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Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause LinkedIn: Das soziale Netzwerk bietet eine neue Funktion an – die sogenannte Fokusseite. Als Erweiterung der Unternehmensseiten ermöglicht sie es, einzelne GeschĂ€ftsbereiche, Marken und Aktionen in den Vordergrund zu rĂŒcken. Pro Unternehmensseite können bis zu 10 Fokusseiten erstellt werden. Die neue Funktion richtet sich besonders an unterschiedliche Zielgruppen, denn LinkedIn-Nutzer können so speziellen „Themen”-Seiten folgen, die sie persönlich interessant finden.

Wie genau erstellt man als Unternehmen eine Fokusseite? Dazu bedarf es nur wenige Schritte: Zuerst legt man den GeschĂ€ftsbereich fest, der eine Fokusseite benötigt. Auf der entsprechenden Unternehmensseite wĂ€hlt man ĂŒber „Bearbeiten” dann die Option „Eine Fokusseite erstellen” aus. Zu guter letzt muss die Seite mit Informationen, Angaben und Bildern ausgestattet werden, bevor man schließlich seinen zielgruppenspezifischen Content teilen kann.

Zum Aufbau: Neben dem Namen der jeweiligen Fokusseite wird auch die zugehörige Branche angezeigt. Eine Kurzbeschreibung liefert schließlich Informationen ĂŒber den GeschĂ€ftsbereich, der hier im Fokus stehen soll – bis zu 200 Zeichen stehen dazu zur VerfĂŒgung. FĂŒr den optischen Blickfang sorgt ein großes Titelbild. DarĂŒber hinaus gibt es ein Standardlogo, mit dem die Fokusseite in der Suchfunktion angezeigt wird, sowie ein kleines Logo, das beim Posten von Content zu sehen ist. Voraussetzung ist, dass jede Fokusseite mindestens einen Administrator hat. Falls man mehrere Fokusseiten erstellt, mĂŒssen diese individuell von den Administratoren bearbeitet und verwaltet werden.

Wie es generell bei Content Marketing ĂŒblich ist, gilt auch fĂŒr Fokusseiten: Originellen Content verwenden und hĂ€ufig posten. Nur dann kann man die Vorteile einer Fokusseite effektiv nutzen und dadurch sein Suchmaschinenraking optimieren. Und je mehr Follower man schließlich gewinnt, desto höher sind die Chancen, dass diese auch zu potentiellen Kunden werden.

Man sieht: Fokusseiten können strategisch so konzipiert werden, dass sie genau die Zielgruppe ansprechen, fĂŒr die der jeweilige GeschĂ€ftsbereich vorgesehen ist. Zu beachten ist dabei, dass man die Prinzipien des Content Marketing einhĂ€lt – OriginalitĂ€t und QuantitĂ€t. Dann steht der erfolgreichen Nutzung der neuen LinkedIn-Funktion nichts mehr im Weg.