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Sponsoring, alles nur Greenwashing? Eine provokante These, die wir so nicht unterschreiben wollen. Denn in vielen F├Ąllen engagieren sich Unternehmen tats├Ąchlich mit Hingabe und Ernsthaftigkeit. Ob Sport, Kultur, Bildung oder Soziales ÔÇô sie versuchen, im Sinne der Corporate Responsibility verantwortungsbewusst zu handeln und Projekte finanziell zu unterst├╝tzen. Dass sie dies in ihre Kommunikationsstrategie integrieren und aktiv vermarkten, ist sinnvoll und effektiv. Nicht von ungef├Ąhr zeigt der  Sponsoring Index 2014, dass Sponsorship zur erh├Âhten Markenwahrnehmung f├╝hrt, gesellschaftlich akzeptiert ist und Anerkennung einbringt.

Wegen der emotionalen Aufgeladenheit bietet sich das Thema Sponsoring f├╝rs Social Media Marketing regelrecht an. Facebook, Twitter, YouTube & Co. spielen bei der crossmedialen Vermarktung eine Schl├╝sselrolle, da sie ein T├╝r├Âffner zu verschiedensten Zielgruppen sind. Durch sie k├Ânnen weitaus mehr Inhalte und Backstories transportiert werden, als bspw. ├╝ber klassische Bandenwerbung auf dem Fu├čballplatz oder in der Ringecke bei einem Boxkampf.

BEISPIEL: SPORT-SPONSORING

Bleiben wir bei unserem Beispiel des Sport-Sponsorings. Schlie├člich gibt es zahlreiche Best Practices, wie man die Markenkommunikation durch soziale Medien gestaltet. Etwa HUGO BOSS. Seit 2003 unterst├╝tzt die Bekleidungsmarke das Team des britischen Segler Alex Thomson und integriert dies systematisch ins digitale Marketing. Mit Erfolg, denn das Video zur Hashtag-Kampagne #mastwalk m├╝ndete in einem viralen YouTube-Hit.

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#mastwalk ist ein gelungenes Beispiel daf├╝r, wie Social Media das Sport-Sponsoring der breiteren ├ľffentlichkeit zug├Ąnglich machen ÔÇô ohne eindeutig verkaufsorientiert zu sein. Letzteres ist jedoch kein Muss. Denn manche Unternehmen setzen zwar auf Imagetransfer und bauen darauf, dass sich die Stahlkraft eines Sportlers auf die eigene Marke ├╝bertragt, sind aber dennoch auf Absatzsteigerung bedacht.

So zum Beispiel bei vitafy - ein Online-Shop f├╝r Sportnahrung, der den bekannten Boxer Arthur Abraham unterst├╝tzt. Das Unternehmen setzt das prominente Testimonial u.a. auf der eigenen Facebook-Seite kraftvoll in Szene und r├Ąumt den eigenen Fans zugleich exklusive Rabatte ein ÔÇô eine clevere Taktik, die PR und Sales kombiniert.

Ob subtil indirekt oder offensiv ÔÇô gro├če Marken haben das Potential von Sponsoring schon l├Ąngst erkannt und inszenieren ihr Sponsorship gekonnt in sozialen Medien. Sie schaffen verschiedenste Erlebniswelten und k├Ânnen durch Sponsoring das emotionale Band zu ihren Fans & Follower festigen.

Aber nat├╝rlich gilt auch hier: Was im gro├čen Stil funktioniert, l├Ąsst sich auch auf kleinere und mittelst├Ąndische Unternehmen ├╝bertragen. Es muss nicht immer das f├╝nfstellige Budget und multimedialer Rundumschlag sein. Wichtig ist letztendlich, dass die Sponsorent├Ątigkeit zur eigenen Unternehmenskultur passt und angemessen die Content-Strategie eingebunden wird. Wenn dann noch Raum f├╝r kreative Kampagnen offen bleibt, umso besser.