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Wie misst man den Return on Investment (ROI) von Social Media verlĂ€sslich? Genau das ist ein Problem, mit dem Experten sich tĂ€glich befassen. Zahlen sind gefordert, die investiertes Budget rechtfertigen. Jetzt gibt es einen Lösungsansatz: Nicholle Kelly, CEO von Social Media Explorer und SME Digital, erklĂ€rt in einem Interview, weshalb Unternehmen Schwierigkeiten mit der Berechnung der Investitionsrendite haben und was dabei zu beachten ist.

FĂŒr die Marketing-Expertin liegt die Ursache des Problems klar auf der Hand: Experten betrachten den Social Media ROI aus einer zu „sozialen” Perspektive. Oftmals gelten die Anzahl von Fans und Retweets sowie der stattfindenden Interaktion als Indikatoren fĂŒr den Erfolg der Marketingmaßnahmen. Dadurch wird jedoch ĂŒbergangen, dass Investitionsrendite ein betriebswirtschaftlicher Begriff ist.

NatĂŒrlich ist es auch weiterhin sinnvoll, die erzielte Reichweite und das Costumer-Engagement in Betracht zu ziehen. Dadurch kann man als Unternehmen immerhin einschĂ€tzen, ob und wie sich der Kampagnenerfolg abzeichnet. Um den Social Media ROI allerdings verlĂ€sslich zu messen, mĂŒssen klassische Marketing-Konzepte in das Social Web ĂŒbertragen werden. So ist der Erfolgsertrag nicht ausschließlich an Followern und Likes festzumachen. ErgĂ€nzend sollte man daher auch in diesem Marketingbereich mit festen MessgrĂ¶ĂŸen wie Cost-per-Impression, Cost-per-Engagement und Cost-per-Lead arbeiten. Nach der KampagnendurchfĂŒhrung können diese nĂ€mlich in der Tat als Berechnungsgrundlage verwendet werden.

Last but not least betont Kelly, sich von anfĂ€nglich negativen Ergebnissen nicht einschĂŒchtern zu lassen. ZunĂ€chst sei zu erwarten, dass der ROI rote Zahlen schreibe. DafĂŒr wĂŒrden die Ergebnisse aber auf die lange Sicht ĂŒberzeugen, denn Social Media Marketing zahlt sich aus.