Schreibtisch mit Laptop

Inspirations-Workshop: Social Media Erfolgs­kampagnen (inhouse)

Erfolgreiche Social Media Kampagnen für das eigene Unternehmen zu entwickeln, stellt eine große Herausforderung dar. Schließlich wollen die richtigen Medien, Botschaften und Mechaniken gefunden werden. Die Konzeption einer kreativen Route verlangt dabei offen zu sein, andere Pfade einzuschlagen und Neues im Marketing zu wagen. Gleichzeitig setzt sie Methodik und Fachwissen voraus.

Wenn es darum geht, einen neuen Ansatz für das eigene Unternehmen zu finden, ist ein Blick über den berühmt berüchtigten Tellerrand oft erhellend und inspirierend. Von anderen lernen - in unserem Workshop widmen wir uns zunächst ausgewählten Kampagnenansätzen im Social Web, um dann Ihr eigenes Konzept zu entwickeln. Dabei werden auch interne Faktoren in unserem Inhouse-Workshop berücksichtigt, damit Sie möglichst praktikable Ergebnisse erzielen und Kampagnendramaturgien verinnerlichen können.

Inhouse | ganztägig

Inklusive Seminarunterlagen, Zertifikat & Anreise

Preis auf Anfrage

Ideal für eine Gruppengröße von max. 12 Personen

Seminar­inhalte (beispiel­haft)

  • Einführung: Social Media Kampagnen – Trends und Prognosen
  • Vorstellung und Diskussion von kreativen Kampagnen in einzelnen Netzwerken wie bspw. Facebook || YouTube || Influencer || Instagram || Twitter || Pinterest || Messenger
  • Kampagnen-Konzeption für das eigene Unternehmen
  • Konkrete Handlungsempfehlungen und Experten-Feedback
  • Zusammenfassung

Seminar-Methoden

  • Interaktiver Ansatz, sodass Sie sich jederzeit einbringen und Fragen stellen können.
  • Vielseitiger Medieneinsatz durch Präsentation und Live-Demonstrationen
  • Maximaler Praxisbezug durch branchennahe Best & Bad Practices

Arbeits­mittel

  • in Vorbesprechung festzulegen
  • eigenes Notebook
  • Leitfragen

Seminar­leitung

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist Autorin des Handbuchs Erfolgreiche PR im Social Web (Rheinwerk Verlag) und Geschäftsführerin der Strategie- und Kreativagentur REBELKO, vormals Social Media Aachen. Seit 2010 entwickelt sie PR-, Marketing- und Social Media Strategien für B2B, B2C und Non-Profits. Als Senior Consultant konzipiert sie 360°-Strategien und unterstützt das Kampagnenmanagement namhafter Marken.

Dr. Rebecca Belvederesi-Kochs ist u.a. Dozentin bei eMBIS, Akademie für Online Marketing, an der FOM und an der Akademie der deutschen Medien.

Sie interessieren sich für dieses Seminar?


280 Zeichen, Tinders Big Data & Influencer-Ansprache - LINKLISTE 39 | 2017

"Wake me up when september ends..." singt Billy Joe Armstrong in einem bekannten Song. Na der wird sich freuen, wenn er zum Aufwachen unsere frische #Linkliste KW39 auf dem Schreibtisch hat! Denn News rund um Twitter, Tinders Big Data und Tips zur Influencer-Ansprache hat er in dieser Woche verschlafen.

1. 280 Zeichen

Doppelt so lang = doppelt so gut? Der Testlauf von Twitter mit 280 statt 140 Zeichen wurde von der Community mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Das zeigen allein die Reaktionen auf die Ankündigung.

2. Neue Nutzerzahlen von Instagram

Instagram-Nutzer unter 25 Jahren verbringen im Schnitt 32 Minuten täglich auf der Plattform. Ein Wert, der vor allem die gut 2 Millionen Werbetreibenden dort sehr interessieren dürfte! Diese und weitere Zahlen gab Kevin Systrom in dieser Woche bekannt.

3. Was Tinder alles weiß

Auf Anfrage bekam eine Redakteurin des Guardian Auskunft über die Daten, die Tinder über sie gespeichert hat. 800 Seiten. Von Facebook Likes über Instagram Bilder bis hin zu Vorlieben bei Dating-Partnern und Nachrichten, alles wird gesammelt. Die AGB sagen dabei klar “you should not expect that your personal information, chats, or other communications will always remain secure”. Warum geben wir dort trotzdem soviel von uns preis?

4. Quartz goes AR

Der spannende und innovative News-Dienst Quartz hat es uns einfach angetan. Ab jetzt werden dort Nachrichten mit Apple's Augmented Reality Technik visualisiert. Definitiv einen Blick wert!

5. Influencer Ansprache

Wie wollen die Markenbotschafter unserer Zeit angesprochen werden? Ihren Namen und ihre Arbeit zu kennen, wäre ein guter erster Schritt. Diese Tipps zum Influencer Marketing helfen bei der nächsten Kampagnenplanung.

Das war's schon wieder, das Wochenende steht an und bevor der Typ von Green Day Ende des Monats geweckt wird, spielen wir noch schnell einen funky Song. ;)


Fake-News, erfolgreiche Apps & Google+ Design - LinkListe 03 | 2017

Endlich Freitag! Wir hoffen, ihr seid auch trotz diverser Schneestürme und eisiger Temperaturen gut durch die Woche gekommen. In der heutigen #LinkListe geht es unter anderem um Facebooks Kampf gegen Fake-News, das Potential von Snapchat und eine Studie zur App-Nutzung 2016.

1. Maßnahme gegen Fake-News

In der letzten #LinkListe KW02 haben wir bereits berichtet, dass Facebook erste Maßnahmen zur Bekämpfung von Fake-News unternommen hat. Ein konkreter Lösungsansatz für das Problem wurde in dieser Woche vorgestellt. User können nun dubios erscheinende Artikel und Posts als Falschmeldung markieren. Deren Inhalt wird daraufhin von unabhängigen Einrichtungen auf Wahrheitsgehalt geprüft. Facebook selbst wird keinen Einfluss auf diese Kontrolle haben. In Deutschland wird das Recherche-Zentrum Correctiv die potentiellen Falschmeldungen überprüfen. Problematisch: Wird eine Meldung als unwahr identifiziert, wird diese zwar als Fake markiert, allerdings nicht gelöscht.

2. Marketingpotential bei Snapchat

Mit Stories, Filtern und Ads bietet Snapchat nicht bloß Potential für einen lustigen Zeitvertreib, sondern auch interessante Möglichkeiten für zielgerichtetes Marketing. Die kürzlich veröffentlichte Studie "So snappt Deutschland" liefert Werbetreibenden spannende Informationen. Die Befragung gibt Aufschluss über die Demographie der Nutzer und macht deutlich, welche Form der Werbung auf Snapchat als störend empfunden wird. Worauf Unternehmen achten sollten? 70% der Snapchat-User sind weiblich!

3. Die erfolgreichsten Apps 2016

Eine weitere Studie, diesmal von AppAnnie, befasst sich in einem Jahresrückblick mit der Nutzung von Apps in Deutschland. Am umsatzstärksten waren im vergangenen Jahr Dating-Apps wie Lovoo (Platz 1) und Tinder (Platz 3). Die ersten Plätze der höchsten Download-Rate sicherten sich Apps aus der Familie Facebook. WhatsApp steht hier auf dem ersten Platz, gefolgt vom Facebook-Messenger und der Facebook-App selbst.

4. Neues Design bei Google+

Ab kommender Woche wird das schwächelnde soziale Netzwerk Google+ in seiner bisherigen Form nicht mehr abrufbar sein. Stattdessen werden neue Features in das nun mehr auf Communities ausgelegte Netzwerk eingeführt. Das Erstellen und Teilen von Events wird wieder eingeführt, zudem werden zukünftig Spam-Kommentare ausgeblendet. Außerdem wird der Zoom in Bilder möglich sein. Ob die Neuerungen dabei helfen, die noch vorhandenen Usern zu halten? Wir werden sehen!

5. Social Media Landkarte

Eine schöne Idee der Visualisierung: Anhand einer Deutschlandkarte zeigt dieser Social Media Atlas die regionale Nutzung verschiedener Online-Plattformen. Der Atlas zeigt mithilfe der Karte die generelle Nutzung sozialer Medien sowie die der mobilen Endgeräte. Auffällig ist, dass NRW mit 85% die meisten Social Media User aufweist.

6. Projekt "Yolocaust"

Das Holocaust Mahnmal in Berlin soll ein Ort der Erinnerung sein. Für viele Touristen ist es aber auch zu einer Attraktion der deutschen Hauptstadt geworden. Der Satiriker Shahak Shapira rückt mit seinem jüngsten Projekt "Yolocaust" die Bedeutung des Mahnmals wieder ins rechte Licht. Auf der gleichnamigen Seite veröffentlicht er Bilder, die von Touristen am Mahnmal aufgenommen und anschließend auf Facebook oder Instagram gepostet worden sind. Ein ernstes und wichtiges Projekt, das in dieser Woche für viel Aufmerksamkeit im Netz gesorgt hat.

Das waren die Links für heute! Wir melden uns jetzt ab und wünschen euch ein schönes Wochenende. Und wer noch Tickets fürs Non Profit Camp braucht, jetzt hier anmelden!


Facebook für Gründer, Soziale Kommunikation & Giphy - LinkListe 04 | 2016

Spannende Woche und viele interessante Artikel. Eine kleine Auswahl rund um Social Media Nutzerzahlen, GIFs und soziale Kommunikation, wie immer am Freitag in unserer #LinkListe.

1. Social Media Nutzerzahlen

Eine Anmeldung in einem sozialen Netzwerk ist schnell gemacht, aber nicht alle Nutzer sind auch auf den Plattformen aktiv. Eine vor allem für das Marketing sehr interessante Aufschlüsselung in aktive und passive Nutzung von Facebook, XING und Co. liefert dieser Artikel: Social Media: Wie viele Nutzer gibt es tatsächlich?

2. Facebook für Gründer_Innen

Facebook-COO Sheryl Sandberg war in Berlin zu Gast und erklärte Edition F, warum Facebook für Unternehmer eine Lücke schließt, die seit Jahren klafft: Berlin-Besuch: Was Sheryl Sandberg kleinen Unternehmen rät

3. Soziale Kommunikation

Die sozialen Netzwerke haben die Kommunikation rasant verändert, oder nicht? Im vodafone Blog gab es zum Welttag der sozialen Kommunikation (WdsK) eine kurze Evolutionsgeschichte: Welttag der sozialen Kommunikationsmittel: Eine Evolution

4. Customer Experience

Eine sehr schön gemachte und animierte Webseite zu den Ergebnissen der schweizer Customer Experience Studie Stimmt 2016 mit teilweise überraschenden Ergebnissen: Experience Economy | Stimmt Studie 2016

5. GIFs

Egal ob Katzen, Promis oder MRW - das Internet liebt GIFs. Eine Suchmaschine hat sich dabei als zentrale Plattform etabliert: Giphy. How Two Guys Built the Ultimate GIF Search Engine

 


Facebook Nutzerzahlen 2015: Status des Netzwerks

Von Zeit zu Zeit ist ein Blick auf die Facebook-Nutzerzahlen absolute Pflicht, wenn man professionell im größten sozialen Netzwerk unterwegs ist. Die ersten Werte für 2015 liegen vor und zeigen, dass an einen immer mal wieder prognostizierten Abstieg wohl vorerst nicht zu denken ist.

Rund 1,36 Milliarden Nutzer weltweit. Die reine Zahl ist schon ein Statement für sich. Dabei handelt es sich nur um die "aktiven Nutzer", also diejenigen, die sich mindestens einmal im Monat bei Facebook anmelden, um mit ihrem Netzwerk zu interagieren. Täglich loggen sich ca. 890 Millionen Menschen ein, was deutlich zeigt, dass der Blick in die Community mittlerweile für die meisten User zum Alltag gehört. Und noch eine spannende Zahl kann den weltweiten Statistiken entnommen werden: Die mobile Nutzung des Netzwerks liegt bei ca. 1,1 Milliarden Zugriffen, 50% checken Facebook täglich vom mobilen Endgerät aus.

Facebook in Deutschland

Auch die Facebook-Nutzerzahlen in Deutschland können sich weiterhin durchaus sehen lassen. Mit aktuell rund 28 Millionen Aktiven ist man Twitter, XING oder Google+ weit voraus. Für die mobile Nutzung zeigt der Facebook-Werbeanzeigen-Manager eine Reichweite von 22 Millionen Personen in Deutschland an. Eine weitere Zahl dürfte vor allem für KMU interessant sein: 77% der deutschen Nutzer (ca. 20 Mio.) verbinden sich nämlich mit den Facebook-Seiten von kleinen und mittelständischen Betrieben, um auf dem Laufenden zu bleiben und kleinere Einblicke ins Tagesgeschäft zu erhalten.

Dass sich Jugendliche immer weniger für Facebook interessieren, trifft hingegen nur teilweise zu. Die Reichweite in den jüngeren Altersgruppen ist immer noch riesig und wächst - nur eben langsamer als in den anderen Alterssegmenten. Doch auch der Trend hin zum Messenger-Dienst ist deutlich erkennbar, hier liegt WhatsApp mit 35 Millionen Nutzern in Deutschland ganz weit vorne und auch Snapchat ist weiter im Kommen.

Für Marketer liegen hierin neue Herausforderungen und Potenziale, die die Zukunft der Unternehmenskommunikation nachhaltig beeinflussen. Inhalte müssen noch mehr auf die mobile Zielgruppe ausgerichtet werden. Zusätzlich braucht es neue kreative Konzepte der Messenger-Einbindung. Die Facebook-Nutzerzahlen werden wir natürlich weiter im Blick behalten und im Blog darüber berichten.


Snapchat: Netzwerk-Star von Morgen?

Jung, hip, mobil, das ist Snapchat. Gestartet im Jahr 2011 bringt es der Foto- & Video-Messenger aktuell auf gute 100 Millionen aktive User pro Monat, der Firmen-Wert wird auf ca. 19 Mrd. Dollar geschätzt. In Deutschland schien die App bisher nur eine kleine Nutzerschaft zu haben, geschweige denn große Reichweiten zu erzielen. Erste Zahlen zeigen jetzt jedoch verblüffend viele Aufrufe von Snaps. Ein Grund mehr, sich näher mit dem Dienst zu beschäftigen.

Funktionsweise von Snapchat

Über die Snapchat-App kann man Bilder und Videos (Snaps) mit dem Smartphone aufnehmen und diese mit Texten, Filtern und anderen Effekten versehen. Diese Inhalte können dann an Freunde im Netzwerk gesendet werden. Mithilfe einer Zeiteinstellung kann man festlegen, wie lange die Freunde das Bild einmalig betrachten können (maximal 10 Sekunden). Danach verfällt das Bild - es sei denn, der Empfänger hat einen Screenshot davon gemacht. Darüber wird man als Absender eines Bildes benachrichtigt. Über das Snapchat Stories Feature kann jeder User alle eigenen Snaps für 24 Stunden erhalten und anderen zugänglich machen.

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Darüber hinaus gibt es weitere Features wie die Snapchat Discovery, die beispielsweise von CNN, Vice und anderen Unternehmen genutzt wird. Als offizielle Partner zeigen sie hier exklusive Inhalte. Ein ausführlicher Snapchat Guide findet sich bei Philipp Steuer.

Snapchat in Deutschland

Bisher hat das amerikanische Unternehmen noch keine Nutzerzahlen für den deutschen Markt veröffentlicht. In einem jüngst erschienenen Artikel wurden allerdings deutsche YouTube-Stars zu ihrer Reichweite bei Snapchat befragt. Die Ergebnisse sind mehr als überraschend: Vloggerin Dagi Bee zum Beispiel kommt auf bis zu 170.000 Aufrufe bei ihren Snaps, die sie im Verlaufe ihrer Aufnahmen nebenbei veröffentlicht. Auch Melina Sophie kann bis zu 150.000 Aufrufe verzeichnen.

Fans bekommen durch die direkten Einblicke einen noch persönlicheren Zugang zu ihrem Star. Da die Snaps nur kurz verfügbar sind, machen die YouTuber reichlich Gebrauch von diesem zusätzlichen Kanal - und das wird honoriert. Durch die Nutzung von Vorreitern wie Dagi Bee oder auch Lena Meyer-Landrut wird Snapchat vor allem bei Jugendlichen weiteren Zulauf erhalten. Auch in Deutschland hat das Netzwerk also großes Potenzial. Dass auch Unternehmen bereits die Marketing-Möglichkeiten ausloten, zeigt die Einführung des Snapchat Discovery Features. Aber auch witzige Promotion-Aktionen lassen nicht lange auf sich warten - Derek Zoolander lässt schön grüßen!

 

 


Faszinierendes Social Media? 13 Fakten aus 2013

Das neue Jahr ist nun schon fast einen ganzen Monat alt, trotzdem dreht sich heute in unserem Blog noch einmal alles um das Jahr 2013 bzw. die Zahl 13. Genauer gesagt, wollen wir euch heute 13 Social Media-Zahlen der etwas anderen Art vorstellen, veröffentlicht von dem amerikanischen Internet-Marketing-Dienstleister NowSourcing. Warum der anderen Art? Ganz einfach. Es handelt sich bei diesen Zahlen um 13 Fakten aus dem Jahr 2013, über die man nicht in jeder Studie stolpert, und die den ein oder anderen vielleicht überraschen - oder sogar schmunzeln lassen. Los geht's.

1. Nicht zu unterschätzen: 30% und somit fast ein Drittel des Datenverkehrs in sozialen Netzwerken stammt von Slideshare.

2. Bemerkenswert: Der Instant Messaging-Anbieter Snapchat lehnte Kaufangebote von Google und Facebook in Höhe von bis zu 4 Milliarden Dollar ab.

3. Am Selfie-Trend kommt man nicht vorbei: Mittlerweile wurden mehr als 35 Millionen #Selfies auf Instagram gepostet.

4. Noch nie gehört: Mit 4.689.706 Followern ist Woodland Creatures das beliebteste Board auf Pinterest.

5. Schon wieder Pinterest: Mit 41% ist das soziale Netzwerk 2013 zusammen mit Facebook (37%) der Traffic-Bringer, wenn es um E-Commerce-Seiten geht.

6. Übrigens: Bisher spielte Pinterest bei nur 10% aller Marken eine große Rolle innerhalb des Marketings.

7. Ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte: Infografiken sind auf Slideshare 4x so beliebt wie normale Präsentationen.

8. Keine große Überraschung: Twitter hat aktuell fast 232 Millionen aktive Nutzer monatlich, aber nur die Hälfte davon setzt überhaupt Tweets ab. Die andere Hälfte nutzt den Microblogging-Dienst lediglich als passiven Newsfeedkanal.

9. Sollte man sich merken: Ein Vine-Video schauen sich User 4x lieber an als ein normales Markenvideo.

10. Da zählen wir uns dazu: 95% aller Facebook-User loggen sich täglich in ihren Account ein.

11. Apropos Facebook: 15,8% der Zeit, die User im Internet vebringen, sind sie auf Facebook unterwegs.

12. Interessant: Fast 40% der 259 Millionen LinkedIn-Nutzer zahlen für die kostenpflichtige Premiumversion.

13. Überraschend - und auch wieder nicht: Google kann in seinem sozialen Netzwerk jeden Tag 25.000 neue Anmeldungen verzeichnen. Dieser Wert ist weniger verblüffend, wenn man bedenkt, dass man sich bei vielen Aktivitäten im Netz automatisch ein Google+-Profil erstellt wie bspw. bei YouTube.

Und, hättet ihr es gewusst? Wir waren jedenfalls von einigen Zahlen und Fakten überrascht, von anderen wiederum weniger. So oder so: Wir sind schon gespannt auf die Wilde 14. Die Wilde 13 gibt es übrigens auch in einer übersichtlichen Infografik.


Social Media Nutzerzahlen für Belgien

Wer weiß schon, was die eigenen Nachbarn so treiben? Kaum einer. Wir packen uns da an die eigene Nase und nehmen deswegen eine Seminaranfrage aus Ostbelgien zum Anlass, einmal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Denn als Aachener Unternehmen interessiert uns natürlich besonders: Wie ticken die Belgier in Sachen Social Media? Was sind die Trends dort und welche die meistgenutzten sozialen Netzwerke?

Vind Ik leuk, J’aime und Gefällt mir: Nicht nur sprachlich ist Belgien sehr vielfältig. Auch in Sachen Social Media hat das Land einiges zu bieten. Zwar ist Facebook auch hier mit weitem Abstand das größte aller sozialen Netzwerke, andere Social Web-Angebote sind in Belgien aber ebenfalls populär. So zum Beispiel das dort gegründete, soziale Netzwerk Netlog. Mit rund 4 Millionen aktiven Usern ist es das zweitgrößte Netzwerk im belgischen Mitmach-Web. Zum Vergleich: Bei Facebook sind seit Januar 2013 rund 5 Millionen Personen registriert.

Belgien ist auch big in Business: LinkedIn erfreut sich hier großer Beliebtheit. Greifen in Deutschland die meisten Internetuser auf die deutsche Business-Plattform Xing zurück, wachsen die belgischen Nutzerzahlen für das amerikanische Pendant vor allem in den letzten Jahren stetig. Im Januar 2013 verzeichnete das Netzwerk rund 1,4 Millionen belgische Profile - Tendenz weiter steigend. Ebenso bei Twitter. Dabei sind die belgischen Nutzer des Mikroblogging-Dienstes regional sehr unterschiedlich verteilt. Während in den Regionen Brüssel und Antwerpen bereits sehr viel gezwitschert wird, ist es um Luxemburg und Wallonisch-Brabant noch ziemlich ruhig.

Insgesamt zeigt sich also: Länderübergreifend dominieren weiterhin die Global Player der Social Media, dabei ist die Gewichtung der einzelnen Plattformen von Land zu Land unterschiedlich. Ob Nachbarn oder nicht, jedes Land behält seine eigenen Spezifika – in Social Media sowie in anderen Bereichen - und das macht das Ganze auch so spannend. Bleibt also nur noch zu sagen: Tot ziens, à bientôt und bis bald!


Studie: Schnelles Geld durch Social Commerce & Marketing?

Es liest sich oft, wie im amerikanischen Traum - vom Tellerwäscher zum Millionär. Und wenn es geht, dann bitte schnell. Bei McDonald's Schweden oder Electronic Arts hat es doch schließlich auch geklappt. Durch gezieltes Facebook Marketing konnten hier große Umsatzerfolge erzielt werden. Zugegeben, McDonald's & Co. erfüllen nicht gerade das klassische Bild vom Tellerwäscher, zeigen aber dennoch das Social Media Marketing funktioniert. Und wenn man Facebook glauben schenken will, dann auch für kleinere Unternehmen.

Alles nur ein schönes PR-Märchen oder steckt darin wirklich ein wahrer Kern? Die Marktforschungsfirma Aggregate Knowledge hat 25 Facebook-Kampagnen des vergangenen Jahres einmal genauer untersucht. Die Studie kommt zu folgenden Ergebnissen: 24 % mehr Neugeschäft für Unternehmen, die im Bereich Social Commerce mit Facebook Ads arbeiteten. Und das bei bis zu 68% weniger Werbekosten.

Wer nun aber euphorisiert eine Werbeanzeige bei Facebook starten will, dem sei gesagt, wichtig ist der Media-Mix. Auch Facebook verbringt keine Wunder. Zwar vereinfachen zielgruppengerichtete Facebook-Anzeigen den Erstkontakt zum Nutzer, vor der endgültigen Kaufentscheidung stehen aber auch weitere Kanäle. So arbeitete man auch in den untersuchten Kampagnen zusätzlich mit verschiedenen Online Marketing-Methoden wie Bannerwerbung oder Suchmaschinen-Anzeigen.

Kurzum: Facebook wirkt auch nicht über Nacht, sondern über Tage und Wochen. Wer sich in Geduld üben kann, für den ist Social Media Marketing eine erfolgsversprechende Methode zur Kundenakquise. Wir glauben also weiter dran: "Träume" können wahr werden, wenn man vernünftig darauf hinarbeitet und ab und an den richtigen Riecher besitzt.


Die JIM-Studie 2012: Ist der Social Media Hype bereits vorbei?

Manche fragen sich, ob der Hype um Social Media in naher Zukunft abflacht. Immerhin haben Befürworter schon vor einer gefühlten Ewigkeit das Zeitalter 2.0 eingeläutet. Und kaum ein Thema spaltet die Geister mehr als Social Media und Soziale Netzwerke. Doch wo stehen wir im Jahre 2013? Egal ob Zwangspessimist oder notorischer Optimist - die Ergebnisse der JIM-Studie 2012 geben Aufschluss über die Nutzer von Social Media. Handelt es sich hier wirklich nur um einen mehr oder weniger kurzlebigen Trend oder doch um ein Phänomen mit starker Zukunft?

Die Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest untersucht jährlich das Medien- und Freizeitverhalten von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren. Die Ergebnisse der Umfrage 2012 sprechen für sich: Neben Suchmaschinen und Videoportalen zählen Online-Communities weiterhin zu den am häufigsten genutzten Webanwendungen. Rund 57% der befragten Jugendlichen loggen sich hier täglich ein. Facebook hat dabei weiterhin die Nase vorn. 81% sind aktiv Nutzer.

Eine besonders rasante Entwicklung weisen auch mobile Social Media-Anwendungen auf. Nutzten diese im Vorjahr lediglich 16%, ist dieser Anteil mittlerweile auf 41% gestiegen. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass inzwischen knapp die Hälfte der befragten Jugendlichen ein Smartphone hat, 34% davon mit Internetflatrate.

Die Studie zeigt auf: Der Hype um Social Media hält definitiv an. Wir freuen uns über diese Entwicklung und zücken unsere Smartphones...