Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! 😉


Gestern haben wir sie bereits angekĂŒndigt: Unsere neue Artikelserie zum Thema Projektmanagement. Am Beispiel Webdesign wollen wir zeigen, was zum erfolgreichen Projekt-Handling gehört und welche Faktoren zu beachten sind. Los geht’s heute mit einem Klassiker, den Projektelementen. Sie spielen in jedem Projekt eine entscheidende Rolle, so auch im Webdesign.

Das Projektdreieck

Kein Projekt ist wie das andere. Dieser Merksatz ist natĂŒrlich richtig, denn jede Webkonzeption stellt andere AnsprĂŒche. Trotz aller IndividualitĂ€t existieren dennoch drei Konstanten im Webdesign. Nach ihnen richtet sich die gesamte Planung, Umsetzung und letztlich auch das Ergebnis.

Ressourcen, Zeit und QualitĂ€t – das sind die drei wesentlichen Parameter im Projektmanagement. Sie sind voneinander abhĂ€ngig und beeinflussen sich gegenseitig. Zusammengesetzt ergeben sie das sog. Projektdreieck, auch bekannt als magisches Dreieck.

Das Zusammenspiel dreier Parameter

VerĂ€ndert sich eine der drei Variablen, wirkt sich das unmittelbar auf die beiden anderen aus. WĂŒnscht ein Kunde wĂ€hrend des Projektverlaufs bspw. weitere Features oder anders gestaltete Unterseiten, so hat das meist Auswirkungen auf die Manpower. ZusĂ€tzliche Programmierleistungen erfordern zeitlichen Mehraufwand, der evtl. die Dauer verlĂ€ngert und on top zu vergĂŒten ist. Aber nicht jede kleine Anpassung verursacht automatisch eine Verzögerung. Manchmal sind diese auch schnell umgesetzt und im vereinbarten Projektrahmen zu bewerkstelligen. Ob die ÄnderungswĂŒnsche noch im Bereich des BudgetĂ€r-Machbaren sind, lĂ€sst sich leicht abklĂ€ren – eine gute Kommunikation zwischen Kunde und Agentur vorausgesetzt.

Der Projektmanager

Um ein Auge auf QualitĂ€t, Ressourcen und Zeit zu werfen, ist natĂŒrlich eine Person unverzichtbar: Der Projektmanager. Er hat die Aufgabe alle wichtigen Informationen, Beteiligte und Ressourcen zu koordinieren und trĂ€gt letztlich die Verantwortung ĂŒber das Projektdreieck. Muss einer der drei Faktoren, wie oben im Beispiel, wĂ€hrend des Projekts angepasst werden, dann ĂŒbernimmt der Projektmanager Abstimmungsaufgaben und setzt PrioritĂ€ten. Er begleitet den Kunden durchs Projekt, analysiert den Verlauf und identifiziert rechtzeitig mögliche Hindernisse. Manchmal kein leichtes Unterfangen.

Um dieser Rolle gerecht zu werden, sind Hard- und Soft-Skills gefragt. Neben fachlichem Grundwissen sollte man auch ein gutes GespĂŒr fĂŒr den Kunden und das umsetzende Team mitbringen. Kommunikationstalent, Empathie und Zeitmanagement sind also klar von Vorteil. Denn der Projektmanager erfĂŒllt eine Schnittstellen-Funktion. Er gibt wichtige Informationen an den Webdesigner weiter und hĂ€lt den Kunden auf dem Laufenden. Auch fĂŒr die Entwicklung von realistischen ZeitplĂ€nen und deren Einhaltung, die QualitĂ€tskontrolle und die entsprechende Dokumentation ist er zustĂ€ndig. In der Regel beherrscht er sowohl klassische als auch agile Methoden im Projektmanagement. Wer sich gerade fĂŒr letztere interessiert, fĂŒr den lohnt ein Blick auf die sog. Scrum-Methode.

Fazit: Erfolgreiches Projektmanagement ist ein geĂŒbtes Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren und Personen. Hat man sich einmal damit vertraut gemacht, lassen sich Projektplanung und -umsetzung beschleunigen. Wie sich der Ablauf dann genau gestaltet, könnt ihr morgen in Teil 2 lesen.