Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Was haben rund 78% der ĂŒber 55 Millionen Internetnutzer in Deutschland gemeinsam?
Sie sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Und sie sind BĂŒrgerinnen und BĂŒrger einer Stadt. Nichts lĂ€ge also fĂŒr Gemeinden und StĂ€dte nĂ€her, ĂŒber die sozialen Medien mit BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern sowie interessierten Nutzern zu kommunizieren.

Das Problem

Umfragen zeigen, dass sich die Bevölkerung heute weitere Möglichkeiten wĂŒnscht, ĂŒber das Internet mit Behörden und Ämtern in Kontakt zu treten. Über das Amtsblatt oder die eigene Webseite erreicht man gerade die jĂŒngere Generation nur selten. Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter & Co. spielen hierbei die entscheidenden Rollen im Digitalen Stadtmarketing. Doch trotz steigender Nutzerzahlen stellt fĂŒr viele StĂ€dte der Schritt in die Social Media Welt eine große Herausforderung dar.

Beispiel Baden-WĂŒrttemberg

Eine Untersuchung aller kreisfreien StĂ€dte in Baden-WĂŒrttemberg zeigt, dass ĂŒber die HĂ€lfte dieser StĂ€dte keinen (offiziellen) Facebook Auftritt hat. Damit kommt die Mehrheit von ihnen dem BedĂŒrfnis ihrer Einwohner nicht nach. Rund ein Viertel der untersuchten StĂ€dte wird dadurch bereits durch eine inoffizielle Fan Seite vertreten.

Warum so schĂŒchtern?

Den Stadtverwaltungen fehlt es oftmals an Strategien, Ideen und Mut das Thema Social Media anzugehen. Dabei sind die Möglichkeiten, ĂŒber die KanĂ€le der sozialen Medien Bekanntheit und Beliebtheit der Stadt zu steigern, vielseitig. Neben den ĂŒblichen Pressemitteilungen können Veranstaltungstipps, Bilder der Stadt, allgemeine Nachrichten bis hin zu Filmclips vom eigenen YouTube Kanal mit den Nutzern geteilt werden. RegelmĂ€ĂŸige BeitrĂ€ge stĂ€rken die Verbundenheit der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit ihrer Heimatstadt und können auch als Multiplikatoren im Tourismus eingesetzt werden.

Dieses Potenzial haben manche Regionen erkannt und das Social Web bereits zum festen Bestandteil der eigenen Öffentlichkeitsarbeit gemacht.

Beispiel Hamburg

Über 820.000 Menschen „gefĂ€llt” die Facebook Seite der Hansestadt Hamburg – nicht ohne Grund: Mit einer Mischung aus Information und Unterhaltung bietet das Social Media Team tĂ€glich neue und interessante Inhalte. Durch die regelmĂ€ĂŸige Einbindung nutzergenerierter Inhalte wird der Kontakt zu den Fans bzw. Followern gestĂ€rkt. So u.a. bei der Auswahl des Facebook Titelbilds der Stadt Hamburg geschehen.

Auch auf Twitter schafft es das Redaktionsteam ĂŒber 62.000 Follower mit einem Mix aus eigenen Nachrichten, Bildern und Veranstaltungshinweisen zu unterhalten und gleichsam interessante BeitrĂ€ge anderer Nutzer zu retweeten.

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Die einzelnen KanÀle von Hamburg

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Beispiel Oberstaufen

Neben der Großstadt inszeniert sich auch die Gemeinde Oberstaufen erfolgreich in den sozialen Medien. Trotz der 7.000 Einwohner zĂ€hlt die Facebook Seite ĂŒber doppelt so viele Fans und nutzt damit den Auftritt in sozialen Netzwerken wirksam fĂŒr Tourismuszwecke. Mögliche Erfolgsfaktoren wie die zentrale Verlinkung auf der stadteigenen Homepage und die regelmĂ€ĂŸige Verbreitung von interessanten Inhalten und Bildern seien hier nur exemplarisch aufgefĂŒhrt. Die folgenden Beispiele zeigen einen kurzen Überblick ĂŒber typische BeitrĂ€ge der Gemeinde Oberstaufen. Die Profile auf Facebook, Instagram und Twitter nutzt das Redaktionsteam vor allem um touristische Bilder des Ortes zu zeigen, aber auch um als Multiplikator Inhalte anderer Nutzer zu teilen. Kleine Filmclips vom eigenen YouTube Kanal – wie das unten zu sehende Video ĂŒber Oberstaufener LieblingsplĂ€tze – sorgen fĂŒr Abwechslung und runden den Auftritt in den sozialen Netzwerken ab.

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Die einzelnen KanÀle von Oberstaufen

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