Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Der letzte Blogpost zum Thema „Digitales Stadtmarketing” zeigte bereits im Ansatz, welche Möglichkeiten Gemeinden und StĂ€dte im Social Web ausschöpfen können. Der zweite Teil der Blogreihe konzentriert sich ganz auf die Best Practice Beispiele.

Beispiel Amsterdam

Unsere Nachbarn gehen bereits mit gutem Beispiel voran: Ansprechende, touristische Bilder auf der stadteigenen Facebook-Seite bekommen außerordentlich viele Likes und werden tausendfach von ihren Fans geteilt.

 

Der Twitter-Kanal wird vorrangig zur Verbreitung lokaler Nachrichten genutzt. BeitrÀge anderer Nutzer (oder Institutionen wie das untere Beispiel zeigt) werden geteilt.

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Aber nicht nur der Mix aus Unterhaltung und Berichterstattung bindet die Fans und Follower erfolgreich an die stĂ€dtischen KanĂ€le: auch das Aufgreifen von aktuellen Trends wie z.B. die Teilnahme an der ALS Ice Bucket Challenge (hier durchgefĂŒhrt vom BĂŒrgermeister der Stadt Amsterdam) wird auf Twitter erfolgreich verbreitet.

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Beispiel Wien

Die Bundeshauptstadt Österreichs macht deutlich, wie zentral eine einheitliche Marketingstrategie ist. Das Design der stadteigenen Webseite wurde konsequent auf alle Social Media KanĂ€le ĂŒbertragen. Facebook und Google+ erscheinen damit in einstimmigem Muster. Das steigert nicht nur den Wiedererkennungswert sondern auch das Image der Stadt als Marke.

Beispiel MĂŒnchen

Neben unseren Nachbarn aus Österreich und den Niederlanden haben auch deutsche StĂ€dte das Potenzial des Social Web erkannt. So prĂ€sentiert sich z.B. die Stadt MĂŒnchen erfolgreich in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Google+, YouTube und Pinterest.
Mit einer vielseitigen Mischung aus touristischen Bildern, Videos, aber auch lokalen Nachrichten und Veranstaltungstipps begeistert die bayrische Landeshauptstadt sowohl Einheimische als auch interessierte Touristen.

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Mit regelmĂ€ĂŸigen Aktionen wie z.B. dem Aufruf zu einem Fotowettbewerb werden nutzergenerierte Inhalte aktiv auf der Facebook-Seite eingebunden. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden damit Teil der stadteigenen Facebook-Seite. Aufgrund solcher Kampagnen regt die Stadt MĂŒnchen Nutzerinnen und Nutzer nicht nur zum klassischen „Folgen” an, sondern lĂ€dt gleichermaßen zum Mitmachen ein.

Beispiel Frankfurt

Mit einer eigenen Stadtteilserie auf YouTube bietet Frankfurt am Main mit inzwischen fast 30 Videos Einblicke in die verschiedenen Facetten der Stadt. Alle zwei Monate wird einer der insgesamt 43 Stadtteile Frankfurts in knapp fĂŒnf Minuten vorgestellt und dies ĂŒber Facebook, Twitter und Google+ verbreitet. Ein derartiges Video-Marketing steigert nicht nur die Reichweite der eigenen BeitrĂ€ge, sondern stĂ€rkt auch die PrĂ€senz der Stadt im Google-Ranking.

YouTube

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Die Best Practice Beispiele machen deutlich, dass die alleinige PrĂ€senz im Social Web weder zu einer grĂ¶ĂŸeren Reichweite noch zum gewĂŒnschten, vereinfachten BĂŒrgerdialog verhilft. Vielmehr braucht es eine professionelle Herangehensweise, die eine konsequente Verlinkung der eigenen Stadtseite mit den Social Media KanĂ€len sowie ein einheitliches Design umfasst. Neben der RegelmĂ€ĂŸigkeit eigener BeitrĂ€ge spielt vor allem der Inhalt eine Rolle: Die Mischung macht’s! Angemessene Informationsbereitstellung gekoppelt mit Unterhaltung spricht eine große Bandbreite von BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern aber auch Touristen an. Welche Social Media Strategie fĂŒr die jeweilige Stadt die richtige ist, hĂ€ngt nicht zuletzt von der Stadt selber ab: handelt es sich um ein klassisches Touristen-Ziel oder eher um einen Industriestandort? Möchte man BĂŒrgerinnen und BĂŒrger informieren oder mit ihnen in einen Dialog treten?