Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Schon mehrfach hatten wir in unserem Blog ĂŒber die AktivitĂ€ten der Parteien und Politiker im Web 2.0 berichtet. Was die Politiker aber so treiben, ist außer ĂŒber die offizielle App des Bundestages jetzt noch komprimierter ĂŒber die App UdL der E‑Plus-Gruppe nachzuverfolgen. Bisher nur fĂŒr das iPad verfĂŒgbar, soll in kĂŒrze auch eine Version fĂŒr Android erscheinen. UdL (Unter den Linden) Digital bezeichnet sich selbst als eine Community, die auf Facebook mehr als 3.000 Fans hat (Stand 5.12.2011) und eine Initiative des Mobilfunkunternehmens E‑Plus ist: „UdL Digital ist die Netzwerk-Plattform fĂŒr digitale Kommunikatoren im Berliner Regierungsviertel – initiiert von der E‑Plus Gruppe.” Doch was macht die neue App inhaltlich aus?

Zuerst einmal sind die Profile aller Mitglieder des Bundestages abrufbar und lassen sich nach BundeslĂ€ndern, Parteien oder auch AusschĂŒssen filtern (1, zum VergrĂ¶ĂŸern klicken).

                        

Aus unserer Perspektive am interessantesten ist die Einbindung der Social Media-AktivitĂ€ten unserer Vertreter auf deren persönlichen Profilen (2). So kann man den Facebook Stream verfolgen, gelangt zu Twitter und den Websites der Politiker. UdL ermöglicht es, aus dem Stream eines Politikers heraus dessen BeitrĂ€ge direkt zu kommentieren und vereinfacht so die direkte Kommunikation. Nebenbei sind so auch die Social Media PrĂ€senzen aller deutschen Abgeordneten gebĂŒndelt in einer App zu finden. Wie das aussieht, kann man hier auf den Screenshots von Aachener Politikerinnen und Politikern im Bundestag sehen:

DarĂŒber hinaus lĂ€sst sich auch der eigene Facebook-Account mit der App verbinden. Interessante Social Media Inhalte können so direkt mit den eigenen Freunden (Facebook) oder Followern (Twitter) geteilt werden. Auf diese Art kann sich der Informationsfluß zwischen Gesellschaft und Politik beschleunigen und die politische Meinungsbildung wird befördert. Weiterhin ist in der App auch ein RSS-Reader integriert, so dass die eigenen Favoriten unter den politischen Blogs und andere Seiten der Politiker  eingebunden werden können.

Wir finden die App wirklich gelungen, auch wenn die OberflĂ€che auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedĂŒrftig erscheint. Da sie aber kostenlos ist, raten wir jedem Interessierten sie einfach einmal zu testen!

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E‑Plus Newsdesk