Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


In unserer Reihe „NGOs im Social Web” richten wir unseren Blick heute auf eine noch recht junge Organisation: foodwatch. Im Jahre 2002 vom ehemaligen Greenpeace-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Thilo Bode gegrĂŒndet, erfreut sich die Organisation schon heute ĂŒber viel Aufmerksamkeit. Bei foodwatch geht es um Lebensmittel und um das, was mancher Verbraucher oftmals gar nicht wissen möchte. Angefangen bei Skandalen wegen BSE-verseuchtem Rindfleisch, bishin zu jĂŒngst veröffentlichen Informationen ĂŒber Alkohol im „alkoholfreien” Clausthaler und Zucker im Kindertee von HIPP. Die Verbraucher sollen von Anfang an Teil der Kampagnen sein und durch die Teilnahme an E‑Mail-Aktionen einbezogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit online ĂŒber den „Goldenen Windbeutel”, einen Negativ-Verbraucherpreis, abzustimmen.

Dem Internetauftritt und den Social Media-Seiten ist anzusehen, dass das gemeinnĂŒtzige Projekt direkt mit dem Social Web als StĂŒtzpfeiler gestartet wurde: VerknĂŒpfungen von der Homepage zu Facebook und Twitter sind optisch auf der Seite integriert. Die zusĂ€tzliche Seite abgespeist​.de, auf der die Wahl des erwĂ€hnten Windbeutels interaktiv abgewickelt wird, ist sowohl auf der Facebookseite (als App) als auch auf der Homepage eingebunden. An vielen Stellen finden sich Querverbindungen von einem sozialen Netzwerk ins NĂ€chste: Die Seiten stehen dabei nicht nebeneinander, sondern funktionieren als eine gemeinsam funktionierende Einheit.

Mit 63.044 Fans bei Facebook und 15.083 Followern bei Twitter (Stand: 13.08.2012) ist foodwatch gut aufgestellt – es erreicht seine UnterstĂŒtzer mit neuen Themen und das in kĂŒrzester Zeit. Beide KanĂ€le werden regelmĂ€ĂŸig bedient, sei es mit neuen Kampagnen oder Hinweisen auf Pressemeldungen zu eigenen Themen. Die Apps auf der Facebookseite regen unmittelbar zum mitmachen an. Das einzige, was nicht auf den ersten Blick auffĂ€llt, ist die Spendenfunktion. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man, dass diese sich hinter der App „Essensretter werden” verbirgt. Auf der Homepage findet sich die Anwendung „Jetzt foodwatch fördern!” leichter.

Trotz aller Kritiker weiß foodwatch um die Macht der Medien und zieht regelmĂ€ĂŸig die Aufmerksamkeit von Tageszeitungen und Magazinen auf sich, die dann wiederum ĂŒber Kampagnen berichten. Der Social Media Auftritt der Organisation ist ganzheitlich & gut durchdacht und foodwatch nutzt Potenzial und Reichweite sinnvoll aus.