Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Employer Branding ist immer noch in aller Munde. Manche bezeichnen es als Hype, andere als Wunderwaffe der modernen Unternehmenskommunikation. Es geht darum, die eigenen Mitarbeiter zu Markenbotschaftern zu machen und das eigene Unternehmen als Arbeitgebermarke positiv zu etablieren. Doch wie genau funktioniert Employer Branding? Zur Zeit scheint es, als gĂ€be es hierzu zwei Wege:

Version 1: Man nehme eine beliebige Anzahl an authentischen jungen Praktikanten, Azubis etc. stellt diese vor eine Kamera und lĂ€sst sie zu einem trendigen Song durch das eigene Unternehmen springen und tanzen, wahlweise noch mit Konfetti und Luftschlangen in der Hand. Wer’s noch authentischer haben möchte, der lĂ€sst die eigenen Azubis/Praktikanten einfach selbst zu Wort kommen. Da bietet sich ein Rap natĂŒrlich besonders an. Das gefĂ€llt der Jugend. Ist das Video einmal ins Social Web getragen, ist so garantiert sichergestellt, dass sich die gewĂŒnschte Message auf den Zuschauer ĂŒbertrĂ€gt. Dieser erkennt sofort: In diesem Unternehmen zu arbeiten macht richtig viel Spaß! Kein Zweifel darĂŒber, dass die Botschaft irgendwie anders interpretiert werden könnte.

Version 2: Um sich als gute Arbeitgebermarke zu prĂ€sentieren, fĂ€ngt man bei der eigenen Unternehmenskultur an. Denn man erkennt, nur wirklich zufriedene Mitarbeiter sind gute Markenbotschafter. Um dies zu erreichen lĂ€sst man den Mitarbeitern Respekt und Anerkennung zukommen und sie an wichtigen Unternehmensprozessen teilhaben. Man achtet zudem darauf,  dass die Kommunikation am Arbeitsplatz zu einem entspannten Arbeitsklima beitrĂ€gt und Feedback den Arbeitnehmer motiviert und nicht frustriert. Außerdem fördert man die eigenen Mitarbeiter, bildet sie weiter und zeigt ihnen Perspektiven auf. So ist sichergestellt, dass sich der Arbeitnehmer mit dem eigenen Unternehmen identifiziert. Diese Einstellung trĂ€gt er sodann als Markenbotschafter via Blogs, soziale oder Business-Netzwerke, Bewertungsplattformen etc. ins Social Web.

Langweilig? Okay, dann lasst uns einfach weiter rappen. Oder etwa nicht?