Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Ein soziales Netzwerk, entwickelt von einem Studenten in Kapuzenpulli und Badelatschen. Was 2004 als interne Kommunikationsplattform der Harvard University begann, ist heute – 10 Jahre spĂ€ter – die grĂ¶ĂŸte Netzgemeinschaft der Welt: Facebook. Auch wenn es in seiner Entwicklung das „the” in seinem Namen verloren hat, an Nutzern mangelt es dem blauen Riesen nicht.

Von den weltweit rund 1,23 Mrd. Usern loggt sich die HĂ€lfte tĂ€glich ein und verbringt im Schnitt 20 Minuten auf der Seite. In dieser Zeit werden die Statusmeldungen anderer gelesen, Inhalte geteilt oder geliked, indem man auf den berĂŒhmten erhobenen Daumen klickt. Und hier ein paar Zahlen:

  • Jeder Nutzer postet im Schnitt 90 Inhalte im Monat.
  • Pro Tag posten Nutzer vier Milliarden Inhalte.
  • Insgesamt 22 Mrd. Mal am Tag drĂŒcken Nutzer auf den Like- und Share-Button.
  • In einer Woche werden 1,75 Mrd. Bilder hochgeladen.

Tendenz steigend – es wird noch mehr! eMarketer nimmt bspw. an, dass Nutzer in diesem Jahr zum ersten Mal tĂ€glich mehr Zeit mit digitalen Medien als vor dem Fernseher verbringen werden. Doch was bedeutet das im Unternehmenskontext? Verlagern sich Mediabudgets und es wird mehr in Social Advertisment gesteckt? Eine Entwicklung, die gar nicht so unwahrscheinlich ist, wenn man die Entwicklung der Werbepreise von Facebook betrachtet. 2004 wurden hier WerbeplĂ€tze in Form von sog. „Flyern“ fĂŒr 10 – 40 $ vertrieben. Kleingeld im Vergleich zu heute: Denn fĂŒr 2014 werden die Werbeeinnahmen auf 7,64 Billionen geschĂ€tzt.

Doch warum steigt die Investitionsbereitschaft? Ein schlagendes Argument ist sicherlich die Nutzungsdurchdringung, aber eben auch das Kosten-Nutzen-VerhĂ€ltnis. Auch heutzutage ist der Tausenderkontaktpreis bei Facebook im Vergleich zu klassischen Medien gering. Zudem können Unternehmen ihre Zielgruppe sehr genau bestimmen. Interessen, Alter, Geschlecht – alles fließt ins Targeting und dadurch minimieren sich Streuverluste. Kaum verwunderlich also, dass die Trendkurve in Sachen Facebook-Marketing nach oben zeigt. So nutzen, laut aktueller DIM-Studie, gut 2⁄3 der hiesigen Firmen soziale Netzwerke, wobei Facebook unangefochten auf Platz eins in der Unternehmenskommunikation steht. Mit Blick auf die USA kommt man zu einem Ă€hnlichem Ergebnis: 80% der 100 grĂ¶ĂŸten Werbetreibenden nutzen die Online-Community, nicht zuletzt weil hierdurch am meisten Traffic im Social Commerce (Infografik) generiert wird.

Lange Rede, kurzer Sinn: Marketing via Facebook lohnt sich auch im Jahr 2014. Wir sind gespannt, wie das Netzwerk sich in Zukunft weiterentwickelt.

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