Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


FĂŒr alle, die stĂ€ndig von der Angst geplagt werden, etwas zu verpassen, gibt es eine App: Das kostenlose Banjo (erhĂ€ltlich fĂŒr Android und iPhone) ĂŒberblickt die wichtigsten ortsbasierten Dienste wie Facebook Places, Foursquare und Twitter. In einem gemeinsamen Stream werden die Postings und Tweets der Freunde angezeigt, auf einer Karte sind alle sichtbar, die ĂŒber eins der sozialen Netzwerke eingecheckt haben. So kann man sich spontan treffen (oder verstecken, wenn nötig) oder eine Nachricht ĂŒber Twitter schicken, dass man in der NĂ€he ist.

Bereits 9 Monate nach dem Launch hatten die Downloads die 1‑Millionen-Marke geknackt, bis heute sind es mehr als 1,5 Millionen. Damit hat die Banjo App sĂ€mtliche Ă€hnlich strukturierte Konkurrenzprodukte sowie die Big Player wie Facebook, Foursquare und Twitter locker abgehĂ€ngt. Inzwischen gibt es User in 190 LĂ€ndern und die Banjo App war bereits „App of the Week” sowohl im iTunes-Store als auch in „GooglePlay”.

Die Kombination der verschiedenen Netzwerke in einer schnellen, ĂŒbersichtlichen und akkufreundlichen App scheint ein Erfolgsrezept zu sein. Denn der Trend deutet eine weiter wachsende Usergruppe an, auch wenn einige Funktionen noch optimiert werden mĂŒssen. Ein echtes Plus ist der Fokus auf die PrivatsphĂ€re: Banjo ĂŒbernimmt die PrivatsphĂ€re-Einstellungen, die in dem jeweiligen Netzwerkprofil eingestellt sind. ZusĂ€tzlich arbeitet man gerade an der Möglichkeit, das eigene Profil aus der Sicht anderer User zu sehen – so soll das Bewusstsein fĂŒr die Veröffentlichung persönlicher Daten geschĂ€rft werden.

Alles in allem eine vielversprechende App, die nach einem guten Kompromiß aus Spaß und FunktionalitĂ€t klingt. Ob man damit wirklich an 2 Orten gleichzeitig sein kann und „Social Superpowers” erhĂ€lt (beides O‑Ton Banjo App)? Findet es doch selbst heraus!