Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Vergangene Woche stand uns bereits Hendrick Löbberding – erster Vorsitzender von Team Sonnenwagen – im Blog Rede und Antwort. Heute haben wir uns mit Robert Meyer unterhalten, der den Bereich Sponsoring verantwortet und auf der Suche nach perfekten Partnern auf dem Weg zur World Solar Challenge 2017 ist. Was seine Aufgaben sind, welche Sponsoren das Team bereits fĂŒr sich gewinnen konnte und wie seine persönlichen Erwartungen aussehen? Lest selbst:

Robert Meyer_Team Sonnenwagen Aachen

1. Hallo Robert, stell dich kurz vor.

RM: „Hi! Ich studiere Maschinenbau an der RWTH mit der Vertiefung Produktionstechnik. Ich bin, wie viele andere im Team Sonnenwagen, seit meiner Kindheit von Autos besessen und begeistere mich außerdem fĂŒr erneuerbare Energie. FĂŒr mich ist Sonnenwagen Aachen ein toller Weg diese beiden Interessen zu verbinden und meine FĂ€higkeiten neben dem Studium anzuwenden und Neues kennenzulernen.”

2. Was sind deine Aufgaben bei „Team Sonnenwagen“?

RM: „Ich bin bei Sonnenwagen, fĂŒr einen Maschinenbauer wahrscheinlich sehr untypisch, fĂŒr das Sponsoring zustĂ€ndig. Meine Aufgabe ist vor allem, Sponsoren und UnterstĂŒtzer zu finden, damit wir das Projekt finanzieren und 2017 in Australien starten können. Ich wollte schon lange Erfahrung im nicht-technischen Bereich sammeln, z. B. die Konditionen eines UnterstĂŒtzervertrags zu verhandeln, und habe mich deswegen fĂŒr das Sponsoring entschieden.”

3. Welche Sponsoren konntet ihr bereits gewinnen?

RM: „Wir haben von vielen Unternehmen Komponenten fĂŒr das Auto gestellt bekommen und konnten einige große Softwarehersteller als Sponsoren gewinnen, die uns die fĂŒr die Entwicklung des Solarautos nötige Software stellen. Wichtig ist fĂŒr uns aber auch der Austausch von Fachwissen und Expertise, den wir ĂŒber diverse Kooperationen mit Forschungsinstituten und Unternehmen realisieren konnten.”

4. Was sind eure nÀchsten Schritte?

RM: „Zur Finanzierung des Projektes suchen wir vor allem einen Hauptsponsor, der uns finanziell unterstĂŒtzt. Wir wollen aber auch weitere regionale Unternehmen fĂŒr unser Projekt begeistern und als UnterstĂŒtzer gewinnen. Um unser ganzes Potential auszuschöpfen und ein Solarfahrzeug zu bauen, das ganz vorne um den Sieg mitfĂ€hrt, brauchen wir auch Komponenten, die nicht aus dem Regal genommen werden können. Um diese zu finanzieren, sind wir fĂŒr jede UnterstĂŒtzung dankbar!”

5. Was sind deine Erwartungen an die World Solar Challenge 2017?

RM: „NatĂŒrlich hoffe ich, dass wir den Gesamtsieg holen! Aber Spaß beiseite, ich hoffe natĂŒrlich auf eine gute Positionierung, dafĂŒr mĂŒssen wir aber erstmal nach ĂŒber 3000 km sicher ins Ziel kommen. Das ist das oberste Ziel. Ich erhoffe mir von der World Solar Challenge aber auch, dass das Bewusstsein fĂŒr alternative MobilitĂ€tskonzepte in Deutschland gestĂ€rkt wird und vielleicht die Begeisterung fĂŒr ElektromobilitĂ€t in Deutschland zunimmt. Mit der Entwicklung des Solarautos zeigen wir, was mit der Technologie schon heute möglich ist!”

Vielen Dank fĂŒr den spannenden Einblick in euer Projekt, Robert! Wir sind gespannt, welche starken Partner euch bis 2017 nach Australien begleiten werden und wĂŒnschen euch weiterhin viel Erfolg! đŸ™‚