Employer Branding & Recruiting in sozialen Medien (Inhouse-Seminar)

"Willkommen im Arbeitnehmermarkt, gewöhn dich dran!" Sinngemäß hören Personal- und Marketingverantwortliche dies des Öfteren. Denn der Arbeitsmarkt hat sich angesichts des Fachkräftemangels gewandelt und Unternehmen suchen, gerade in wissensbasierten Branchen, händeringend nach guten Mitarbeitern und wollen diese langfristig zu halten wissen. Gleichzeitig diversifizieren sich die Kanäle und soziale Medien werden in diesem Kontext (nicht nur aus Kostengründen) spannend. Employer Branding 2.0 setzt genau hier an!

Letztlich geht es darum, die Sichtbarkeit und Reputation des Arbeitgebers im Netz systematisch zu steigern. Interne wie auch externe Faktoren werden dabei in unserem Inhouse-Seminar berücksichtigt, damit Sie erfahren, worauf es wirklich ankommt. Das Seminar ist ganz spezifisch auf Ihre Bedarfslage und Ihre Branche ausgerichtet, um möglichst konkrete Ergebnisse und Handlungsempfehlungen zu erzielen.

Inhouse | ganztägig

Inklusive Seminarunterlagen, Zertifikat & Anreise

Preis auf Anfrage

Ideal für eine Gruppengröße von max. 12 Personen

Seminarinhalte (beispielhaft)

  • Einführung in Employer Branding & Social (Mobile) Media
  • Die relevanten Employer Branding Plattformen: LinkedIn, XING, kununu, Facebook & Instagram
  • Content-Konzepte & Storytelling: Wie Arbeitgebermarken in sozialen Medien strahlen
  • Branchenspezifische Best & Bad Practices (Vergleich von bis zu 3 Wettbewerbern)
  • Einführung in Facebook & LinkedIn Werbung (auf Wunsch Ad Planning)
  • Selbsttest: Eigen- und Fremdimage (auf Wunsch Social Media Audit)
  • Konkrete Handlungsempfehlungen und Experten-Feedback
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Maximaler Praxisbezug durch branchennahe Best & Bad Practices

Arbeitsmittel

  • in Vorbesprechung festzulegen
  • Checklisten
  • Leitfragen

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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Gutes Storytelling, XING-Kampagne & 360 Grad Videos - LinkListe 01 | 2017

Die erste Arbeitswoche in 2017 ist nun schon wieder rum und wir hoffen, dass ihr gut ins neue Jahr gestartet seid. In der heutigen #LinkListe geht es unter anderem um die Bedeutung von gutem Storytelling und die Neujahrskampagne von XING.

1. Neues Facebook-Feature

Anfänglich gab es sie bei Instagram, seit Kurzem sind sie auch auf Facebook aktiviert. Die Rede ist von Benachrichtigungen, die Nutzer bekommen, wenn Freunde "zum ersten Mal seit längerem" etwas gepostet haben. Problematisch daran ist, dass bisher keine Möglichkeit zur Deaktivierung besteht. Nutzer haben zudem keine Kenntnis darüber, ob Freunde diese Benachrichtigung erhalten.

2. Influencer und gutes Storytelling

Influencer Marketing bleibt auch 2017 eins der Top-Themen im Social Media Marketing. Die Zahl der Blogger mit vielen Followern steigt, doch deren Signifikanz nimmt ab. Daher müssen Unternehmen bei ihrer Auswahl andere Faktoren als die Reichweite miteinbeziehen. Experten zufolge werden gutem Storytelling und glaubwürdigen Kooperationen 2017 mehr Bedeutung beigemessen.

3. XINGs Neujahrskampagne

XING startete diese Woche die größte Kampagne seiner Geschichte, welche unter anderem auch TV- und Radio-Spots miteinschließt. Unter dem Motto "Mach Schluss mit Eigentlich!" will die Business-Plattform dazu appellieren, sich bei Unzufriedenheit im Beruf einen neuen Job zu suchen. Und was hilft bei diesem Vorhaben mehr, als ein Karriere-und Job-Netzwerk? ;-)

4. Social Media Nutzerzahlen

Pünktlich zum Jahresbeginn gibt es ein Update zu den aktuellen Nutzerzahlen der wichtigsten Social Media Plattformen. Interessant ist unter anderem, dass XING in der DACH-Region weiterhin mehr Nutzer zählt, als der globale Rivale LinkedIn.

5. 360 Grad Videos im Marketing

Vom einfachen Foto bis zum Erlebnis: 360 Grad Videos ziehen die User länger und intensiver in ihren Bann. Daher eröffnen sie nun neue, spannende Möglichkeiten für gutes Storytelling im Social Web und zählen somit zu den heißesten Digital-Trends 2017.

https://www.facebook.com/SamsungMobileUSA/photos/a.59297021785.81337.7224956785/10153479774076786/?type=3&theater

 

Jetzt heißt es aber: Hoch die Hände, es ist Wochenende! Wir verabschieden uns und melden uns nächsten Freitag wieder!

 


Freemium: Gängiges Geschäftsmodell im Netz

Kostenloskultur im Internet? Nicht ganz. Viele Web-Services und Apps sind gratis nutzbar, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Heute beschäftigen wir uns mit sogenannten Freemium-Modellen, denn in der Vergangenheit sind wir häufiger von Kunden gefragt worden, was es eigentlich damit auf sich hat.

Freemium ist ein Kunstwort und setzt sich aus den Begriffen Free und Premium zusammen. Gemeint ist damit ein Geschäftsmodell, das gerade bei Online-Services und Tools großen Anklang findet und bei dem wesentliche Teile und Funktionen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. So will man im ersten Schritt eine breite Nutzerschaft ansprechen und diese vom Angebot überzeugen. In einem zweiten Schritt werden dann weitere Features und Zusatzleistung als Premium-Modell mit Kostenbindung angeboten.

Der Gedanke dahinter ist klar: Haben sich Nutzer erst einmal an nützliche oder auch unterhaltende Funktionen gewöhnt, sinkt die Hemmschwelle, zusätzliche Leistungen zu buchen. Dadurch können Dienste letztlich Gewinne erzielen, schließlich müssen auch sie an die Monetarisierung denken.

Die Art und Weise, wie die Freemium-Idee umgesetzt wird, ist dabei sehr unterschiedlich. So gibt es bspw. Games, in denen ein gewisses Level erst bei Bezahlung gespielt werden kann. Auch bei den gängigen Business-Plattformen wie XING und LinkedIn gilt zunächst das Freemium-Prinzip. Zusätzliche Funktionen, die das Networking verbessern, sind in der Premium-Version erhältlich bieten und vielen Usern einen Mehrwert.

Freemium
Screenshot von XING

XING, Spotify & Co.

Freemium steht hoch im Kurs und hat einige große Marken hervorgebracht. Dazu gehören nicht bloß erfolgreiche Business-Netzwerke. So funktionieren auch der bekannte Musikstreaming-Dienst Spotify, die im Arbeitsalltag nur allzu nützliche Dropbox und jede Menge Tools für das Community Management genau nach diesem Prinzip. Letztere warten in der Basisversion mit ansprechenden Funktionen auf und erleichtern Social Media Managern die Arbeitsorganisation. Zudem stellt die Bezahlvariante meist zusätzliche Analytics bereit und gewährt mehreren Personen Zugriff auf einen Account.

Freemium - ein zukunftsträchtiges Modell

Die kostenfreie Bereitstellung eines Dienstes ist aus Anbietersicht sehr sinnvoll. Services erhalten wertvolles Kundenfeedback und können sich eine möglichst große Nutzerschaft aufbauen.

Wie das innovative Geschäfts- bzw. Preismodell funktioniert und die (Welt-)Wirtschaft revolutionieren kann, beschreibt auch Chris Anderson wortstark in seinem Buch Free: The Future of a Radical Price. Ein klarer Lesetipp für alle Interessierten.

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Personalmarketing via Social Media

Junge Menschen rekrutieren und ausbilden, erfahrene Fachkräfte finden oder insgesamt Mitarbeiter zu motivierten Markenbotschaftern für sein Unternehmen machen - alles Ziele, die jeder Personaler auf der Agenda stehen hat. Viele von ihnen haben mittlerweile die sozialen Netzwerke für sich und ihre Arbeit entdeckt. Diese birgen enormes Potenzial im internen und externen Personalmarketing.

Gerade beim Thema Recruiting lohnt sich zunächst ein Blick auf die Zahlen. Aus der #SocialRecruiting Studie 2014 geht hervor, dass sich in Deutschland aktuell 42% aller Bewerber in Social Media über Jobs und mögliche Arbeitgeber informieren, hauptsächlich über XING, Facebook und LinkedIn. Und auch auf Personalerseite sind es 42% der Befragten, die soziale Netzwerke für ihre Mitarbeiterrekrutierung verwenden. Wenn es auch hüben wie drüben Bedenken wegen des Datenschutzes gibt, stehen viele einer Nutzung doch grundsätzlich positiv gegenüber.

Die Netzwerke selbst stellen hierfür die passenden Tools bereit. So beispielsweise der XING Talentmanager, der Unternehmern und Recruitern das aktive Zugehen auf potenzielle Arbeitnehmer erleichtert, indem er ihnen passende Kandidaten zu ihren Stellenausschreibungen vorschlägt. Eine weitere, eher proaktive Herangehensweise, ist zum Beispiel die Veröffentlichung themenbezogener YouTube Videos in einem eigenen Unternehmenskanal. Auch die LinkedIn Fokusseiten sind in Hinblick auf eine Content Marketing Strategie definitiv einen Blick wert, denn hier können Neuigkeiten direkt in die Newsstreams der Follower gespielt werden. Viele (größere) Unternehmen pflegen darüber hinaus eine eigene Karriereseite auf Facebook, um ihre Personalmarketing Themen an ihre Zielgruppe zu kommunizieren. Doch es muss nicht immer die große Lösung sein, eine interessante Herangehensweise findet sich in diesem anschaulichen Case.

Eine Strategie, die sich in Zeiten der großen Sichtbarkeit und schnellen Verbreitung von Inhalten immer mehr anbietet, ist die Einbindung der eigenen Mitarbeiter in das Personalmarketing. Diese können beispielsweise dazu ermutigt werden, ihren Arbeitgeber öffentlich in ihren Netzwerk-Profilen anzugeben. Auch positive Einträge von Angestellten oder Auszubildenden beim Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu stehen jedem Unternehmen gut zu Gesicht. Auf einer eigenen Unternehmensseite bei Facebook kommen besonders Fotos oder kurze Mitarbeiterinterviews gut an, da sie dem Unternehmen ein Gesicht verleihen. Natürlich sollte dies immer nur in enger Absprache und unter Einwilligung der betreffenden Personen geschehen! Doch häufig zeigt sich, dass die aktive Einbindung der Arbeitnehmer deren Motivation fördert, indem sie als elementare Teile des großen Ganzen wertgeschätzt und nach außen auch so dargestellt werden.

Die sozialen Netzwerke bieten hier mit ihren unterschiedlichen Ansätzen eine Fülle an Marketing-Möglichkeiten. Aus Personalersicht gilt es nun, professionell und kreativ damit umzugehen, um die eigenen Zielgruppen dort zu erreichen, wo sie sich tatsächlich aufhalten.

 

 


Tone of voice: Jedes Netzwerk hat seine eigene Ansprache

Wer in sozialen Netzwerken (beruflich) aktiv werden will, sollte sich im Vorlauf einige Gedanken dazu machen. Die Definition der Zielsetzung und der Zielgruppe(n) sollte natürlich allen Aktivitäten voraus gehen. Aber auch das Design der Kanäle gehört bspw. dazu, schließlich will man einen optisch ansprechenden Eindruck im Sinne der Corporate Identity machen. Ebenfalls wichtig bei den Vorüberlegungen ist ohne jeden Zweifel der tone of voice, genauer gesagt: Wie spreche ich meine Zielgruppe in den einzelnen Netzwerken an und bleibe gleichzeitig authentisch?

Jedes Netzwerk ist anders

Hierzu ist es vor allem wichtig, sich im Vorfeld mit den einzelnen Netzwerken auseinander zu setzen. Wie ist der Umgangston bei Facebook? Sollten meine Postings bei XING anders aussehen, als die bei Google+? Wie kann ich bei Twitter Hashtags sinnvoll nutzen? Schnell zeigt sich, jedes soziale Netzwerk braucht seine eigene Nutzeransprache. Bei Facebook herrscht beispielsweise ein freundschaftlicher Umgangston - was keinesfalls direkt mit "Duzen" gleichzusetzen ist! Fragen Sie sich: Passt das "Du" in der Ansprache zu meinem Unternehmen, wirke ich dadurch unseriöser oder trete dem Nutzer damit sogar zu nahe? Auch allzu werbliche Botschaften werden im "Freundes-Netzwerk" Faceboook eher ungern gesehen und von der Community abgestraft.

Etwas anders ist die Sachlage in den "Karriere-Netzwerken" XING und LinkedIn, denn hier geht es schließlich strikt ums Geschäft. Die hier veröffentlichten Postings haben nicht zwingend den Anspruch, eine emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen herzustellen. Das gleiche Posting bei XING und Facebook zu veröffentlichen wird mindestens in einem der beiden Kanäle für Unverständnis bei ihren Followern führen.

Den passenden tone of voice finden

Diese kurzen Ausführungen zum tone of voice sollen allerdings keinesfalls den Eindruck erwecken, dass man in einem bestimmten Netzwerk auch nur eine bestimmte Zielsetzung verfolgen kann. Recruiting zum Beispiel ist kein reines Business-Netz Thema, sondern mit der richtigen Ansprache auch bei Facebook durchaus umzusetzen. Markenaufbau und Imagepflege kann auch mit einem gut geführten Twitterkanal betrieben werden, wenn sich ihre Zielgruppe dort aufhält und sie den richtigen Ton treffen. Für verschiedenste Strategien in den einzelnen Netzwerken gibt es eine Vielzahl guter Beispiele. Alle haben eine große Gemeinsamkeit: Durch den richtigen tone of voice kommunizieren sie authentisch in sozialen Netzwerken.

 

 


Teilnehmer des Social Media Day Aachen | Kirsten Rosenthal

Auch für Kirsten Rosenthal ist das Namensschild für Freitag schon vorbereitet, denn auch sie wird in diesem Jahr erneut beim Social Media Day Aachen zu Gast sein. Bei der Landmarken AG arbeitet sie seit Mai 2012 im Bereich Projektentwicklung und Marketing. Eine ihrer Aufgaben ist dabei die Betreuung der Social Media Kanäle des Unternehmens. Im letzten Artikel unserer Reihe erklärt sie, warum eine Teilnahme am Social Media Day Aachen für sie auch in diesem Jahr auf dem Programm steht.

SMAC: Wie kommst du (in deinem Job) mit sozialen Medien in Berührung?

Kirsten Rosenthal: Für die Landmarken AG  übernehme ich die regelmäßige Pflege der Unternehmensseite bei Facebook sowie des Unternehmensauftritt bei Xing. Dazu gehört natürlich auch: öffentliche Meinungen zu unseren Projekten gerade auch auf Facebook zu verfolgen - und natürlich haben wir auch immer einen Blick darauf, was Partner oder die Konkurrenz so machen.

SMAC: Warum kommst du zum Social Media Day Aachen?

Kirsten Rosenthal: Der Social Media Day Aachen ist für mich eine gute Gelegenheit, um neues Wissen rund ums Thema soziale Medien zu erlangen - ob es um neue Ideen zu bestehenden Netzwerken, um die tägliche Arbeit oder neue Netzwerke geht. Auch die Hinweise zur rechtlichen Situation waren für mich im letzten Jahr sehr nützlich. Kurzum: Der Social Media Day Aachen ist eine schöne Möglichkeit in Sachen Social Media „am Ball zu bleiben“. Nicht zuletzt ist das Netzwerken und der Austausch mit "Gleichgesinnten" für mich sehr wichtig.

SMAC: Was gefällt dir besonders an der Tagung?

Kirsten Rosenthal: Auf dem Social Media Day Aachen wird ein guter Themen-Mix geboten. Mir persönlich gefällt außerdem der lockere Rahmen, in dem die Tagung stattfindet wie z.B. der Austausch während der gemeinsamen Mittagspause.

SMAC: Was erwartest du in diesem Jahr?

Kirsten Rosenthal: Auch in diesem Jahr erwarte ich interessante Vorträge am "Puls der Zeit", um aktuelles Wissen und nützliche Tipps für die tägliche Arbeit mitnehmen zu können. Hierzu zählen sicherlich auch neuer Input & Ideen für Posts. Platz für Fragen - vor allem auch im Workshop - wäre mir ebenfalls sehr wichtig.

Vielen Dank, Kirsten, dass du dir die Zeit für unsere Fragen genommen hast. Für Kurzentschlossene gibt es immer noch die Chance, Tickets für den dritten Social Media Day Aachen zu buchen und am Freitag im Novotel Aachen City dabei zu sein.


Social ABC 2014 | Z wie Zielsetzung

"Wir wollen jetzt auch was bei Facebook machen!"
--- "Was genau möchten Sie denn dort erreichen?"
"Nun ja, also, da muss man doch heutzutage was machen. Die Kollegen sagen, wir müssen da auch rein!"

Als Social Media Berater kommt man häufiger mit solchen oder ähnlichen Statements in Kontakt. Zwar ist Social Media längst in der Unternehmenskommunikation angekommen, an den strategischen Grundlagen mangelt's allerdings nicht selten. Dabei ist die Zielsetzung einer neuen Online-Präsenz das allererste, woüber man sich Gedanken machen sollte. Mit ihr steht und fällt die Konzeption - und letztlich auch die erfolgreiche Umsetzung bei Facebook, Twitter, YouTube, XING & Co..

Mögliche Zielsetzungen gibt es viele. Davon sind manche eher kurzfristiger Natur, andere verfolgen einen langfristigen Ansatz. Um hier nur einige zu nennen: Reichweite steigern, Aufmerksamkeit für ein (neues) Produkt erregen, Service & Support bieten, proaktive Imagepflege betreiben, die eigene Sichtbarkeit erhöhen oder in den Dialog mit potenziellen Arbeitnehmern treten. Bevor man voller Aktionismus loslegt und an den Nutzern vorbeiläuft, ist es daher unerlässlich, sich über die eigenen Ziele klar zu werden und diese auch verbindlich festzuhalten. Hierzu eignet sich u.a. ein Vorgehen nach der SMART-Methode. Durch diese gelangt man zu Zielen, die Spezifisch, Messbar, Akzeptiert, Realistisch und Terminiert sind.

Unter Berücksichtigung individueller Eigenheiten gelangt man so zu einem konkreten Plan, denn jedes Unternehmen, jeder Verband und jede Organisation bringt nun einmal ganz eigene Voraussetzungen mit sich. Oft zeigen sich nämlich bereits zu Beginn der Strategieentwicklung wesentliche Fragen, die zunächst intern abzuklären sind. Wer ist für die Kanäle zuständig? Wie viel Arbeitszeit kann in der Woche dafür aufgebracht werden? Kann beispielsweise eine Serviceleistung in angemessener Reaktionszeit über Facebook oder Twitter überhaupt gewährleistet werden? Ist ein Budget für YouTube-Videos vorhanden und was passiert mit diesen, wenn sie einmal produziert wurden? Können mehrere Kanäle effizient miteinander verknüpft werden?

Einige dieser Fragen lassen sich sofort klären, andere nicht. Meist kommt genau an dieser Stelle der Berater ins Spiel. Zum Portfolio von Social Media Consultants gehört eben, aufzuzeigen, was in den einzelnen sozialen Netzwerken überhaupt möglich ist und was aus strategischer Sicht tasächlich "Sinn macht". Erst danach folgen Kanalsondierung, Content-Strategien, Redaktionsguidelines, Ressourcenplanung und und und. Vereinfacht könnte man es also auf folgende Formel herunterbrechen: Zielsetzung geht vor Umsetzung.

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Social ABC 2014 | X wie XING

In unserer Blogreihe haben wir bereits über das Business-Netzwerk LinkedIn berichtet. Heute geht es um sein deutsches Pendant XING. Vor allem in Österreich, der Schweiz und Deutschland wird hier fleißig genetzwerkt, denn mit 7,4 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Europa machen diese rund die Häfte aller Mitglieder aus. Wie bei LinkedIn steht auch bei XING der Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten klar im Fokus - sei es als Privatperson oder als Unternehmen.

Mitglieder können auf XING ein eigenes Profil erstellen und unter den Punkten "Ich biete" und "Ich suche" ihre Qualifikationen und Berufserfahrung sowie Weiterbildungsgesuche oder Jobwünsche angeben. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit ein Portfolio mit Texten, Bildern und PDF-Dateien einzurichten, um sich so auch visuell ansprechend zu präsentieren. Zudem existieren zahlreiche Gruppen, denen die Nutzer beitreten können, um sich über die verschiedensten Themen zu informieren oder mit anderen auszutauschen. Allerdings geht es hier nicht immer ausschließlich um Berufliches, sondern mitunter auch um Freizeitthemen. Im Einklang mit LinkedIn ist außerdem gleich: Premium-Mitglieder und Unternehmen, die für ihre Mitgliedschaft bezahlen, können einige Extra-Funktionen nutzen. Bei Unternehmensseiten sind die beiden auffälligsten Merkmale im Premium-Segment folgende: Die Eigendarstellung kann visuell gestaltet werden, u.a. durch die Integration von multimedialen Elementen wie Bildern und Videos. Zweitens gibt es hierzu ein passendes Employer Branding-Profil, welches über das reine Bewertungssystem durch (ehemalige) Mitarbeiter hinausgeht. Auf diese Art ergeben sich viele Möglichkeiten, neue Partner, Kunden oder Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen.

Apropos "Aufmersamkeit erzeugen": Eine oft unterschätze Option für Unternehmen, um auf die eigenen Leistungen und Expertise hinzuweisen und systematische Beziehungspflege zu betreiben, ist selbst eine XING-Gruppe zu gründen. In dieser können die eigenen Business-Themen auf die Agenda gesetzt und über den originären Arbeitsbereich informiert werden. Dies kommt dem Bedürfnis der Mitglieder nahe, wie auch die Infografik zu Xing-Gruppen zeigt. Hier gilt es: Sich als thematischer Experte etablieren und (potenzielle) Kunden oder Kooperationspartner abholen.

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Aus alt wird NEU: XING-Profile im neuen Design

Großflächig und übersichtlich geht's in den jüngst gelaunchten "neuen XING-Profilen" zu. So ist das alte Design einem neuen, sehr schlanken und aufgeräumten Design gewichen. Unter dem Motto "Zeigen Sie, was Sie ausmacht!" legt XING also nunmehr verstärkten Wert auf die visuelle Kommunikation der eigenen Vita - und der erste Eindruck ist sehr positiv. Die Informationsverteilung bei den Profildetails überzeugt und es macht Spaß, sich mit dem eigenen digitalen Lebenslauf auseinanderzusetzen.

Das besonders Neue an der neuen Optik? Die Möglichkeiten zur Erstellung eines visuell-ansprechenden Portfolios sind jetzt deutlich größer. Gerade für kreative Berufe scheint das Potenzial zur Selbstpräsentation angemessen. So gibt es genügend Raum für informativen Mehrwert, der über Bilder vermittelt werden kann.

Was das nun letztlich heißt? Für alle, die XING professionell nutzen und den Netzwerkgedanken pflegen, lohnt sich ein Blick auf die Neuerung... Auch wir werden uns zeitnah an die Arbeit machen, die neuen Möglichkeiten auszuschöpfen und unsere Portfolios aufzupulieren.


Vortrag: Grundlagen erfolgreichen Social Media Marketings

Mai-Zeit ist Vortrags-Zeit. Zumindest bei uns. Nachdem Rebecca Anfang des Monats bereits über Familienmagazinen im Social Web referiert hat, steht am 23.05. eine Veranstaltung beim Unternehmerverein in der Euregio an.

Auch in dem Vortrag nächsten Donnerstag dreht sich natürlich alles um Marketing in sozialen Netzwerken. Besonderer Fokus liegt diesmal auf Facebook und das Business-Netzwerk Xing. Wie man die Potenziale des Social Webs erfolgreich und zugleich zielgerichtet ausschöpft, wird anschaulich anhand der folgenden Punkte gezeigt:

- Social Media Basics: Die Logik sozialer Netzwerke

- Social Media Marketing: Mit Echtzeitdialog zum Erfolg

- Social Media Anbieter: Das Potenzial von Xing und Facebook

- Fazit: Tipps für Ihre Social Media Strategie

Los geht es um 20:00 Uhr in den Räumen der UVIDE e.V. in der Wespienstr. 4 in Aachen. Die Teilnahmegebühr beträgt 10€, für Mitglieder des Unternehmervereins ist die Veranstaltung frei. Anmelden kann man sich noch bis zum 21.05. via Mail an ps@uvide.de. Es wird gebeten, den Seminarbeitrag vor der Veranstaltung unter dem Verwendungszweck "PS Social Media" bei der Sparkasse Aachen, Kto.-Nr.: 48 37 42 27, BLZ: 390 50000, zu überweisen.