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Wird das noch etwas mit dem großen Aufschwung des Location-based Services Foursquare in Deutschland? Diese Frage stellen sich Nutzer, Agenturen und auch Unternehmen. Der Ansatz des Eincheckens vor Ort, der lokalen Empfehlung in Kombination mit Gamification-Elementen und realen Benefits, begeistert in Deutschland immer noch vergleichsweise wenige User. Doch valide Zahlen sind hier schwierig zu ermitteln, bei ca. 500.000 liegt eine SchĂ€tzung.

Einen Anreiz, sich die mobile first App aus Werbeperspektive noch einmal anzuschauen, bietet jetzt die Öffnung der Anzeigenplattform. Seit Juli 2013 wurde diese getestet, jetzt ist sie fĂŒr alle Unternehmer verfĂŒgbar. Dabei sollen Anzeigen nur Usern eingeblendet werden, die sich wirklich gerade in der NĂ€he des eigenen GeschĂ€ftes aufhalten. Die Methodik ist nicht unclever, denn so kann – laut Foursquare – eine echte Werbewirksamkeitskontrolle geliefert werden: Der Nutzer sieht die Anzeige und kommt daraufhin in den Laden, da er ja gerade um die Ecke unterwegs ist.

Eine Zahlung fĂŒr die Einblendung ist dabei nicht fĂ€llig, erst beim Klick auf die Anzeige oder beim unmittelbaren Check-In danach. Die Kosten sollten also ĂŒberschaubar bleiben, wenn man sich als kleines oder mittleres lokales Unternehmen einmal daran ausprobieren möchte. Aus User-Perspektive sind Anzeigen zunĂ€chst natĂŒrlich eher ein lĂ€stiges Beiwerk zum eigentlichen Content, doch wer weiß, ob man sich nicht selbst von dem ein oder anderen guten Angebot direkt in der Nachbarschaft ködern lassen wĂŒrde. Alles im Sinne der „social local discovery” versteht sich.