Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Kluge Köpfe braucht das Land. Doch wo sind die zu finden? Die klassische Printanzeige hat ausgedient, die zukĂŒnftigen Arbeitnehmer und Digital Natives informieren sich im Internet. So auch, wenn sie auf der Suche nach neuen Jobs, Herausforderungen oder beruflichen Kontakten sind.

Einige Stiftungen haben dies bereits erkannt und sind zwecks Recruiting ins Social Web gezogen. Vor allem Business-Plattformen bieten optimale Voraussetzungen fĂŒr die Personalsuche 2.0. Interessen, Netzwerke, Projekte: So manches Xing-Profil ist einfach aussagekrĂ€ftiger als eine klassische Bewerbungsmappe. Personaler sehen schnell, ob der potenzielle Kandidat zur eigenen Stiftung passt oder nicht, können Kontakt aufnehmen oder eine eigene Stellenanzeige schalten.

DarĂŒber hinaus dienen Xing, LinkedIn & Co. auch der Selbstdarstellung von Arbeitgebern. Gut positioniert trĂ€gt eine aussagekrĂ€ftige Unternehmensseite und/oder eine eigene Gruppe zum Empfehlungs- und Dialogmarketing bei. Auch hier gilt: Je interessanter und spannender der Content, desto mehr Mitglieder werden durch die digitale Mund-zu-Mund-Propaganda auf die Stiftung aufmerksam. Potenzielle Arbeitnehmer können direkt reagieren und in Kontakt treten. Zudem werden durch solche Maßnahmen, auch die MitarbeiterInnen gezielt vernetzt, was einmal mehr zur SchĂ€rfung des eigenen Stiftungsprofils beitrĂ€gt.

Nicht nur in Sachen Personalsuche und Employer Branding, sondern auch fĂŒrs Fundraising bietet B2B-Marketing einige Vorteile. Denn UnterstĂŒtzer und Sponsoren gewinnt man heute im Internet. Aber Vorsicht: Spam-Gefahr! „Friendraising” kommt vor Fundraising. Nur dadurch können berufliche Verbindungen entstehen, die ihr Stiftungsanliegen (auch finanziell) befördern.

Trotz all dieser Vorteile stehen Business-Netzwerke gerade bei nicht-kommerziellen Unternehmen noch immer im Schatten von Facebook. Teilweise zu unrecht, wie wir finden! Wir hoffen, in Zukunft mehr Stiftungen bei Xing, LinkedIn & Co. anzutreffen.