen und zu begreifen? Um die Treffsicherheit zu erhöhen, erstellen wir in Kundenprojekten sog. Buyer-Personas. Bei der Anwendung dieses Modells werden fiktive Personen als typische Vertreter:innen der Zielgruppe definiert. Man entwickelt diese, um Inhalte zu erstellen, die genau auf die verschiedenen Bedürfnisse, Interessen und Probleme der Audience abgestimmt sind. Berücksichtigt werden auch Pain Points und Gain Points sowie relevante Kontaktpunkte bzw. der Medienkonsum.

Durch die Arbeit mit dem Buyer-Persona-Modell wird sichergestellt, dass der erstellte Inhalt wirklich (zielgruppen-)relevant ist. Und das ist wiederum die beste Basis für erfolgreiche Kommunikation.

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3. 4-MAT-Modell

Jeder Mensch funktioniert anders, verarbeitet Informationen auf verschiedene Weise und stellt sich bspw. auch in Gesprächen verschiedene Fragen. Genau diesen Umstand bezieht das sog. 4-MAT-Modell ein. So geht es davon aus, dass es grundsätzlich vier Typen von Zuhörenden gibt: den „Warum“, „Was“, „Wie“ und „Was wäre, wenn“-Typ.

Differierende Neigungen und Wahrnehmungen zu berücksichtigen und in die eigene Content Strategie zu integrieren, kann für Unternehmen und Organisationen absolut erfolgsentscheidend sein. Auf die Art können sie lernen, treffsicheren Content zu kreieren, der verschiedene Lernstile und unterschiedliche Formen der Informationsaufnahme einbezieht.

4. Storytelling-Modell

Das Storytelling-Modell ist wirkungsvoll, um Inhalte anschaulich und spannend darzustellen und eine emotionale Verbindung zur Zielgruppe herzustellen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzugehen. Es kommt auf die Branche und auf den Inhalt an, welche Technik am ehesten zum Einsatz kommen sollte.

Bei einigen Unternehmen beinhaltet Storytelling die Einführung einer tragenden Figur, die Enthüllung eines Konflikts, die Darstellung von Herausforderungen und letztendlich die Präsentation einer Lösung. Das alles, um einen klaren Spannungsbogen zu haben und "skalierbare Geschichten" erzählen zu können.

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5. Pillar-Content-Modell

Das Ziel dieses Modells besteht darin, die Säulen eurer Content Strategie zu definieren und eure zentralen Themen zu bestimmen. Zunächst werden also Kernthemen, die für das Unternehmen von strategischer Bedeutung sind, identifiziert. Um diese clustern sich sodann Nebenthemen, die für die Zielgruppe relevant sind und vor allem via Google & Co. online recherchiert werden.

Danach geht es an die Erstellung von relevanten Inhalten... Klar, der Hauptinhalt hat großes Gewicht und er hat auch großes Potenzial. Die Kunst besteht darin, ihn direkt so zu konzipieren, dass er im Handumdrehen in kleinere Segmente teilbar ist, um in verschiedenen Kanälen und Formaten ausgespielt zu werden. Snackable soll's sein. 🍕

6. Skyscraper-Technik

Ganz hoch hinaus... Jeder, der mit seinem Content neue Rekorde aufstellen und herausragen möchte, sollte nun aufpassen. Die Skyscraper-Technik kann hier weiterhelfen. Um herauszustechen, muss zunächst eine gründliche Wettbewerbsanalyse durchgeführt und ein Prozess der Selbstklärung durchlaufen werden. Was bedienen bereits meine Konkurrenten, wie gut sind deren Inhalte, wo könnte und sollte ich erneut Hand anlegen, um Bestehendes zu optimieren.

Somit identifizieren wir strategisch relevante Felder, sichten schon vorhanden Inhalte und nehmen diese als Grundstein, um einen verbesserten, in die Tiefe und Breite gehenden Inhalt zu erstellen. Dieser neue Content übertrifft jenen der Konkurrenz, indem er zusätzliche Informationen und wissenswerte Aspekte bietet – und darüber hinaus aus einem frischen Blickwinkel geschrieben ist. Auch die Visualisierung spielt in dem Zusammenhang eine Rolle, denn attraktives Design unterstützt die Informationsaufnahme.

Durch diese Vorgehensweise wird sichergestellt, dass der erstellte Inhalt herausragend und einzigartig ist. Er überragt die Angebote der Wettbewerber und fällt auf, wie der höchste Wolkenkratzer – und das ist vor allem für die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wichtig.

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7. Content-Cluster-Modell

Bei diesem Ansatz geht es darum, thematisch zusammenhängende Inhalte zu erstellen und miteinander zu verlinken. Durch diese Vorgehensweise wird den Suchmaschinen signalisiert, dass die Website eine zuverlässige und vertrauenswürdige Quelle ist. Dadurch kann sich das Ranking der Website verbessern. Durch die Verknüpfung verwandter Inhalte wird den Suchmaschinen gezeigt, dass umfassende Kenntnisse im jeweiligen Fachgebiet vorliegen und hochwertige Informationen bereitstehen. Dies trägt zu einer höheren Sichtbarkeit in den Suchergebnissen bei.

Wird das Ganze sodann mit Pillar Content kombiniert, kann auch im "Reallife" bzw. im physischen Raum einiges in Bewegung gebracht werden. Durch einen smarten Mix beider Content-Modelle können recht zügig relevante Print-Produkte, Artikel für Fachzeitschriften und lesenswerte Info-Broschüren entstehen.

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Solche Modelle im strategischen und kreativen Prozess zu nutzen, fördert die Qualität und Quantität in der Content Produktion. Sie können dazu beitragen, Inhalte von hoher Zielgruppen-Relevanz zu erstellen, systematisch Brand Awareness zu erzeugen und eure Marketingziele zu erreichen. Indem ihr eure Konzeption und Arbeit auf bewährte Methoden und Strategien stützt, lassen sich schneller Inhalte entwickeln, welche die Bedürfnisse, Interessen und Erwartungen der Zielgruppe erfüllen und die letztlich eure Marke nachhaltig  positiv verankern.

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