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In Zeiten des Web 2.0 ist es nicht mehr ungew├Âhnlich, dass User neben ihren Aktivit├Ąten, Vorlieben und Freunden auch Fotos mit anderen Nutzern teilen m├Âchten. Hierzu bieten sich vor allem kostenlose Communities wie Flickr oder fotocommunity an, auf denen Bilder nicht nur geteilt, sondern auch bewertet & kommentiert werden k├Ânnen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Communities tats├Ąchlich auf dem Austausch von & ├╝ber Fotos.

In diesem Zusammenhang haben wir uns einmal die Community fotolia angesehen. Neben dem Bewerten und Ver├Âffentlichen von Bildern geht es hier vor allem um den lizenzfreien Kauf und Verkauf von Fotos. Nach einer kostenlosten Anmeldung kann man sich Bilder anzeigen lassen, nach ihnen suchen oder auch verschiedene Kategorie-Reiter verwenden, ├╝ber die man zu unterschiedlichen Sammlungen gelangt. Hat man sein Wunschfoto gefunden, gibt es die M├Âglichkeit, es mit einem Sternchen versehen und damit anzeigen, dass es einem gef├Ąllt. ├ťblich ist es nat├╝rlich bei solch kommerziellen ÔÇ×CommunitiesÔÇŁ, dass man vor dem Herunterladen (und Kaufen) die verschiedenen Bildgr├Â├čen ausw├Ąhlen kann.

Anders ist die Grundsituation beispielsweise bei VIEW Fotocommunity. Hier liegt der Fokus prim├Ąr auf dem sozialen Gedanken ÔÇô man ist eben eine Social Community. Fotos k├Ânnen hochgeladen, bewertet und vor allem kommentiert werden. Der Austausch zwischen den Nutzern ist sehr gro├č, was auch auf anderen Social Media Plattformen honoriert wird: Die VIEW Community erfreut sich auf ihrer Facebook-Seite mehr als 10.300 Fans, w├Ąhrend fotolia DE dagegen nur etwa 3.560 Fans hat.

Foto-Communities scheinen also f├╝r das Gros der Fotoliebhaber bislang eher sozialer Interaktion ÔÇô dem Austausch ├╝ber die eigenen Schnappsch├╝ssen und/oder ├╝ber High-End-Pics ÔÇô zu dienen. Kommerzielle Seiten finden zwar (vor allem bei Gewerbetreibenden) auch Anklang, jedoch liegen sie trotzdem deutlich hinter den interaktiven Special Interest Communities.