Eine hochsommerliche Woche neigt sich dem Ende zu. Aber bevor wir wieder mit ordentlich Regen bestraft werden, beklagen wir uns mal lieber nicht. 🙂 Diese Woche erfahrt ihr, warum Facebook mal nicht mit Datenschutzverletzungen in den Schlagzeilen steht und was Spotify nun mit Instagram am Hut hat!

Apropos Instagram – das Bildernetzwerk hat sich diese Woche zu einigen Vorurteilen und Mythen bezüglich des allseits verpönten Algorithmus geäußert. Aber lest selbst! Wir verabschieden uns ins Wochenende und hören – äh lesen – uns nächste Woche wieder! 🤗

1. Spotify goes Instagram

Musik wird ein immer wichtigeres Element in Social Media Kanälen. Seit dieser Woche heißt es: Adios “Hochswipen”, adios “Link in Bio” – denn Instagram-User können nun endlich ihre Lieblingssongs via Spotify-Direktlink in ihre Story integrieren. Demnächst soll es außerdem möglich sein, seine Storys mit Hilfe eines Stickers mit Musik zu verzieren. Wir sind gespannt!

Mit dieser Anleitung könnt ihr zukünftig step by step euren Kanal beschallen. Ready, steady, go! 🙂

2. Facebook schließt Marktlücke

Nach dem erfolgreichen Start in den USA startet Facebook Jobs nun auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Nun können Arbeitssuchende sich direkt auf der Plattform bewerben und Arbeitgeber im Gegenzug schnell und einfach neue Mitarbeiter finden. Ansprechen soll das vor allem diejenigen, die lokal und regional auf Jobsuche sind sowie mittelständische Unternehmen. Facebook schließt damit eine Marktlücke, denn auf gängigen Jobportalen sind oft große, überregionale Unternehmen vertreten, die vor allem flexible, nicht ortsgebunden Personen ansprechen.

Wir beobachten allerdings gespannt, wie die Bewertung dieses Dienstes im Hinblick auf die DSGVO und die Entscheidung des EuGH aus dieser Woche ausfällt.

3. Neues vom Algorithmus

Seit geraumer Zeit stehen Algorithmen bei Facebook oder Instagram stark in Verruf. Nun räumt die äußerst beliebte Bildapp mit einigen Mythen und Vorurteilen auf. Laut Instagram sind Faktoren wie das eigene Interesse, Aktualität, Beziehung sowie unsere Nutzerhäufigkeit, unser Follow-Verhalten und unsere Nutzungslänge ausschlaggebend für das, was wir in unserem Feed zu Gesicht bekommen. Den chronologisch angelegten Feed wird es auch in Zukunft nicht mehr geben – dennoch werden User, die viel oder wenig posten, Business- oder Privataccounts haben, allesamt gleich behandelt.