Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Momentan sind wir wieder dabei, uns auf ein Coaching vorzubereiten. Dieses Mal beschÀftigen wir uns intensiv mit dem Thema: Wie formuliere ich meine individuelle Social Media Strategie?

Grund genug, einen kurzen Blogbeitrag darĂŒber zu schreiben und festzuhalten, worauf bei der Entwicklung einer erfolgreichen Strategie grundsĂ€tzlich zu achten ist. Denn natĂŒrlich ist es sinnvoll, einen Plan aufzustellen und grob zu wissen, was einen im Social Web alles erwartet.

Wie bei jeder vernĂŒnftigen Strategieentwicklung, sollte zunĂ€chst das InformationsbedĂŒrfnis ĂŒber Plattformen, KanĂ€le & Tools gedeckt sein. Erst danach macht es Sinn, sich an die Zielerarbeitung zu setzen und die wesentlichen Fragen zu klĂ€ren: Was will ich durch Social Media ĂŒberhaupt bezwecken? Möchte ich Aufmerksamkeit erzeugen, Kunden erreichen oder Consumer Insights gewinnen? Sollen soziale Medien zur direkten Absatzsteigerung beitragen und den Vertrieb unterstĂŒtzen? Diese und weitere Fragen gilt es zunĂ€chst zu beantworten.

Dabei gilt allerdings in Sachen Social Media Marketing der Grundsatz: Der Bezug zur allgemeinen Unternehmenszielsetzung sollte vorhanden sein. Nur so vermag man, sich auf erfolgsversprechende AktivitĂ€ten zu einigen. Angesichts dessen sind einige Grundsatzentscheidungen zu fĂ€llen, bspw. was die Wahl der Plattformen und der Community Ansprache anbelangt. Die Abstimmung auf den Marketing-Mix ist umso wichtiger, wenn die Strategie wirklich langfristig ausgelegt sein soll. Schließlich sollen die zusammengetragenen Ideen auch in den entsprechenden Netzwerken umgesetzt werden. Dazu bedarf es sowohl personeller als auch materieller Ressourcen, wobei die Medien- und Kommunikationskompetenzen der Mitarbeiter eine ganz entscheidene Rolle spielen. Insofern darf natĂŒrlich der strategische Leitliniencharakter in Form von Guidelines nicht fehlen. Immerhin erleichtern diese den Workflow ungemein. Durch sie wissen Mitarbeiter, was umzusetzen ist, wie es umzusetzen ist und wie sie sich in kritischen Situationen zu verhalten haben.

Kurzum: Um eine passende Social Media Strategie zu entwickeln, sollte die bestehende Unternehmensstrategie und UnternehmensgrundsĂ€tze beachtet werden. Social Media sind schließlich nicht hermetisch abgeriegelt, sie stehen nicht fĂŒr sich alleine. Im Gegenteil: Mit Blick auf das große Ganze beantworten sich viele Grundsatzfragen schon fast von selbst. So ist unserer Erfahrung nach die Umsetzung und Übertragung von Marketingsstrategien ins Web 2.0 umso effektiver, wenn man den GrundsĂ€tzen seines Unternehmens treu bleibt!