Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Die „World Wide Fund for Nature”, besser bekannt als WWF, ist eine der grĂ¶ĂŸten Naturschutzorganisationen weltweit. Trotz eines nicht unerheblichen Social Media „Skandals” Anfang letzten Jahres, hat sich die NGO lĂ€ngst als Marke im Social Web etabliert.

Dies zeigt sich u.a. an etwa 950.000 Facebook-Fans (Stand: 13.08.2012). Fast tĂ€glich werden Fotos gepostet, aktuelle Kampagnen vorgestellt oder neue Slogans diskutiert: Die Facebook-Seite wird als interaktives Portal genutzt, um mit UnterstĂŒtzern in Kontakt zu treten. Diese beteiligen sich auch rege, posten eigene BeitrĂ€ge & Kommentare. Auf der Startseite gibt es neben der ĂŒblichen Fotoapp auch noch die WWF Global App. Mit einem Klick gelangt man auf eine Weltkarte, die sĂ€mtlichen BĂŒros auffĂŒhrt. In einer ĂŒbersichtlichen Liste kann man das Land seiner Wahl auswĂ€hlen und wird direkt auf die entsprechende Facebook-Page geleitet. Ein weiteres Highlight ist die Kampagne zum Schutz der Gorillas im Kongo, bei der man sich (durch EinfĂŒgen eines Fotos) in einen tanzenden Gorilla verwandeln kann. Eine lustige Idee, die im GedĂ€chtnis bleibt – und somit auch die Kampagne.

Die Homepage spricht fĂŒr sich: In klarer Struktur bietet die Seite aktuelle Informationen & Kampagnen, aber auch HintergrĂŒnde zur Geschichte der Organisation und ihren Themen. Zudem findet der Leser eine Online-Spendenfunktion oder den Zugang zum Webshop. Weiterhin finden sich Links zu einer beachtlichen Anzahl von sozialen Netzwerken, in denen WWF aktiv ist: Neben Facebook und Twitter finden sich hier unter anderem Tumblr und Vimeo. Der YouTube-Kanal ist mit ĂŒber 41.000 Abonnenten und mehr als 5 Millionen Videoaufrufen (Stand: 13.08.2012) ein weiterer Kanal mit großer Reichweite.

Unterm Strich verdeutlicht der gesamte Webauftritt, dass soziale Netzwerke und Online Marketig fĂŒr NGOs wie gemacht sind. Schließlich sind diese auf kollektiven Zuspruch & Spendengelder angewiesen. Die Möglichkeiten zur Interaktion & breitenwirksamen Informationsverbreitung im Internet erhöhen die Chance, Organisationen wie dem WWF virtuelle und finanzielle UnterstĂŒtzung zukommen zu lassen.