Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


In einem interessanten Blogbeitrag Ă€ußerte sich Brian Boland von Facebook zu den wichtigsten Fragen, die im Zuge der sinkenden organischen Reichweiten von Facebook Unternehmensseiten immer wieder diskutiert werden.

Darin stellt der Mitarbeiter aus dem Ads Product Marketing klar, dass Facebook zwar sehr wohl daran interessiert ist, Geld mit Werbung zu verdienen. Das kann auch nun wirklich niemanden mehr ĂŒberraschen. Dennoch hat die Begrenzung der organischen Reichweite nichts oder nur bedingt etwas damit zu tun. ZunĂ€chst einmal wird die Zahl der eingestellten Statusupdates, Fotos und Videos von Facebookseiten immer grĂ¶ĂŸer. Der oft beschworene Algorithmus muss die fĂŒr den jeweiligen Nutzer relevanten Inhalte herausfiltern, da man sonst tagtĂ€glich mit unzĂ€hligen Inhalten ĂŒberschwemmt werden wĂŒrde. Relevante Inhalte sind dabei die, mit denen ich interagiere und mich thematisch gerade hĂ€ufig beschĂ€ftige – ausgedrĂŒckt durch Likes, Kommentare, Shares und andere Klicks.

Wie man als Unternehmen mit der eigenen Facebookseite weiterhin im Newsfeed möglichst vieler seiner Fans auftaucht, kann man beispielsweise hier nachlesen. Laut Boland sei Facebook keineswegs daran interessiert, Unternehmen bewusst die Reichweite zu verringern. Eher geht es wohl darum, die QualitĂ€t der eingestellten BeitrĂ€ge dahingehend zu verbessern, dass sie fĂŒr die eigenen Fans weiterhin verfolgenswert sind und vor allem zur „sinnvollen” Interaktion anregen.

Eingebettet in ein Gesamtkonzept kann eine Facebookseite eine wertvolle ErgĂ€nzung zum Erreichen der eigenen Unternehmensziele sein. Eine Facebookseite allein ist – nach wie vor – keine Marketingstrategie. Mit dem Blogbeitrag von Brian Boland öffnet sich das Unternehmen selbst ein StĂŒck weit der allgemeinen Diskussion, bezieht Stellung und verspricht in Zukunft Änderungen und Produktentwicklungen besser und vor allem transparenter zu kommunizieren. Ein durchaus begrĂŒĂŸenswerter Schritt!