Es zahlt sich aus, die Bedürfnisse der Audience in den Mittelpunkt zu stellen. Diesen Eindruck vermittelt eine aktuelle B2B Content Marketing Studie. Demnach ziehen 90% der Spitzenunternehmen zielgruppenorientierten Content stumpfen Werbebotschaften vor. Kaum verwunderlich: Schließlich ist es Ziel des Content Marketings, Zielgruppen passgenau über verschiedene Kanäle zu informieren und zu unterhalten - und dies nicht allein im B2C. So haben auch B2B-Entscheider längst die Vorzüge der inhaltsbasierten Kommunikation erkannt und viele von ihnen wissen, deren Möglichkeiten effektiv zu nutzen.Wie dies funktionieren kann, haben wir übersichtlich zusammengefasst. Hier kommen unsere 5 Tipps für erfolgreiches Content Marketing im B2B.

1. VERTRAUEN GEWINNEN

Inhalt muss Mehrwert haben und relevant sein. Insofern sollte er stets auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmt und somit nicht zu sehr aus der Innensicht des Unternehmen verfasst sein. Auf die Art lässt sich eine stärkere Bindung zum Publikum aufbauen. Dabei gibt es einige Punkte zu beachten:

  • “Ohne Planung läuft’s nicht!” Konsistente Inhalte und ein funktionierendes Redaktionssystem sind das A und O. 
  • “Persönlich ist immer besser!” Der Content sollte personalisiert sein.
  • “Nicht jedes Mal das Rad neu erfinden!” Die Verwertbarkeit älterer Inhalte ist essenziell.
  • “Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!” Mut haben, etwas auszuprobieren.  

2. MIT DER AUDIENCE KOMMUNI­ZIEREN

Außerdem interessant? 58% der befragten B2B Marketer nutzen Statistiken und Website-Analysen, um Informationen über ihre Kunden zu erhalten. Hingegen holen nur 42% direktes Kunden-Feedback ein. Dabei bietet der direkte Kontakt viele Vorteile und lässt sich bspw. über Messen, Firmenfeiern oder Branchen-Events ausbauen.

Aber auch Personas als Instrument der Kundennäherung sind auf dem Vormarsch. Marketer können sich gut an diesen sehr lebensechten Modellpersonen orientieren und die Aufbereitung ihrer Inhalte auf sie abstimmen. Ausprobieren lohnt sich!

3. E-MAIL-KAMPAGNEN

Eine bewährte Methode, die Zielgruppe regelmäßig mit Informationen aus dem eigenen Unternehmen zu versorgen, ist E-Mail-Marketing. Meist kommt dies in der Lead-Generierung zum Einsatz und zeigt Wirkung in der Stakeholder-Kommunikation. Doch auch hier sind handwerkliche Dinge zu beachten: Nicht nur die Inhalte, sondern auch der Aufbau, das Design bzw. die technische Umsetzung und das Timing des Versands müssen harmonieren, um Geschäftspartnern einen Mehrwert zu liefern.

4. VIDEOS AUF DEM VOR­­­­MARSCH

50% der befragten Content Marketer setzen verstärkt Video Content ein – und das in verschiedenen Spielarten. Von Image-Trailern über Erklärvideos bis hin zu Webinaren und Facebook-Live ist einiges möglich. Aber nicht nur Video boomt als digitale Content-Art.

Auch textbasierte Inhalte wie Gastartikel, Blogposts, eBooks usw. stehen weiterhin hoch im Kurs. Ergänzt werden sie von Fotografien, Social Media Visuals und Infografiken, die komplexe Informationen leicht verständlich visualisieren. Unser Tipp für Einsteiger: Eine Mindmap mit Themen erstellen, diesen Themen im Anschluss die eigenen Zielgruppen und deren favorisierte Kanäle zuordnen. Hieraus lassen sich die kanalspezifischen Erwartungshaltungen der Audience ablesen. Sprich: Die Mindmap weist einen Weg auf,  Botschaften möglichst für die Zielgruppe und das Medium zu optimieren – sie sozusagen konsumierbar zu machen.

5. SEO UND SUCH­­­­­­ALGO­RITHMEN

Besonders SEO- und Social Media Algorithmen können Kopfschmerzen bereiten. Das ist verständlich. Schließlich müssen viele technische und inhaltliche Kriterien beachtet werden, um Inhalte suchmaschinenoptimiert aufzubereiten. Jenseits der rein technischen OnPage-Optimierung ist eins wichtig: Für die weltweit größte Suchmaschine, Google, sind überzeugende Inhalte von Aktualität und Relevanz entscheidend. Ohne regelmäßige Aktualisierung und entsprechende Mobiloptimierung der Inhalte haben es Websites in Sachen “Ranking” schwer.

Auch sieht es Google gerne, wenn Content über Social Media geteilt, geliked und geshared wird. Klingt spannend? Dann schaut euch gerne auch unserem Blogpost über Social SEO an!