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Social Media Guidelines – Wie erstelle ich einen Verhaltenskodex fĂŒr meine Mitarbeiter in Sachen Social Media?

Wer Social Media Guidelines in seinem Unternehmen einfĂŒhren möchte, sollte sich zunĂ€chst einmal Gedanken darĂŒber machen, wie die Branchenkommunikation in der Regel verlĂ€uft und welchen Tonfall man ansonsten im Betriebsalltag anschlĂ€gt. Denn dieser sollte auch in sozialen Netzwerken beigehalten werden, um möglichst authentisch beim Publikum anzukommen. So sollten Angestellte in den Social Communities, wenn sie direkt mit Kunden kommunizieren, eine nicht allzu förmliche Sprache wĂ€hlen, im B2B-Bereich jedoch nicht allzu salopp formulieren – wobei dies natĂŒrlich nur eine grobe Richtschnur ist, denn je Zielgruppe kann auch das genaue Gegenteil zum Erfolg fĂŒhren.

Ist die Ansprache einmal geklĂ€rt, sollten auch die Nutzungsrechte der Mitarbeiter prĂ€zisiert und schriftlich festgehalten werden, um diese nicht durch eine allzu restriktive Reglementierung der Social Media Nutzung am Arbeitsplatz zu demotivieren – im Gegenteil, bisweilen kommt eine unreglementierte Nutzung sozialer Medien der Außendarstellung des Unternehmens ja sogar zugute und kann Sympathien wecken. Allerdings sollte man sicherstellen, dass die eigenen Mitarbeiter, wenn sie denn in ihrem privaten Account einen Bezug zum Arbeitgeber herstellen, nichts Negatives ĂŒber diesen in der Online-Öffentlichkeit publik machen.

Dies sind aber nur einige wenige Beispiele, die eine durchdachte Kommunikationspolitik in Social Media ausmachen. Insofern mĂŒssen diese Punkte noch um ein Vielfaches ergĂ€nzt werden. Schließlich kann man Social Media Guidelines nicht pauschal verfassen, sondern immer unter ganzheitlichen Gesichtspunkten, die der RealitĂ€t des jeweiligen Unternehmens gerecht werden.

Wer weitere Anregungen fĂŒr die Formulierung von Social Media Guidelines sucht, findet auf dem Blog von Dave Fleet 57 Beispiele internationaler Unternehmen.