Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Von Zeit zu Zeit ist ein Blick auf die Facebook-Nutzerzahlen absolute Pflicht, wenn man professionell im grĂ¶ĂŸten sozialen Netzwerk unterwegs ist. Die ersten Werte fĂŒr 2015 liegen vor und zeigen, dass an einen immer mal wieder prognostizierten Abstieg wohl vorerst nicht zu denken ist.

Rund 1,36 Milliarden Nutzer weltweit. Die reine Zahl ist schon ein Statement fĂŒr sich. Dabei handelt es sich nur um die „aktiven Nutzer”, also diejenigen, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, um mit ihrem Netzwerk zu interagieren. TĂ€glich loggen sich ca. 890 Millionen Menschen ein, was deutlich zeigt, dass der Blick in die Community mittlerweile fĂŒr die meisten User zum Alltag gehört. Und noch eine spannende Zahl kann den weltweiten Statistiken entnommen werden: Die mobile Nutzung des Netzwerks liegt bei ca. 1,1 Milliarden Zugriffen, 50% checken Facebook tĂ€glich vom mobilen EndgerĂ€t aus.

Facebook in Deutschland

Auch die Facebook-Nutzerzahlen in Deutschland können sich weiterhin durchaus sehen lassen. Mit aktuell rund 28 Millionen Aktiven ist man Twitter, XING oder Google+ weit voraus. FĂŒr die mobile Nutzung zeigt der Facebook-Werbeanzeigen-Manager eine Reichweite von 22 Millionen Personen in Deutschland an. Eine weitere Zahl dĂŒrfte vor allem fĂŒr KMU interessant sein: 77% der deutschen Nutzer (ca. 20 Mio.) verbinden sich nĂ€mlich mit den Facebook-Seiten von kleinen und mittelstĂ€ndischen Betrieben, um auf dem Laufenden zu bleiben und kleinere Einblicke ins TagesgeschĂ€ft zu erhalten.

Dass sich Jugendliche immer weniger fĂŒr Facebook interessieren, trifft hingegen nur teilweise zu. Die Reichweite in den jĂŒngeren Altersgruppen ist immer noch riesig und wĂ€chst – nur eben langsamer als in den anderen Alterssegmenten. Doch auch der Trend hin zum Messenger-Dienst ist deutlich erkennbar, hier liegt WhatsApp mit 35 Millionen Nutzern in Deutschland ganz weit vorne und auch Snapchat ist weiter im Kommen.

FĂŒr Marketer liegen hierin neue Herausforderungen und Potenziale, die die Zukunft der Unternehmenskommunikation nachhaltig beeinflussen. Inhalte mĂŒssen noch mehr auf die mobile Zielgruppe ausgerichtet werden. ZusĂ€tzlich braucht es neue kreative Konzepte der Messenger-Einbindung. Die Facebook-Nutzerzahlen werden wir natĂŒrlich weiter im Blick behalten und im Blog darĂŒber berichten.