Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


In diesem Jahr ging das Social Media Dinner in die zweite Runde – allerdings mit einigen Unterschieden zur Premiere 2012. WĂ€hrend wir letztes Jahr noch selbst fĂŒr das Catering gesorgt haben und uns mehrere Tage lang in der SMAC-KĂŒche vergnĂŒgten, haben wir uns dieses Jahr von anderen kulinarisch verwöhnen lassen und die Arbeit vertrauensvoll in die HĂ€nde des Novotel Aachen City gelegt.

Mit Fingerfood-Buffet und dem obligatorischen Sektchen ging es dann um 18.00 Uhr los. GĂ€ste und Gastgeber lernten sich kennen – schnackten und snakten bevor der offzielle Teil des Vortragsprogramms losging. Den Anfang durfte ich dann machen und – wie zu erwarten – ging es um das Thema PR im Social Web. Um nicht allzu trocken vorzugehen und ein bisschen Lust auf Mehr zu machen, habe ich dieses Mal bewusst mit vielen Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Branchen gearbeitet. Von Imagepflege und digitaler Markenkommunikation im lokalen Einzelhandel ĂŒber Employer Branding bei den Stadtwerken MĂŒnchen bis hin zur Eventpromotion in sozialen Netzwerken. Ein bunter Mix aus der Praxis, wĂ€hrend auch auf die Gemeinsamkeiten erfolgreicher PR-Kampagnen eingegangen wurde.

Nach diesem fachlichen Appetitanreger ging es dann in der Pause um echte Kommunikation im echten Leben. Das Buffet wurde eröffnet. Alles andere als „leichte Kost” folgte dann kurz nach halb neun, der Impulsvortrag von Rechtsanwalt Jens Ferner. Als Spezialist fĂŒr Internetrecht erklĂ€rte Jens die Besonderheiten seines Fachgebiets und zeigte zunĂ€chst einmal, was dazu gehört und ĂŒber welche rechtlichen Fallstricke man sich als Unternehmer oftmals gar nicht im Klaren ist.

Und mit welchem Ergebnis? Heiß serviert wurden gĂ€ngige AbmahngrĂŒnde. Noch heißer wurde dann gemeinsam mit dem Publikum darĂŒber diskutiert, welche Konsequenzen die so genannte Abmahnwelle auf Facebook & Co. tatsĂ€chlich hat – und (um bei der Methapher zu bleiben) ob nicht das ein oder andere nicht doch in den Medien heißer gekocht als gegessen wird.

Falls Ihr Euch nun fragt, wie der Gesamteindruck war: Das zweite Social Media Dinner hat uns allen mĂ€chtig Spaß gemacht. Und zugegebenermaßen haben wir jetzt eigentlich sogar noch mehr Heißhunger auf fachlichen Austausch mit gutem Essen. Ob wir’s also aushalten, bis Anfang 2014 zu warten, bleibt fraglich



Rebecca Belvederesi-Kochs