Mobile Marketing: Zielgruppen erfolgreich überall erreichen

Marketing und Unternehmenskommunikation sind mobile. Zielgruppen wollen auch unterwegs und über den Second Screen relevante Informationen beziehen, sich Meinungen bilden und sich austauschen. Daher lernen Sie in unserem Seminar, was sich genau hinter "Mobile Marketing" verbirgt, wie Sie Responsiveness effektiv für Ihr Unternehmen nutzen, wie man Ads mobiltauglich macht und warum Social Media erfolgreich in Ihre Mobile Strategie zu integrieren sind.

Von der leicht konsumierbaren und schnell ladenden Webseite "to go" über markige Video Ads bis hin zu Social Mobile Media wie Instagram und Facebook – in unserem Seminar erläutern wir Ihnen die Funktionen, Merkmale und Eigenheiten des Mobile Marketing. Anhand von Beispielen aus verschiedenen Branchen sehen Sie Best Practices und können die Erkenntnisse auf Ihr eigenes Unternehmen übertragen.

08.03.2019 & 16.08.2019 | 9.00 bis 16.30 Uhr

REBELKO, Heinrichsallee 41, 52062 Aachen

Inklusive Getränke, Snacks, Mittagessen, Seminarunterlagen, Zertifikat

549€ pro Person, zzgl. MwSt

Das Seminar findet bei einer Teilnehmerzahl von 4 Personen statt.

Seminarinhalte

  • Einführung: Grundlagen des Mobile Marketing
  • Responsive Webdesign: Webseiten, Microsites & Landingpages
  • Newsletter Marketing: Dem Informationsbedürfnis im mobilen Zeitalter gerecht werden
  • Social Mobile Media: 5 Goldene Regeln und ihre Umsetzung in der Praxis
  • Mobile Advertising: Was es zu beachten gilt, um Ihre Performance zu steigern
  • “Mobile Campaigning”: Gemeinsame Analyse eines Big Players
  • Beste Practices & konkrete Handlungsempfehlungen
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Vortrag, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen

Arbeitsmittel

  • Notebook oder Tablet empfehlenswert
  • Blöcke und Stifte werden gestellt

Seminarleitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

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Café, Latte Macchiato, Smartphone, Mobile Marketing

4 Fakten zur Mobile-Nutzung mit Relevanz fürs Mobile Marketing

Kein Tag ohne unseren mobilen Begleiter: Ein Leben ohne Smartphone können sich die meisten Deutschen kaum noch vorstellen! Daher haben wir heute relevante Fakten und Zahlen zusammengetragen, die natürlich auch fürs Mobile Marketing von Bedeutung sind.

1. Up to date: Smartphone-Check am Morgen

Die erste Amtshandlung des Tages ist für viele der Griff nach dem Handy! Beim morgendlichen Kaffee werden nicht mehr nur die neuesten Nachrichten gelesen, sondern auch soziale Netzwerke gescreent. Über die Hälfte der Nutzer nimmt dabei das Smartphone sofort nach dem Aufwachen zur Hand und informiert sich noch vor dem Aufstehen.

2. Mobile vs. Desktop

Während der Woche boomt Mobile insbesondere in den Morgen- und Abendstunden. Indessen folgen Desktop-Anwendungen werktags eher dem 9-to-5-Rhythmus. Ein Umstand, der auch für Marketer relevant ist. So müssen sich bspw. Social Media Inhalte im B2B nicht zwingend dem Paradigma Mobile First beugen, da sie in der regulären Geschäftszeit gestreut werden. Es kommt eben immer auf den Einsatzzweck und die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe an.

3. Smartphone? Trotzdem immer dabei!

Auch wenn die Desktop-Nutzung im Job überwiegt, haben 72% der Menschen ihr Smartphone auch am Arbeitsplatz im Blick. Außerhalb des Büros sind hingegen 87% wortwörtlich mobil unterwegs. Zuhause sind es sogar satte 95% - und daran ist Second Screen nicht ganz unschuldig.

 

4. Wer suchet, der findet!

Ca. 88% der Nutzer suchen mobil nach regionalen Inhalten, was insbesondere der Gastronomie zugute kommt. Darüber hinaus steht die Informationsbeschaffung in Sachen Gesundheit, Sport, News und Lifestyle hoch im Kurs. Auch fürs Shopping ist Mobile weiterhin wichtig, denn in 78% der Fälle mündet die mobile Recherche zu einem späteren Zeitpunkt in einem Kaufabschluss!

Diese und weitere Zahlen finden sich übrigens auch in dieser informativen Infografik von appkind.


Mobile First: Der Second Screen steigt auf

Mobile First! Ein Motto, das gerade jetzt so aktuell ist wie nie. Schließlich wirbelte Google in den letzten Monaten die Suchergebnisse noch einmal grundlegend durcheinander. Mit dem Update des Algorithmus strafte der Suchmaschinen-Gigant Webseiten ab, die nicht mobiloptimiert sind. Es geht also beispielsweise um Schriftgrößen, die nicht zu klein sein dürfen, um Navigationselemente, die sich auch über ein Smartphone nutzerfreundlich ansteuern lassen müssen, um das Adobe Flash-PlugIn und einiges mehr.

Erste Auswirkungen der Umstellung wurden schnell spürbar. So sprachen manche Branchenexperten sogar von einem sogenannten Mobilegeddon, da deutlich mehr Webseiten von diesem Update betroffen waren, als vorab angenommen. Sie alle wurden in den Suchmaschinenergebnissen schlechter gestellt. Umso wichtiger wird also der Leitspruch Mobile First, aber was verbirgt sich eigentlich noch dahinter?

Mobile First! - mehr als nur Design

Die Aussage Mobile First! findet primär Verwendung im Webdesign. Im Grunde genommen geht es darum, eine Webseite von Anfang an in Hinblick auf ihre Darstellung auf mobilen Endgeräten zu konzipieren und sie nach neuesten Webstandards zu entwickeln, sodass sie auf allen Screens ordentlich aussieht. In Zeiten, in denen das mobile Surfen weiter zunimmt, also eine nutzerorientierte Strategie.

Dabei stellt Mobile First! nicht nur ein designtechnische Herausforderung für Unternehmen dar. Spätestens seitdem Content Marketing in aller Munde ist, durchdringt der Mobile First!-Ansatz eine weitere Dimension. Neben der eigenen Webseite spielen Mobile Devices auch im Online-Marketing eine immer größere Rolle.

Bei internationalen Großkonzernen wie Coca Cola ist dies schon seit Jahren der Fall. Aber auch der deutsche Mittelstand trägt sich zunehmend mit mobilgetriebenen Konzepten. Manche Unternehmen haben bereits Erfahrung damit gemacht, die eigenen Zielgruppen durch SMS, E-Mails, Apps wie Whatsapp und Mobile Social Media wie Instagram zu erreichen. Angesichts dessen impliziert Mobile First! mittlerweile mehr als nur "ordentliches" Webdesign.

Nein, Mobile First! geht weiter und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer content- und nutzergetriebenen Strategie. Unterm Strich ist Mobiloptimierung also der Ausgangspunkt jedweder Außenkommunikation. Ein Ansatz, der nicht nur die eigene Zielgruppe, sondern auch Google erfreut.


Snapchat Kampagne von Jägermeister

Snapchat ist auf dem aufsteigenden Ast. Bis vor Kurzem noch als Trend gehandelt, beweisen die jüngsten Nutzerzahlen bereits das Gegenteil. Die Foto- und Video-App bringt es aktuell immerhin auf fast 100 Millionen aktive Nutzer im Monat - Tendenz steigend. Vor allem bei jungen Leuten erfreut sich der Messenger-Dienst großer Beliebtheit. So sind über 50% der User zwischen 16 und 24 Jahren alt.

Das Erfolgsgeheimnis von Snapchat? Der Reiz der Vergänglichkeit. Denn ein Snap, ob Bild oder Video, verfällt nach einer bestimmten Zeit, maximal aber nach 10 Sekunden. Neben privaten Nutzern haben insbesondere Prominente und YouTuber die App für sich entdeckt und können erhebliche Reichweiten für sich verbuchen. Aber auch Unternehmen werden zunehmend aktiv und testen hier ihre Möglichkeiten aus.

Werbekampagnen auf Snapchat

Eine derart spezifische Funktionsweise wie bei Snapchat erfordert eine entsprechende Kreativität, wenn es um Marketing und Werbung geht. Dass Kampagnen aber durchaus funktionieren, zeigen bereits Marken wie Lacoste oder Heineken. Audi hatte im vergangenen Jahr sogar bei der Super-Bowl-Kampagne auf Snapchat gesetzt und damit eine Menge Buzz erzeugt. Auch McDonald's nutzt die App und lässt seine Fans via Snaps bspw. an Werbedrehs teilhaben.

Snapchat Kampagne von Jägermeister

Eine besonders kreative Kampagne launchte Jägermeister Anfang diesen Jahres in Tschechien. Das Ziel: Unter dem Motto Undercover Games sollte eine große Party mit Jägermeister-Fans gefeiert werden. Der Clou: Zunächst wurde nur das Datum bekannt gegeben, alle weiteren Informationen folgten via Snapchat.

Wer also Dresscode, Motto und vor allem den Ort der Party herausfinden wollte, der musste Jägermeister auf Snapchat folgen. Hier wurden per Snaps die einzelnen Infos bekannt gegeben.

Mit über 1.000 Besuchern und viel positivem Feedback im Social Web lässt sich die Kampagne definitiv als Erfolg verbuchen. Die nächste wird mit Sicherheit folgen. Den Aufbau der Kampagnendramaturgie könnt ihr in diesem Video sehen.

Undercover Games by Jägermeister (case study video) from TL5 on Vimeo.


Periscope: Live-Streaming für jedermann

Fotos über das Smartphone spontan mit der Welt teilen, das kennen wir aus verschiedenen sozialen Netzwerken. Ein Ereignis selber live zu übertragen und so Follower direkt teilhaben zu lassen, ist dagegen neu für die meisten. Die Mobile App Periscope macht das Live-Streaming einfach wie noch nie - und findet damit großen Anklang.

Screenshot: Live-Streaming bei Periscope
Screenshot: Live-Streaming bei Periscope

Der rasante Aufstieg von Periscope hat sicher auch mit der prominenten Konkurrenz zu tun. Der Dienst Meerkat bietet im Prinzip dieselben Grundfunktionen und wurde vor allem in den USA schnell zum Hit. Privatleute, Prominente und Unternehmen machten rege Gebrauch vom Streaming-Tool. Über Twitter konnten Streamer und Publikum interagieren - zumindest solange, bis Twitter die Schnittstelle kurzfristig kappte, um seinen eigenen Dienst zu etablieren: Periscope.

Potenzial für Journalisten

Live-Streaming ist naturgemäß vor allem da interessant, wo sich spannende Dinge ereignen, bei denen nicht jeder dabei sein kann. Das kann im Privaten passieren, beispielsweise die ersten Schritte eines Kindes per Stream an Freunde zu senden. Genauso können aber Geschehnisse von öffentlichem Interesse ins Netz gespielt werden. Live, direkt und ohne Fernsehteam.

Gerade für Journalisten und Korrespondenten bieten sich hier völlig neue Möglichkeiten der Reportage. Ein einmaliger Moment kann jetzt so einfach wie nie zuvor anderen Menschen zugänglich gemacht werden. Auch Interviews sind durchaus möglich, über die Kommentarfunktion können sogar die Zuschauer Fragen übermitteln und so noch näher dabei sein. Alles natürlich "nur" in Smartphone-Qualität. Da sich aber die Sehgewohnheiten der Nutzer durch YouTube, Vine, Instagram-Videos oder Snapchat enorm gewandelt haben, scheint dies kein großes Problem mehr zu sein.

Rechtliche Fragen und Datenvolumen

Wo live übertragen wird, gibt es natürlich auch rechtliche Risiken für die Nutzer. Zeigt man beispielsweise fremde Personen, müssen diese ihr Einverständnis gegeben haben, falls das Video für kommerzielle Zwecke genutzt werden soll. Bei der professionellen Nutzung gilt es also dringend, auf Privatsphäre und Datenschutz zu achten!

Ein weiterer Punkt, der den eigenen Stream beeinflussen könnte, ist das aufzuwendende Datenvolumen - sofern man nicht mit WLAN versorgt ist. Ansonsten lassen längere Streams das Monatsvolumen schnell schrumpfen.

Screenshot: Periscope im Büro
Screenshot: Periscope im Büro

Fazit: Periscope ist ein sehr spannender Dienst, sowohl privat als auch professionell. Live-Streams in die Welt hinaus zu schicken, klingt nicht nur aufregend - es macht auch großen Spaß. Vor allem, wenn man direkte Interaktion zu seinem Stream bekommt. So finden sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, wobei rechtliche und logistische Fragestellungen stets zu beachten sind. Aktuell ist Persicope nur für iOS verfügbar, an der Android App wird aber schon gearbeitet.


Facebook Nutzerzahlen 2015: Status des Netzwerks

Von Zeit zu Zeit ist ein Blick auf die Facebook-Nutzerzahlen absolute Pflicht, wenn man professionell im größten sozialen Netzwerk unterwegs ist. Die ersten Werte für 2015 liegen vor und zeigen, dass an einen immer mal wieder prognostizierten Abstieg wohl vorerst nicht zu denken ist.

Rund 1,36 Milliarden Nutzer weltweit. Die reine Zahl ist schon ein Statement für sich. Dabei handelt es sich nur um die "aktiven Nutzer", also diejenigen, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, um mit ihrem Netzwerk zu interagieren. Täglich loggen sich ca. 890 Millionen Menschen ein, was deutlich zeigt, dass der Blick in die Community mittlerweile für die meisten User zum Alltag gehört. Und noch eine spannende Zahl kann den weltweiten Statistiken entnommen werden: Die mobile Nutzung des Netzwerks liegt bei ca. 1,1 Milliarden Zugriffen, 50% checken Facebook täglich vom mobilen Endgerät aus.

Facebook in Deutschland

Auch die Facebook-Nutzerzahlen in Deutschland können sich weiterhin durchaus sehen lassen. Mit aktuell rund 28 Millionen Aktiven ist man Twitter, XING oder Google+ weit voraus. Für die mobile Nutzung zeigt der Facebook-Werbeanzeigen-Manager eine Reichweite von 22 Millionen Personen in Deutschland an. Eine weitere Zahl dürfte vor allem für KMU interessant sein: 77% der deutschen Nutzer (ca. 20 Mio.) verbinden sich nämlich mit den Facebook-Seiten von kleinen und mittelständischen Betrieben, um auf dem Laufenden zu bleiben und kleinere Einblicke ins Tagesgeschäft zu erhalten.

Dass sich Jugendliche immer weniger für Facebook interessieren, trifft hingegen nur teilweise zu. Die Reichweite in den jüngeren Altersgruppen ist immer noch riesig und wächst - nur eben langsamer als in den anderen Alterssegmenten. Doch auch der Trend hin zum Messenger-Dienst ist deutlich erkennbar, hier liegt WhatsApp mit 35 Millionen Nutzern in Deutschland ganz weit vorne und auch Snapchat ist weiter im Kommen.

Für Marketer liegen hierin neue Herausforderungen und Potenziale, die die Zukunft der Unternehmenskommunikation nachhaltig beeinflussen. Inhalte müssen noch mehr auf die mobile Zielgruppe ausgerichtet werden. Zusätzlich braucht es neue kreative Konzepte der Messenger-Einbindung. Die Facebook-Nutzerzahlen werden wir natürlich weiter im Blick behalten und im Blog darüber berichten.


Instagram: 4 Kreative Kampagnen

Die Zahlen sind jetzt schon beeindruckend und bei den 300 Millionen aktiven Nutzern aktuell soll noch lange nicht Schluss sein. Erst vor zwei Wochen verkündete Instagram das Ziel von einer Milliarde Nutzern. Dass hier großes Marketing-Potenzial liegt, ist bei vielen Unternehmen und Organisationen bereits angekommen. Auch wir merken in Kundengesprächen deutlich, wie das Interesse an der professionellen Nutzung des Foto-Netzwerks zunimmt. Um zu zeigen, was auf der Plattform möglich ist, stellen wir heute vier kreative Instagram-Kampagnen vor.

BarkBox

Tierfotos und Internet - man hat das Gefühl, beide wurden füreinander erfunden. Content mit Katzen, Schweinen oder - wie in diesem Fall - Hunden ist äußerst beliebt und aus dem Netz nicht wegzudenken. Umso besser, wenn man diese Inhalte nutzen kann, um das eigene Produkt in Szene zu setzen. So geschehen bei BarkBox, dem Anbieter einer monatlichen Überraschungsbox für Hunde. Frauchen und Herrchen (a.k.a. die Kunden) wurden dazu aufgefordert, ihren Vierbeiner mit der neuen Box und dem passenden Hashtag #BarkBox via Instagram zu präsentieren. Die besten Fotos werden auf der Website des Unternehmens eingebunden - ein Incentive, der funktioniert. So konnte man gleichzeitig die Community bei Instagram aktivieren und das Produkt platzieren, aber auch alle anderen Webseiten-Besucher an der Aktion teilhaben lassen.

Barkbox_Blog
Screenshot von barkbox.com

 

LoveGreatBritain

Einfache Idee, einfache Umsetzung: Englands schöne Seiten der ganzen Welt präsentieren und bekannter zu machen. Das dachte sich die Regierung des United Kingdom und rief dazu auf, Fotos der Insel auf Instagram mit dem Hashtag #LoveGreatBritain zu versehen. Ob diese von Einheimischen oder Touristen stammen, spielt dabei keine Rolle. Imageverbesserung und größere Reichweite durch tolle Bilder, die man nicht mal selber schießen und hochladen muss. Im redaktionell betreuten Kanal @LoveGREATBritain werden die schönsten Bilder gesammelt und mit reichlich Interaktion belohnt.

Pret A Manger

Ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich stammt unser Beispiel für eine gute Crossmedia-Kampagne. Pret A Mangers Hot Food Tour wurde nämlich durch den Einsatz von Instagram und Paid Content begleitet und sorgte so für Aufmerksamkeit. Hierfür rekrutierte das Unternehmen lokale Instagram-Nutzer in den jeweiligen Haltestationen ihrer UK-Rundreise. Sie sollten Fotos des Trucks oder des Essens in ihren Accounts mit dem Hashtag #HotPret veröffentlichen. Diese nutzte die Sandwich-Kette auf Instagram, Facebook und Twitter in Kombination mit lokal geschalteten Werbeanzeigen. Mithilfe des Targetings und der Bilder wurde der nächste Standort promoted. Eine clevere Idee, um die konkrete Zielgruppe vor Ort anzusprechen und die Tour auch online zum Erlebnis zu machen.

Ben & Jerry's

Das letzte Beispiel ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber ein Klassiker des professionellen Instagram-Marketings. Das amerikanische Vorzeige-Unternehmen Ben & Jerry's wollte im Jahr 2012 eine ungewöhnliche Kampagne durchführen und entwickelte diese innovative Marketing-Aktion. Unter dem Hashtag #captureeuphoria wurden Eis-Fans weltweit dazu aufgerufen, lustige, schöne und vor allem kreative Fotos zu posten. Die Bilder, die dem Unternehmen am besten gefielen, wurden weiter verwendet. Und zwar nicht irgendwie, sondern in einer lokalen Werbekampagne im Heimatort des jeweiligen Instagram-Nutzers! Eine tolle Idee, die für begeisterte Reaktionen sorgte. Das Video zeigt den Ablauf:

https://youtu.be/xM3Va2p3Kqw

Einfache, mobile Handhabung, guter User-Generated Content, große Reichweite und positive Imagepflege - Instagram kann ein enorm effektives Tool im Online-Marketing sein. Die oben beschriebenen Kampagnen zeigen, wie man der Community Impulse gibt und ihre Kreativität freisetzt. Wenn dies alles dann auch noch auf die eigene Marke einzahlt, hat man gute Arbeit geleistet.


Social Media Management: Trends & Ausblick 2015

Auf Blogs und Newsseiten findet man sie zu Ende eines Jahres zu genüge: die Trend-Artikel mit den wichtigsten Social Media Themen der Zukunft. Viel wird dort vorhergesagt – meist so viel, dass man sich nicht alles merken kann. Wer jetzt zustimmend in Richtung PC, Tablet oder Smartphone nickt, für den ist unser heutiger Artikel genau das Richtige. Denn gerade weil das neue Jahr nicht mehr ganz so jung ist, haben wir uns die Trends für 2015 in Sachen Social Media Marketing noch einmal vorgenommen und unsere Top 5 zusammengestellt.

Trend 1: Videocontent

Videos sind das Content-Format 2015. Neben Instagram und dem Video-Network Vine setzt seit Kurzem auch Twitter verstärkt auf bewegte Bilder. Das beste Beispiel, warum sich Unternehmen in sozialen Medien mit Videos beschäftigen sollten, ist momentan jedoch Facebook. Videocontent hat hier derzeit nicht nur die höchste Reichweite, hinzu kommen Features wie die Autoplay-Funktion im Newsfeed und Featured Videos auf Unternehmensseiten. Doch das heißt nicht, dass Videos grundsätzlich für Erfolg stehen, denn gute Performance braucht schlichtweg Qualität. Zudem gilt es auch hier ein paar Regeln zu beachten, was bspw. Länge, Untertitel und Postingzeiten angeht.

Trend 2: Social gleich Mobile

An Mobile Marketing kommt man im Social Media Management 2015 nicht vorbei. Der Markt wächst ungebremst: Fast 60% der Social Media Nutzer riefen bereits 2014 ihre Netzwerke von einem mobilen Endgerät auf. Wirft man allein einen Blick auf die deutschen Facebook-User, die das Netzwerk mobil nutzen, so sind die erwarteten 79% für 2015 eine ordentliche Hausnummer. Der mobile Kanal ist also keinesfalls zu vernachlässigen. Für Marketer lautet der Merksatz deswegen: Inhalte müssen mobiloptimiert sein.

Trend 3: Instagram

Mit über 2,5 Mrd. Likes, die täglich vergeben werden, und drei Millionen Usern allein in Deutschland ist Instagram schon längst ein ernstzunehmender Kanal im Social Media Marketing. Gerade für Marken, zu deren Zielgruppe die junge, mobile Generation gehört, kann sich Instagram-Marketing enorm lohnen. Um hier erfolgreich zu sein, gilt es allerdings, ein paar Besonderheiten zu beachten, denn das bildstarke Netzwerk funktioniert anders als Facebook oder Twitter. Verlinkungen werden in Postings bspw. nicht unterstützt und auch das Teilen von Beiträgen ist nicht möglich. Die drei Zauberworte für mehr Engagement lauten hier: Markierungen, Hashtags und natürlich: Visual Storytelling.

Trend 4: Social Media Advertising

Den Beschwerdesturm über die sinkende organische Reichweite auf Facebook hat vermutlich jeder mitbekommen. Und momentan sieht es nicht so aus, als würde sich in diesem Punkt etwas ändern. Die Lösung erfordert das nötige Kleingeld und heißt: Social Ads, denn hier tut sich im Gegensatz zur kostenlosen Reichweite einiges. Facebook bspw. liefert Werbetreibenden kontinuierlich neue Features und Möglichkeiten, damit diese ihre Anzeigen noch effektiver gestalten können. Für erfolgreiche Social Media Kampagnen erweist sich Advertising daher als unerlässlich. Neu hinzugekommen sind in 2015 Twitter Ads, die nun nun von allen Unternehmen in Deutschland genutzt werden können.

Twitter Ad

Trend 5: Microtargeting

Wenn 2015 das Jahr der Social Ads ist, heißt das im Umkehrschluss, dass Anzeigen noch besser konzipiert werden müssen, um erfolgreich zu sein. Besonderes Augenmerk sollten Marketer in diesem Zusammenhang auf die Auswahl und Bildung der Zielgruppen legen. Denn der Trend geht hin zu noch mehr Kundenzentrierung, auch Microtargeting genannt. Das bedeutet, dass Anzeigen in Zukunft noch stärker auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzelner, kleiner Zielgruppen abgestimmt werden können. Diese sogenannten Micro-Audiences können so noch effektiver erreicht werden.

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Lehrgang zum Social Media Manager IHK Aachen
Übrigens: Im Juli findet an der IHK Aachen wieder ein Lehrgang zum Social Media Manager statt. In 7 Modulen vermitteln Prof. Dr. Jürgen Karla, Rechtsanwalt Jens Ferner und unsere Geschäftsführerin Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs den Teilnehmern die technischen, strategischen und kommunikativen Fertigkeiten sowie das nötige rechtliche Grundlagenwissen, was es für diesen Job braucht.
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Studie: Mobile Strategien erst am Anfang

Die mobile Customer Experience ("Kundenerfahrung") ist lebenswichtig für Marken - so könnte man die Schlussfolgerung aus der neuen Studie von Jaimy Szymanski und Brian Solis zusammenfassen. Aufgestellt haben sie diese These nach ihrer Befragung großer Unternehmen wie beispielsweise Starbucks, MasterCard oder Nespresso.

In vielen Unternehmen, Organisationen und Verbänden sind digitale Strategien auf dem Vormarsch und das zurecht. Oft wird "mobile" hierbei aber nur als Erweiterung der Strategie und nicht etwa als ihr Kern betrachtet. Ein grober Fehler, wenn man die Studienautoren Szymanski und Solis fragt! Die mobile Customer Experience sollte ihrer Ansicht nach an erster Stelle stehen, um sich der Zukunft nicht zu verschließen.

Die Unterscheidung von First-, Second- und Third-Screen träfe auf den Menschen von heute nicht mehr zu. Das mobile Device würde zwar immer mehr zum wichtigsten Bestandteil und doch schauen laut Solis 90% der Menschen täglich im Schnitt auf drei verschiedene Bildschirme. Das beeinflusst selbstverständlich auch die Wahrnehmnung von Webseiten und allgemein Inhalten im Internet. Sind diese nicht mobiloptimiert, verliert der Nutzer schnell das Interesse und wendet sich anderen Dingen zu. Sich also darauf zu verlassen, dass jemand eine Seite nochmals am stationären PC aufruft, weil sie auf seinem Smartphone oder Tablet keine gute User Experience bietet, ist daher mehr als fahrlässig.

Für Marken sei es daher wichtig, noch mehr über die Nutzungsgewohnheiten und Ansprüche ihrer Zielgruppen herauszufinden und ihnen gerade im Bereich der mobilen Nutzung der Inhalte so weit wie möglich entgegen zu kommen. Aus dem "Digital First" in den Überlegungen solle letztlich sogar ein "Mobile First" werden, um dem Kunden gerecht zu werden. Ein ergänzender Blick auf die Entwicklung der Smartphone/Tablet Nutzung in Deutschland offenbart, dass Mobile Marketing Strategien in Zukunft noch größere Bedeutung zugemessen werden sollte.

Die komplette Studie "The Inevitability of a Mobile-Only Customer Experience" kann hier heruntergeladen werden.

 

 


Social ABC 2014 | M wie Mobile Marketing

Das Internet wird nicht mehr nur zu Hause am Desktop genutzt, sondern längst auch mobil mit verschiedenen Endgeräten. Smartphones und Tablets sind mittlerweile allgegenwärtig und ständig in Gebrauch. Wie rasant sich die mobile Nutzung des Internets auch in Deutschland in den letzten Jahren entwickelt hat, zeigt diese Infografik von statista:

Mobile Marketing: Nutzerzahlen des Mobile Web

Besonders interessant ist, dass seit 2013 mindestens 20% der deutschen Internetnutzer täglich per mobilem Endgerät auf das Internet zugreifen, Tendenz steigend. Während Tablets dabei häufig auch in den eigenen vier Wänden genutzt werden, wird mit Smartphones meistens unterwegs gesurft. Auf diese Gegebenheiten müssen sich auch Unternehmen und Marketer einstellen. Wie kann die "mobile" Zielgruppe erfolgreich angesprochen werden? Beim Mobile Marketing gilt es vor allem, Rücksicht auf die Nutzungsgewohnheiten zu nehmen. Die Aufmerksamkeit der Konsumenten ist begrenzt und sollte gerade unterwegs nicht mit allzu umfangreichem Content angesprochen werden - im Zweifel wird dieser nämlich sonst nicht gelesen. Das Lösung lautet Snackable Content, also die Aufbereitung von Inhalten in kleinen ansprechenden Häppchen.

Die Verlagerung von Marketing-Aktivitäten in soziale Netzwerke ist hier ein wichtiger Punkt, denn diese werden besonders gerne und häufig mobil abgerufen. Facebook allein verzeichnet in Deutschland täglich Logins von über 13 Millionen Nutzern via Smartphone oder Tablet! Hier werden Inhalte gesehen, geliket, kommentiert und geteilt, gesetzt den Fall, dass sie für den jeweiligen User relevant sind. Durch die ausgefeilten Targeting-Optionen können Zielgruppen hier aber auch mit Postings oder Werbeanzeigen ausschließlich auf mobilen Endgeräten angesprochen werden.

Grundsätzlich sind weiterhin die veränderten technischen Gegebenheiten zu berücksichtigen: Ein PC hat einen deutlich größeren Bildschirm als ein Smartphone. Darum müssen beispielsweise bei der Gestaltung einer Webseite bestimmte technische Methoden eingesetzt werden, um auch mobil einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die jeweils unter Einbeziehung der eigenen Ziele durchdacht werden sollten. Eine Website im Responsive Webdesign zum Beispiel passt sich der Größe des jeweiligen Endgeräts beim Aufruf an. Auch eine eigene iOS bzw. Android App kann je nach Zielsetzung Sinn ergeben.

Durch Mobile Marketing bieten sich aber auch ganz neue Möglichkeiten der Kundenansprache. Der Standort eines Users kann in die eigene Marketingstrategie einbezogen werden (falls er dies in seinen Einstellungen zulässt). Das bedeutet konkret, dass lokalisierte Werbung, Angebote oder Rabatte übermittelt werden können. Ein Mittel dazu sind zum Beispiel iBeacons, die per Bluetooth relevante Informationen an die Smartphones von Kunden in einem Geschäft senden. Dieser Trend wird sicherlich in den nächsten Jahren weiter Fahrt aufnehmen. Was den Einsatz von mobilen Marketingkonzepten angeht, stehen viele Unternehmen noch ganz am Anfang ihrer Überlegungen. Über kurz oder lang wird man allerdings an einer dementsprechenden Strategie nicht vorbei kommen, ob sie nun auf Smartphones, Tablets, Smartwatches oder Datenbrillen abzielt. stoerer_blog_2