Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Vorbei sind die Zeiten, in denen Nutzer nur rezipieren und sich darauf beschrĂ€nken, Inhalte einfach „nur” zu lesen. Im sogenannten Mitmach-Web lautet das Schlagwort: User-generated Content. Selbst aktiv zu werden und Content zu produzieren, dafĂŒr bietet das Social Web schließlich viele Möglichkeiten: eigene Videos auf YouTube hochladen, BlogbeitrĂ€ge verfassen, Rezensionen und Bewertungen zu Produkten oder Dienstleistungen schreiben und und und.

Auch Unternehmen haben den Wert von NutzerbeitrĂ€gen lĂ€ngst erkannt und binden diese in ihre Markenstrategie ein. Gezielt werden User aufgefordert, sich an der Online-Kommunikation zu beteiligen. Praktisch sieht das Ganze dann bspw. wie bei dem Spielzeughersteller LEGOÂź aus. Kurz vor Weihnachten stellte man Bauanleitungen fĂŒr Weihnachtsaccessoires wie Elchgeweihe oder MĂŒtzen online. Fans wurden aufgefordert, diese nachzubasteln und anschließend abzulichten. Eine Aktion, die viel Anklang fand und als Marketing-Erfolg verbucht werden kann. Das Ergebnis der Weihnachtskampagne ist ĂŒbrigens in diesem Video zusammengetragen.

Aber warum sind Kampagnen mit User-generated Content oft so erfolgreich? Was macht diese Art der Inhaltserstellung so attraktiv fĂŒr Unternehmen? Vorteile gibt es zweifellos viele, doch hier kommen noch einmal die Top 4:

  • Von Nutzern erstellte Inhalte wirken authentischer als die von Unternehmen,
  • Nutzer identifizieren sich stĂ€rker mit Inhalten/Produkten, an denen sie selbst beteiligt sind,
  • Unternehmen mĂŒssen weniger Inhalte selbst produzieren und
  • erhalten wertvolle Anregungen und Ideen. 

Insgesamt ist User-generated Content sowohl eine sehr geeignete Quelle fĂŒr authentische und kreative Inhalte als auch kostenlose Reichweite. Bei der Konzeption einer solchen Kampagne ist allerdings FingerspitzengefĂŒhl gefragt. Denn im Endeffekt ist man als Unternehmen fĂŒr Inhalte verantwortlich und sollte daher vorab klare Richtlinien definieren. Hat man dies im Blick, steht einer gelungenen Crowdsourcing-Kampagne nichts mehr im Wege und man kann sich von der KreativitĂ€t der Masse ĂŒberraschen lassen.

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