Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Social Media? Ach, das ist doch das mit Facebook! Falsch, denn Social Media ist mehr. Ob Sharing, Bookmarking, (Micro-)Blogging oder Location-based Services: Die Möglichkeiten im Web 2.0 sind vielseitig. Schließlich spricht man nicht umsonst so hĂ€ufig von: Facebook, Twitter & Co.

Doch allzu oft bleiben vorhandene Potenziale (noch) ungenutzt. So auch, wenn es um den Einsatz von Social Media im Stiftungsmarketing geht. Zwar haben wir bereits darĂŒber gebloggt, dass sich schon einige Stiftungen auf Facebook engagieren und mit spannendem Content & kreativen Mitmach-Kampagnen glĂ€nzen, allerdings werden andere Dienste hĂ€ufig stiefmĂŒtterlich behandelt. So dient beispielsweise Twitter oft nur als flankierendes Push-Medium. Bei vielen Stiftungen werden lediglich die eigenen Facebook-BeitrĂ€ge auch in die TwittersphĂ€re katapultiert.

Dass es auch anders geht, zeigt die Alexander von Humboldt Stiftung. Hier wird fleißig getwittert, man tritt in Interaktion mit anderen Usern, verwendet Retweets und Hashtags zur besseren Vernetzung. Um das eigene Anliegen zu verbreiten, schöpft die Humbold Stiftung die Möglichkeiten des Microblogging-Dienst aus. Verwunderlich ist aber auch in diesem Fall: Genau wie bei den meisten anderen Stiftungen, konzentriert man sich vornehmlich auf einen Kanal in der Online-Kommunikation. Zwar gibt es noch einen gut gepflegten YouTube-Account mit abwechslungsreichen Videos und ĂŒber 10.000 Aufrufen, doch findet man bei Facebook eine inoffizielle Seite, die inaktiv ist. Auch auf Google+ oder Xing wird derzeit noch verzichtet.

Ja ist denn weniger im Non-Profit-Bereich wirklich mehr? Gerade fĂŒr nicht-kommerzielle Organisationen ist es wichtig, eine breite Masse zu erreichen und Menschen fĂŒr das eigene Anliegen zu sensibilisieren. Und wie kann man das einfacher als ĂŒber unterschiedliche Plattformen?

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat bereits vorgemacht, wie erfolgreiches Stiftungsmarketing auf Twitter und YouTube funktioniert. Kurzum: Wir wĂŒrden uns freuen, in Zukunft mehr Non-Profits außerhalb von Facebook begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen.