Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


NĂ€chste Woche geht es fĂŒr Rebecca zum Beratertag der IHK Aachen. Im Rahmen einer Schulung der GrĂŒnderRegion Aachen wird sie dort einen Vortrag zum Thema „Social Media Marketing von, fĂŒr und in Institutionen” halten. Und weil wir hĂ€ufig gefragt werden, ob es eine Art Erfolgsrezept fĂŒr den Einstieg und Auftritt im Social Web gibt, haben wir uns hingesetzt und 5 Schritte definiert, die fĂŒr erfolgreiches Institutionen-Marketing auf Facebook, Twitter & Co. eine wichtige Rolle spielen.

STEP I: Die strategische Vorarbeit. WĂ€re dies eine Anleitung zum Scheitern, so wĂŒrde dieser Punkt glatt entfallen. Dabei ist die Strategieentwicklung, die am Anfang aller Social Media AktivitĂ€ten stehen sollte, geradezu unabdingbar. Es heißt also nicht einfach loszulegen und zu schauen, wie es lĂ€uft, sondern sich zunĂ€chst zu ĂŒberlegen, welche Ziele angestrebt werden. Dazu gehört auch, nach strategischen Gesichtspunkten die eigene Zielgruppe zu bestimmen und die KanĂ€le auszuwĂ€hlen, auf denen diese letztlich erreicht werden soll.

STEP II: Eine glaubwĂŒrdige TonalitĂ€t finden. Um seine Anspruchsgruppen auch auf lange Sicht in sozialen Netzwerken an sich zu binden, ist es wichtig, den richtigen Ton zu finden. Ist die Kommunikation innerhalb einer Institution und zwischen GeschĂ€ftskontakten vielleicht eher förmlich, so zeichnet sich der Dialog auf Facebook & Twitter hingegen durch Kommunikation auf Augenhöhe aus. Dies heißt jedoch nicht, dass sich die eigene Ansprache um 180° drehen muss. Es gilt, eine Lösung zu finden, die medien- und markengerecht ist und die eigenen Inhalte glaubwĂŒrdig transportiert.

STEP III: Content und Community managen. Guter Content ist das A und O in sozialen Netzwerken. Nur so ist es möglich, potenzielle Fans zu erreichen und Botschaften nachhaltig zu kommunizieren. Guter Content heißt aber nicht nur Themen finden, sondern diese auch netzwerkspezifisch aufzubereiten. Zeit und Aufwand fĂŒr die Content Erstellung sollten dabei keinesfalls unterschĂ€tzt werden. Es lohnt sich bspw. einen Redaktionsplan zu fĂŒhren und frĂŒhzeitig zu planen. Gleichzeitig heißt es aber auch, die eigene Community stets im Blick zu behalten und zu beobachten, wie diese die Inhalte auf- und wahrnimmt. Auf Kommentare und Statusmeldungen sollte zudem zeitnah reagiert werden – auch wenn es sich dabei um Kritik handelt.

STEP IV: Above- meets below-the-line. Wer Social Media allein als Push-Kanal fĂŒr Werbemaßnahmen begreift, der wird schnell merken, dass diese Strategie nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt ist. Fans und Follower wollen hier vor allem informiert und unterhalten werden und das funktioniert nur durch regelmĂ€ĂŸige Posts, Dialogbereitschaft und gute Stories.

STEP V: Die ProzessualitĂ€t verinnerlichen. Soziale Medien bergen enorme Möglichkeiten fĂŒr Institutionen und Organisationen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass Social Media ein Prozess ist und sich Erfolg selten von heute auf morgen einstellt. Anstatt das Ganze aber einfach auszusitzen und als unnötigen Trend zu begreifen, heißt es vielmehr, die FĂŒlle an Chancen zu identifizieren und fĂŒr sich zu nutzen. Das Potenzial ist vorhanden – es gilt etwas daraus zu machen.