Um eine starke Marke aufzubauen und systematisch zu führen, ist es unverzichtbar geworden, das auch auf Social Media zu tun. Denn erfolgreiche Brands platzieren sich auch erfolgreich auf Instagram, LinkedIn, Facebook, TikTok, X & Co. Damit Unternehmen im digitalen Raum wahrgenommen und wiedererkannt werden, ist ein konsistenter Social Media Auftritt ein Muss.
Doch manchmal ist es gar nicht mal so leicht, das Social Media Branding strategisch, taktisch und operativ zu realisieren. So begehen viele Unternehmen und Organisationen dabei häufig Fehler und Fauxpas. Sie sind bspw. zu laut oder zu leise, zu schnell oder zu langsam, zu strikt oder zu locker... Welche typischen Fehler es in dem Zusammenhang gibt und wie ihr sie vermeidet, erfahrt ihr in diesem Artikel. 👇

1. Trends zu schnell hinterherlaufen

Eine erfolgreiche Marke auf Social Media funktioniert durch ein klares Regelwerk. Immerhin entsteht Marken-Wahrnehmnung auch zu einem großen Teil durch Wiederholung. Das heißt aber auch, dass ihr nicht jedem Trend hinterherlaufen solltet. Nur weil ein Thema gerade trendet, muss es nicht von der Brand aufgegriffen werden.

Stattdessen müsst ihr einen geeigneten Rahmen schaffen und in der Lage sein, schnell zu identifizieren, welche Trends für eure Marke und Message auch wirklich relevant sind. In der Regel braucht es dazu einen geeigneten Redaktionsplan, bei dem noch ein paar Slots offen sind und der etwas kreativen Spielraum zulässt. Nur durch einen solchen könnt ihr die Marken-Kommunikation auf der einen Seite verstetigen und Planbarkeit in eure Social Media Arbeit, die Redaktion und die Content Produktion bekommen, und auf der anderen Seite sporadisch Branded Content in Echtzeit herstellen.

2. Die Identität des Unternehmens vergessen

Die Unternehmensidentität ist das Fundament einer erfolgreichen Branding Strategie – auch in sozialen Medien. Sollte eure Marke keine feste Identität haben, kann einiges aus dem Ruder laufen. Zum Beispiel kann es passieren, dass ihr zwar sehr viel auf Social Media postet, aber mit zu wenig Substanz... Und wer mag schon inhaltsleere Kommunikation? 👩‍🏫

Fragt euch daher: Worauf ziele ich mit meinem Social Media Branding? Was ist die Mission? Welche Werte sollen unbedingt in den sozialen Medien gelebt werden? Wie soll meine Marke von der Community wahrgenommen werden? Welche Eigenschaften sollen in den Posts aber auch in den Kommentaren zum Ausdruck kommen? Auf all diese Fragen solltet ihr eine klare Antwort haben. So vermeidet ihr Fehler im Social Media Branding und setzt eure Strategie erfolgreich um. ✅

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3. Zu wenig kommunizieren und die Kernbotschaften aus den Augen verlieren

Nachdem ihr eure Unternehmensidentität und eure Ziele definiert habt, ist es zudem von großer Bedeutung, regelmäßig und in hoher Frequenz zu kommunizieren. Nur so gelingt das Social Media Branding und wird einen nachhaltigen Effekt haben.

Um eure Marke erfolgreich zu etablieren und zu pflegen, achtet darauf, dass der Content nicht nur deutlich in Einklang mit den Unternehmenswerten und der Identität steht, sondern auch in regelmäßigen Abständen veröffentlicht wird. Auf die Art gelingt es euch, in den Köpfen der Zielgruppen präsent zu sein, Themen zu besetzen und das Vertrauen der Audience zu gewinnen. 📌

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4. Zu anders kommunizieren und visuell verwirren

Ein weiterer typischer Fehler in der Umsetzung des Social Media Branding ist visuelle Inkonsistenz. Diese verwirrt Nutzer:innen und macht es ihnen schwerer, euch als Absender und als vertrauenswürdige Quelle zu identifizieren. Ein konsistentes Design ist darüber hinaus auch wichtig, um eure Inhalte entsprechend prägnant zu präsentieren bzw. sie der Zielgruppe leichter zugänglich zu machen. Branded Content ist also kein Nice-to-Have, sondern ein Must-have.

Was das konkret bedeutet? Legt euch auf ein Set an Farben, Formen und Schriftarten fest. Sie alle sollten digital gut funktionieren – und das vor allem auf mobilen Endgeräten, denn wenn wir von Social Media sprechen, reden wir meistens von "Mobile Social Media". Vordefinierte Templates können euch und eurem Team dabei helfen, die Marke auch in Zeiten, in denen schnell viel Content auf die Straße gebracht werden muss, durchweg prägnant und übereinstimmend zu vermitteln.

Auch hilft ein Social Media Styleguide bei der Einhaltung der Markenrichtlinien im operativen, wobei die meisten Unternehmen und Organisationen heutzutage keine rigiden Styleguides mehr produzieren, sondern ein elastisches, flexibles Social Media Design favorisieren.

5. An der Zielgruppe vorbeireden und eine unpassende Tonalität an den Tag legen

Strategisches Social Media Branding zielt darauf ab, eine authentische und langfristige Bindung zwischen eurer Marke und den Nutzer:innen in den sozialen Medien zu schaffen. Und somit ist es essenziell, dass eure Botschaften tatsächlich bei der Zielgruppe ankommen und von ihr verstanden werden. Dies gelingt am besten durch eine gezielte und passende Ansprache, die genau auf die Bedürfnisse und Erwartungen eurer Zielgruppe zugeschnitten ist.

Um das erfolgreich umzusetzen, müsst ihr zunächst verstehen, wer genau eure Zielgruppe ist, wie sie selbst Social Media nutzt und wie ihre Sprache in sozialen Medien ist. Nur so lässt es sich vermeiden, an ihr vorbeizureden und eine unpassende Tonalität zu verwenden.

Daher hier unser Tipp: Beginnt zunächst mit einer klaren Zielgruppenanalyse und der Festlegung einer angemessenen Kommunikationsstrategie. Dadurch könnt ihr sicherstellen, dass eure Botschaften nicht verfehlt werden und eure Marke bei eurer Zielgruppe den gewünschten Eindruck hinterlässt. 📌

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Fazit

Eine klare und konsistente Markenidentität, die auf festen Werten und Botschaften basiert, bildet das Fundament für eine starke Präsenz in den sozialen Medien. Konsistenz, sowohl visuell als auch redaktionell, ist der Schlüssel, eine langfristige Beziehung zur Zielgruppe zu pflegen.

Die Kunst des Social Media Branding liegt daher auch darin, nicht alle Trends aufzugreifen, sondern ausgewählte klug zu nutzen. Entsprechende Prozesse, interne Richtlinien und ein elastisches Social Media Design helfen dabei, einheitlich zu kommunizieren und als starke Brand wahrgenommen zu werden. 🥇 Und nun: Viel Spaß beim erfolgreichen Marken-Management in den sozialen Medien. Und wenn ihr dabei Unterstützung braucht, geht gerne auf unseren Easy Projekt Starter.

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