Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Ende Januar wurde der Tag des Community Managers gefeiert. In den Weiten des Mitmachwebs zu Hause, ist er/sie ein versierter Kommunikationsexperte und kennt sich mit digitaler MarkenfĂŒhrung aus. Schließlich pflegen Community Manager ihre Internetgemeinden auf unterschiedlichen KanĂ€len und versorgen Fans & Follower tĂ€glich mit spannenden Inhalten. Dabei hĂ€tte es das Berufsfeld noch vor einem Jahrzehnt in dieser Form nicht gegeben. Doch seitdem das Web 2.0 nicht mehr in seinen Kinderschuhen steckt, liegt der TĂ€tigkeitsbereich voll im Trend.

Dass man Community Manager heutzutage vermehrt in Unternehmen antrifft, zeigt auch eine neuere US-Studie von SocialFresh. So haben im letzen Jahr deutlich mehr Unternehmen einen eigenen Community Manager eingestellt, um ihr Social Media Marketing inhouse auszubauen. Der Zuwachs um 12% ist dabei schon beachtlich. Doch findet man die Mitmachweb-Experten auch weiterhin in Agenturen, in denen gekonnte Interaktion mit und in der Community ebenfalls gefragt ist.

In welchen sozialen Netzwerken, die befragten Community Manager ihren Erfolg am Höchsten ansetzen, geht ebenfalls aus der Studie hervor: 54% sind davon ĂŒberzeugt, auf Facebook die grĂ¶ĂŸten Erfolge einzufahren. An die EffektivitĂ€t von Twitter glauben indessen 22% – gefolgt vom Business-Netzwerk LinkedIn, mit einer Quote von 8%. Andere Netzwerke wie Google+, Pinterest und Instagram schneiden bei dem Rennen sodann eher schlecht als recht ab. Nur 1% der Community Manager ist vom gewinnbringenden Ertrag ihrer Arbeit auf diesen Plattformen ĂŒberzeugt.

Interessant ist auch das Ergebnis, dass eine Frauenquote in dieser Branche wohl wahrlich nicht benötigt wird. Social Media Communities werden ĂŒberwiegend vom weiblichen Geschlecht betreut, wobei die MĂ€nnerwelt langsam nachzieht. So sind mittlerweile 39% der Community Manager mĂ€nnlich, was einen Zuwachs von 4% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Gute Neuigkeiten gibt es ĂŒbrigens auch in Sachen Gehaltsentwicklung. Langsam aber stetig steigt die Bezahlung, was in Anbetracht der wachsenden Anforderungen an das Berufsprofil durchaus angemessen ist.

Wir sind schon gespannt, wie sich das Berufsfeld des Community Managers in Zukunft weiterentwickelt und freuen uns jetzt schon auf die Studienergebnisse zum Jahresende 2013.