Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Gibt es bald Werbeanzeigen auf Pinterest? Diese Neuigkeit machte neulich die Runde im Netz und sorgte fĂŒr großes Interesse unter Marketing-Interessierten. Bislang ist dies zwar nur eine Vermutung, aber es scheint, als bereite Pinterest alles fĂŒr einen Einstieg ins AnzeigengeschĂ€ft vor.

Bisher war bzw. ist das Social Network, auf dem User virtuelle PinnwĂ€nde mit Bild- und Videomaterial erstellen können, noch werbefrei. Das könnte sich nun bald Ă€ndern. Der Grund fĂŒr die Meldung war ein Blog-Artikel auf Pinterest selbst, indem bekannt gegeben wird, dass eine neue Form der Empfehlungen auf der Plattform eingefĂŒhrt wird. Ziel dieser Funktion ist es, den Nutzern aufgrund ihrer besuchten Seiten im Internet, Pins und Boards vorzuschlagen, die sie interessieren und zu ihnen passen könnten. Gleichzeit sollen den Usern weniger Pins angezeigt werden, die ihnen nicht gefallen. Zu den neuen personalisierten Angeboten gehört natĂŒrlich auch, dass die eigenen Online-AktivitĂ€ten nachverfolgt werden. Ohne dies ist nĂ€mlich die Form der individuellen Empfehlung nicht möglich.

So weit so gut. Wer nun Sorge um seine Daten hat oder einfach nicht an der neuen Empfehlungsfunktion interessiert ist, der kann sich in den Kontoeinstellungen ganz einfach gegen das Online-Tracking entscheiden. In dem Blog-Eintrag bekennt sich Pinterest ganz klar zur UnterstĂŒtzung des „Do Not Track”.

Und was hat das jetzt eigentlich mit Werbeanzeigen zu tun? Richtig, bisher handelt es sich bei der neuen Funktion nur um personalisierte Empfehlungen. Auf lange Sicht betrachtet, bietet es sich aber natĂŒrlich an, genau hier mit einem Anzeigen-Konzept, wie beispielsweise Promoted Pins, anzusetzen. So könnten den Usern Boards von Marken oder Unternehmen vorgeschlagen werden, die auf den Seiten basieren, die sie zuvor besucht haben.

Erster Eindruck: BestÀtigt! Bei Pinterest stehen alle Zeichen auf Werbung.