Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


In unserer Blogreihe haben wir bereits ĂŒber das Business-Netzwerk LinkedIn berichtet. Heute geht es um sein deutsches Pendant XING. Vor allem in Österreich, der Schweiz und Deutschland wird hier fleißig genetzwerkt, denn mit 7,4 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Europa machen diese rund die HĂ€fte aller Mitglieder aus. Wie bei LinkedIn steht auch bei XING der Aufbau und die Pflege von GeschĂ€ftskontakten klar im Fokus – sei es als Privatperson oder als Unternehmen.

Mitglieder können auf XING ein eigenes Profil erstellen und unter den Punkten „Ich biete” und „Ich suche” ihre Qualifikationen und Berufserfahrung sowie Weiterbildungsgesuche oder JobwĂŒnsche angeben. DarĂŒber hinaus hat man die Möglichkeit ein Portfolio mit Texten, Bildern und PDF-Dateien einzurichten, um sich so auch visuell ansprechend zu prĂ€sentieren. Zudem existieren zahlreiche Gruppen, denen die Nutzer beitreten können, um sich ĂŒber die verschiedensten Themen zu informieren oder mit anderen auszutauschen. Allerdings geht es hier nicht immer ausschließlich um Berufliches, sondern mitunter auch um Freizeitthemen. Im Einklang mit LinkedIn ist außerdem gleich: Premium-Mitglieder und Unternehmen, die fĂŒr ihre Mitgliedschaft bezahlen, können einige Extra-Funktionen nutzen. Bei Unternehmensseiten sind die beiden auffĂ€lligsten Merkmale im Premium-Segment folgende: Die Eigendarstellung kann visuell gestaltet werden, u.a. durch die Integration von multimedialen Elementen wie Bildern und Videos. Zweitens gibt es hierzu ein passendes Employer Branding-Profil, welches ĂŒber das reine Bewertungssystem durch (ehemalige) Mitarbeiter hinausgeht. Auf diese Art ergeben sich viele Möglichkeiten, neue Partner, Kunden oder Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen.

Apropos „Aufmersamkeit erzeugen”: Eine oft unterschĂ€tze Option fĂŒr Unternehmen, um auf die eigenen Leistungen und Expertise hinzuweisen und systematische Beziehungspflege zu betreiben, ist selbst eine XING-Gruppe zu grĂŒnden. In dieser können die eigenen Business-Themen auf die Agenda gesetzt und ĂŒber den originĂ€ren Arbeitsbereich informiert werden. Dies kommt dem BedĂŒrfnis der Mitglieder nahe, wie auch die Infografik zu Xing-Gruppen zeigt. Hier gilt es: Sich als thematischer Experte etablieren und (potenzielle) Kunden oder Kooperationspartner abholen.

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