Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Wer im Internet unterwegs ist, hinterlĂ€sst seinen Digital Footprint. Denn AktivitĂ€ten von Nutzern werden ĂŒber Logfiles gespeichert. Das Ergebnis: Big Data. Hier kommen Digital Analytics zum Einsatz – eine Vielzahl von Programmen und Methoden, die die besagten Daten sammeln und auswerten.

FĂŒr viele Unternehmen ist die Verwendung von Digital Analytics bereits zum festen Bestandteil ihrer Arbeit geworden. Der Grund: Wer viel ĂŒber seine Kunden weiß, kann sich besser auf diese einstellen und effektive Entscheidungen treffen. Das Ergebnis ist zielgruppengerechtes Online-Marketing. Ob Kampagnen-Tracking, Web- und Social Media Monitoring – die gewonnenen Erkenntnisse tragen zur QualitĂ€tssicherung bei und dienen der Performancesteigerung (zur Definition von Online-KPIs). So weit, so gut. Bleibt nur noch die Frage, mit welchen Tools die Daten gesammelt und analysiert werden können.

Ausgangspunkt ist natĂŒrlich immer die eigene Webseite. Um diese zu analysieren, kann bspw. Google Analytics eingesetzt werden. Das kostenlose Tool ist das wohl bekannteste fĂŒr diesen Zweck. Durch Google Analytics können Unternehmen herausfinden, welche Inhalte wie ankommen, welche Seiten gut gesucht sind und woher die Besucher auf die Webseite kommen. Sehr Ă€hnlich, aber weniger bekannt ist indessen das Tool Piwik. Auch mit diesem lassen sich die NutzeraktivitĂ€ten auf der eigenen Webseite nachvollziehen. Zudem ist bei Piwik Datenschutz groß geschrieben; die gewonnen Daten werden direkt auf einem eigenen Server gespeichert.

Neben Webseiten warten auch Social Networks mit umfangreichem, statistischem Material auf. Beispielsweise bieten die Seitenstatistiken von Facebook jede Menge Informationen ĂŒber die eigenen Fans. Man kann nachvollziehen, wie groß die Reichweite der Seite und einzelner BeitrĂ€ge ist, wie die demografische und geografische Verteilung aussieht und welche Gruppe zu den aktivsten Nutzern zĂ€hlt. Neben der Interaktions- und Like-Entwicklung gibt’s noch so einiges mehr, was fĂŒr Unternehmen interessant ist. All diese Informationen können und sollten dazu genutzt werden, die Kommunikations- und Marketingperformance zu optimieren. Und das nicht bloß bei Facebook. Social Analytics stehen auch fĂŒr YouTube, Google+, Pinterest, Twitter & Co. zur VerfĂŒgung. Besonders relevant fĂŒr B2B-Unternehmen: In Business-Netzwerken sind ebenfalls Statistiken abrufbar. Es lohnt sich also, die eigenen Unternehmensseiten bei LinkedIn oder XING im Auge zubehalten und so seine Zielgruppen besser kennenzulernen.

Fazit: Keine Angst vor zu vielen Zahlen. Lieber Herr der eigenen Daten werden, Social Signals richtig zu deuten wissen und mit deren Hilfe die Onlinestrategie verbessern.

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