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Es ist und bleibt eins der am aktuellsten und h├Ąufigsten diskutierten Themen der Marketing-Gegenwart: Social Media. Ein Paradigmenwechsel in der klassischen Markenf├╝hrung ist so gut wie geschafft. Immer mehr Unternehmen binden soziale Medien gezielt in ihre Marketingaktivit├Ąten ein und setzen verst├Ąrkt auf Dialogkommunikation. Das klingt soweit so gut, stellt viele Marken jedoch vor eine gro├če Herausforderung. W├Ąhrend n├Ąmlich die einen wie selbstverst├Ąndlich Fan um Fan generieren, tun sich andere deutlich schwerer in der digitalen Markenbildung. Auch wir wissen, erfolgreiches Social Media Marketing ist harte Arbeit. Aber wo liegt denn eigentlich der Schl├╝ssel zum Erfolg?

Dieser Frage ist die LMU M├╝nchen jetzt in einer neuen Studie zur Markenf├╝hrung 2.0 nachgegangen, die spannende Ergebnisse in Punkto Consumer Insights liefert. Auf die Frage, warum man Fan einer Seite wird, nannte die Mehrheit der Befragten (81,6%) Informationsbeschaffung als den Hauptgrund. Mit 65,4% und somit erst an zweiter Stelle folgt die Markensympathie. Und nur 33,1% klicken auf den Like-Button, weil sie sich mit der Marke identifizieren k├Ânnen. Interessant ist auch, dass sich ganze 85,6% trotz fehlender Sympathie zu einer Marke vorstellen k├Ânnen, Fan oder Follower dieser zu werden.

Erkl├Ąrungen zu diesen teilweise ├╝berraschenden Ergebnissen, gibt der Teil der Studie, in dem es um die Bewertung von Markenauftritten aus den Augen der User geht. So erwarten sich immerhin 39,2% der Befragten Angeboten, Rabatte oder sonstige Konsumenten-Vorteile von der Social Media-Pr├Ąsenz einer Marke. F├╝r die Mehrheit der Studienteilnehmer (72,5 %) gilt der Auftritt einer Marke im Social Web dann als gelungen, wenn er n├╝tzliche oder hilfreiche Informationen zur Marke selbst oder deren Produkte enth├Ąlt. Aber auch schnelle Reaktionszeiten auf Nutzeranfragen werden von den Usern als positiv wahrgenommen. Im Gegensatz dazu sind zu viele Informationen bzw. Postings (f├╝r 58,5%) oder eine langweilige Pr├Ąsenz Beweggr├╝nde, bspw. die Facebook-Seite einer Marke als schlecht zu bewerten.

Das Fazit der Studie ist vielleicht nicht neu, aber hilfreich f├╝r alle: Social Media Marketing funktioniert anders als klassisches Marketing. Wer im Social Web Fan einer Marke oder eines Unternehmens wird, der tut dies nicht nur aus Sympathie oder weil ihm die Produkte gefallen. Er tut dies zum Beispiel auch, weil er sich durch seinen Fan-Status Informationen und besondere Benefits in Form von Verg├╝nstigungen oder Rabatt-Aktionen erhofft.

Die ganze Studie gibt es hier zum Download.