Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


„Ja geht’s noch? Jetzt will die CSU Gaskraftwerke von Solarenergiepionieren bezahlen lassen
“

Was sich fĂŒr so manchen wie ein Auszug aus einer Kneipendiskussion anhört, ist in Wirklichkeit ein Facebook-Post der Deutschen Umweltstiftung Ende letzten Jahres. Social Media Marketing auf den Punkt gebracht: denn der Mensch behĂ€lt spontane Sprache besser im GedĂ€chtnis als ausformuliertes BĂŒrokratendeutsch. Je nĂ€her ein Posting der gesprochenen Sprache kommt, desto eher wird es vom User behalten. Und genau das ist wichtig, wenn Stiftungsanliegen via Social Web vermittelt und Spenden gesammelt werden sollen.

Auf der Facebook-Seite der Deutschen Umweltstiftung wird dies gut umgesetzt. Trotz hohem Informationsgehalt sind die BeitrĂ€ge meist locker und mediengerecht formuliert. Keine StolpersĂ€tze, keine Verschachtelungen und auch ĂŒber lĂ€ngere BeitrĂ€ge lĂ€sst sich gut lesen, ohne dass der Inhalt dabei auf der Strecke bleibt. Die Postings sind der Schnelllebigkeit des Social Web gut angepasst. Dabei gelingt es, den schmalen Grad zwischen „zielgruppengerechter Ansprache” und SeriösitĂ€t zu wahren. Die User belohnen dies mit Likes und Kommentaren und auch die Fanzahl der Seite kann sich durchaus sehen lassen.

Getragen wird die lockere TonalitĂ€t der BeitrĂ€ge von abwechslungsreiche Postings. Montags gibt es ökologische Tipps von User zu User, mittwochs werden einzelne Mitglieder der Stiftung vorgestellt und fĂŒr neue UnterstĂŒtzer wird sich hĂ€ufig persönlich und namentlich bedankt. Rundum also eine ansprechende Seite, die wir uns definitiv merken werden.