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Wer wei├č schon, was die eigenen Nachbarn so treiben? Kaum einer. Wir packen uns da an die eigene Nase und nehmen deswegen eine Seminaranfrage aus Ostbelgien zum Anlass, einmal einen Blick ├╝ber den Tellerrand zu wagen. Denn als Aachener Unternehmen interessiert uns nat├╝rlich besonders: Wie ticken die Belgier in Sachen Social Media? Was sind die Trends dort und welche die meistgenutzten sozialen Netzwerke?

Vind Ik leuk, JÔÇÖaime und Gef├Ąllt mir: Nicht nur sprachlich ist Belgien sehr vielf├Ąltig. Auch in Sachen Social Media hat das Land einiges zu bieten. Zwar ist Facebook auch hier mit weitem Abstand das gr├Â├čte aller sozialen Netzwerke, andere Social Web-Angebote sind in Belgien aber ebenfalls popul├Ąr. So zum Beispiel das dort gegr├╝ndete, soziale Netzwerk Netlog. Mit rund 4 Millionen aktiven Usern ist es das zweitgr├Â├čte Netzwerk im belgischen Mitmach-Web. Zum Vergleich: Bei Facebook sind seit Januar 2013 rund 5 Millionen Personen registriert.

Belgien ist auch big in Business: LinkedIn erfreut sich hier gro├čer Beliebtheit. Greifen in Deutschland die meisten Internetuser auf die deutsche Business-Plattform Xing zur├╝ck, wachsen die belgischen Nutzerzahlen f├╝r das amerikanische Pendant vor allem in den letzten Jahren stetig. Im Januar 2013 verzeichnete das Netzwerk rund 1,4 Millionen belgische Profile ÔÇô Tendenz weiter steigend. Ebenso bei Twitter. Dabei sind die belgischen Nutzer des Mikroblogging-Dienstes regional sehr unterschiedlich verteilt. W├Ąhrend in den Regionen Br├╝ssel und Antwerpen bereits sehr viel gezwitschert wird, ist es um Luxemburg und Wallonisch-Brabant noch ziemlich ruhig.

Insgesamt zeigt sich also: L├Ąnder├╝bergreifend dominieren weiterhin die Global Player der Social Media, dabei ist die Gewichtung der einzelnen Plattformen von Land zu Land unterschiedlich. Ob Nachbarn oder nicht, jedes Land beh├Ąlt seine eigenen Spezifika ÔÇô in Social Media sowie in anderen Bereichen ÔÇô und das macht das Ganze auch so spannend. Bleibt also nur noch zu sagen: Tot ziens, ├á bient├┤t und bis bald!