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Dass Social Media heutzutage auch von Promis zur Steigerung ihres Marktwertes genutzt werden, dĂŒrfte wohl kaum noch ein Geheimnis sein. Auch ist es kein GeschĂ€ftsgeheimnis, dass große Unternehmen mit Promis auf ihren Seiten in sozialen Netzwerken offensiv werben, ganz nach der Devise:  Wo die Promis sind, da wollen auch die Fans hin! Denn: „Die Kombination aus Prominenz und Reichweite ergibt maximale Aufmerksamkeit.”

So werden die „Sternchen“ aus Hollywood & Co. nur allzu gerne als eine Art AushĂ€ngeschild fĂŒr die eigenen Produkte genutzt. Und natĂŒrlich geschieht dies stets in der Hoffnung, dass deren Sogwirkung auch auf die eigene Marke ĂŒberschwappt und man durch solche Promi-Kampagnen mehr Aufmerksamkeit als durch unbekannte Modells auf sich ziehen kann. Charly Sheen warb beispielsweise in einem seiner Tweets fĂŒr eine Vermittlungsplattform fĂŒr PraktikumsplĂ€tze, internships​.com, und erzielte dadurch 1,035,021 Unique Visitors auf der Seite.

Erkannt und umgesetzt hat das neue Potential auch das Start-Up Ad​.ly. Es vermittelt Unternehmen Promis auf Twitter, um den Bekanntheitsgrad des eigenen Produkts zu steigern und die Reichweite zu erhöhen. Einer der grĂ¶ĂŸten Vorteile liegt dabei in einer höheren GlaubwĂŒrdigkeit und AuthentizitĂ€t der Werbung im Gegensatz zu klassischer Promi-Werbung.

Doch nun zu einem etwas anders gelagerten Fall: Ashton Kutcher. Als Schauspieler und GeschĂ€ftsmann ist er das Paradebeispiel fĂŒr einen in Social Media aktiven Promi. Er betreibt seit Jahren erfolgreiches Selbstmarketing, vornehmlich in den neuen Medien. Deswegen ist es kaum verwunderlich, dass Kutcher mittlerweile als „beliebtester Twitterer“ bekannt ist. Stolze 7,3 Mio. Menschen folgen ihm und verfolgen seine Tweets mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸig. Auch auf Facebook ist er mit immerhin 10,5 Mio. Fans ein heißt begehrter Star; Kutcher hat also AushĂ€nge-Potential.

Was aber nur Wenige wissen:
Kutcher ist darĂŒber hinaus Mitinhaber einer US-amerikanischen Medienfirma, die er schon im Jahr 2000 zusammen mit Jason Goldberg gegrĂŒndet hat. ZunĂ€chst produzierten sie TV-Formate wie Punk’d, doch dann hat Katalyst Media 2005 eine eigene Social Media Abteilung gegrĂŒndet. Diese hat sich auf kreative Content-Erstellung spezialisiert und erzĂ€hlt der Welt „amazing stories“ ĂŒber Produkte, Unternehmen und was sonst noch denkbar ist.  So promotet Kutcher in seinen eigenen YouTube-Videos, die auf humorvolle Art und Weise einen Einblick in den Firmenalltag bei Katalyst Media geben sollen, unter anderem NestlĂ©. Aber auch Levi’s, Nikon & Kellogs gehören zum Kundenstamm.

Der Promi-Faktor zieht also auch im Social Media Marketing.