Momentan sind wir wie­der dabei, uns auf ein Coaching vor­zu­be­rei­ten. Dieses Mal beschäf­ti­gen wir uns inten­siv mit dem Thema: Wie for­mu­lie­re ich mei­ne indi­vi­du­el­le Social Media Strategie?

Grund genug, einen kur¬≠zen Blogbeitrag dar¬≠√ľber zu schrei¬≠ben und fest¬≠zu¬≠hal¬≠ten, wor¬≠auf bei der Entwicklung einer erfolg¬≠rei¬≠chen Strategie grund¬≠s√§tz¬≠lich zu ach¬≠ten ist. Denn nat√ľr¬≠lich ist es sinn¬≠voll, einen Plan auf¬≠zu¬≠stel¬≠len und grob zu wis¬≠sen, was einen im Social Web alles erwartet.

Wie bei jeder ver¬≠n√ľnf¬≠ti¬≠gen Strategieentwicklung, soll¬≠te zun√§chst das Informationsbed√ľrfnis √ľber Plattformen, Kan√§le & Tools gedeckt sein. Erst danach macht es Sinn, sich an die Zielerarbeitung zu set¬≠zen und die wesent¬≠li¬≠chen Fragen zu kl√§¬≠ren: Was will ich durch Social Media √ľber¬≠haupt bezwe¬≠cken? M√∂chte ich Aufmerksamkeit erzeu¬≠gen, Kunden errei¬≠chen oder Consumer Insights gewin¬≠nen? Sollen sozia¬≠le Medien zur direk¬≠ten Absatzsteigerung bei¬≠tra¬≠gen und den Vertrieb unter¬≠st√ľt¬≠zen? Diese und wei¬≠te¬≠re Fragen gilt es zun√§chst zu beantworten.

Dabei gilt aller¬≠dings in Sachen Social Media Marketing der Grundsatz: Der Bezug zur all¬≠ge¬≠mei¬≠nen Unternehmenszielsetzung soll¬≠te vor¬≠han¬≠den sein. Nur so ver¬≠mag man, sich auf erfolgs¬≠ver¬≠spre¬≠chen¬≠de Aktivit√§ten zu eini¬≠gen. Angesichts des¬≠sen sind eini¬≠ge Grundsatzentscheidungen zu f√§l¬≠len, bspw. was die Wahl der Plattformen und der Community Ansprache anbe¬≠langt. Die Abstimmung auf den Marketing-Mix ist umso wich¬≠ti¬≠ger, wenn die Strategie wirk¬≠lich lang¬≠fris¬≠tig aus¬≠ge¬≠legt sein soll. Schlie√ülich sol¬≠len die zusam¬≠men¬≠ge¬≠tra¬≠ge¬≠nen Ideen auch in den ent¬≠spre¬≠chen¬≠den Netzwerken umge¬≠setzt wer¬≠den. Dazu bedarf es sowohl per¬≠so¬≠nel¬≠ler als auch mate¬≠ri¬≠el¬≠ler Ressourcen, wobei die Medien- und Kommunikationskompetenzen der Mitarbeiter eine ganz ent¬≠schei¬≠de¬≠ne Rolle spie¬≠len. Insofern darf nat√ľr¬≠lich der stra¬≠te¬≠gi¬≠sche Leitliniencharakter in Form von Guidelines nicht feh¬≠len. Immerhin erleich¬≠tern die¬≠se den Workflow unge¬≠mein. Durch sie wis¬≠sen Mitarbeiter, was umzu¬≠set¬≠zen ist, wie es umzu¬≠set¬≠zen ist und wie sie sich in kri¬≠ti¬≠schen Situationen zu ver¬≠hal¬≠ten haben.

Kurzum: Um eine pas¬≠sen¬≠de Social Media Strategie zu ent¬≠wi¬≠ckeln, soll¬≠te die bestehen¬≠de Unternehmensstrategie und Unternehmensgrunds√§tze beach¬≠tet wer¬≠den. Social Media sind schlie√ü¬≠lich nicht her¬≠me¬≠tisch abge¬≠rie¬≠gelt, sie ste¬≠hen nicht f√ľr sich allei¬≠ne. Im Gegenteil: Mit Blick auf das gro¬≠√üe Ganze beant¬≠wor¬≠ten sich vie¬≠le Grundsatzfragen schon fast von selbst. So ist unse¬≠rer Erfahrung nach die Umsetzung und √úbertragung von Marketingsstrategien ins Web 2.0 umso effek¬≠ti¬≠ver, wenn man den Grunds√§tzen sei¬≠nes Unternehmens treu bleibt!