Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Gerade in der Eventplanung und ‑durchfĂŒhrung ist es mittlerweile nicht mehr nur gefragt, Menschen zur Teilnahme zu bewegen. Besucher sollen möglichst auch von der Veranstaltung berichten – und das natĂŒrlich am besten direkt online und all ihren Freunden. So funktioniert beispielsweise das Empfehlungsmarketing via Foursquare oder mittels Pay-with-a-tweet Kampagnen. Ein weiterer reizvoller Ansatz zur Event Promotion 2.0 sind RFID-Chips. FĂŒr die Datenerfassung werden diese schon lĂ€nger genutzt, fĂŒr die eigene Social Media Strategie aber noch zögerlich eingesetzt.

RFID-Chips und Social Media

Was steckt dahinter? RFID-Chips können in Karten, ArmbĂ€nder, etc. verarbeitet werden. Sie dienen dazu, Informationen zur Lokalisierung und andere Daten zu ĂŒbertragen. So weit, so gut. Interessant wird es, wenn man sie mit sozialen Netzwerken kombiniert, wie es Coca Cola in einem Projekt in Israel bereits vor einigen Jahren eindrucksvoll gezeigt hat. Die Social Media Integration funktionierte hier so: Besucher eines Freizeitparks wurden mit speziellen ArmbĂ€ndern ausgestattet, ĂŒber die Statusupdates direkt zu Facebook geteilt werden konnten. Auch Fotos wurden mit dem Ort getaggt, sodass insgesamt ĂŒber 100.000 Postings zum Event generiert wurden – in drei Tagen!

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VerknĂŒpfung von Offline- und Onlinemarketing

Keine Frage, die technische Umsetzung muss zunĂ€chst grĂŒndlich ĂŒberdacht und ausgefĂŒhrt werden. Hier ist sicherlich noch einiges an Vorarbeit zu leisten, bevor der RFID-Einsatz fĂŒr die breite Masse an Unternehmen realistisch wĂ€re. Doch ist die Technik einmal integriert, sind den Einsatzmöglichkeiten am Point-of-Sale kaum Grenzen gesetzt. In ModehĂ€usern könnten beispielsweise Outfits direkt mit Facebook-Freunden geteilt werden, Restaurants könnten Bilder ihrer Speisen von den eigenen GĂ€sten zu Instagram posten lassen und dies mit Kleinigkeiten direkt vor Ort belohnen. FĂŒr das Veranstaltungsmarketing wĂ€ren authentische Berichte von Besuchern in Realtime ein echter Mehrwert: „Kommt vorbei, hier ist’s super! 🙂 – hier: *Location*, *Event*”. Das ist User-Generated Content, wie ihn sich jeder Veranstalter nicht besser wĂŒnschen könnte. Durch die technische Erleichterung des Postens/Teilens und kleine „AufwandsentschĂ€digungen” könnte man seine Reichweite so schnell und unkompliziert steigern.

Eine spannende Entwicklung, die uns sicher in diesem Jahr weiter begleiten wird und die VerknĂŒpfung von Offline- und Onlinemarketing wieder um schöne Möglichkeiten erweitert. Jetzt heißt es kreativ damit umzugehen!