Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Steht die Konzeption einer neuen, digitalen Werbekampagne an, so befindet sich hÀufig auch dieser Punkt auf der To-do-Liste: die Landing Page. Dieses Element gilt es bei der Planung nicht zu unterschÀtzen, denn im Online-Marketing haben sich die sogenannten Einsprungseiten lÀngst als bewÀhrt erwiesen.

Charakteristisch fĂŒr Landing Pages ist, dass sie von der eigentlichen Webseitenstruktur abweichen und meist von der normalen Unternehmenswebseite aus nicht zu erreichen sind. Dies liegt darin begrĂŒndet, dass sie in der Regel gezielt als Marketinginstrument fĂŒr konkrete Aktionen erstellt werden. Ihr Nutzen besteht darin, die angesprochene Zielgruppe zu Interaktion zu animieren und Conversions zu erzielen. So sollen aus einfachen Besuchern quasi (zahlende) Kunden gemacht werden. Somit muss die Botschaft der Kampagne auf der Landingpage sowohl inhaltlich als auch optisch wiedergegeben werden. Dementsprechend sind der richtige Aufbau, die Navigation und das Design von großer Bedeutung. Im Folgenden sind 10 Tipps zusammengefasst, die wir in einer Infografik auf kissmetrics gefunden haben. Beachtet man diese, rĂŒckt  die perfekte Landing Page in greifbare NĂ€he.

1. Headline & Ads: Durch komplementĂ€re Formulierungen in Werbeanzeigen und der Überschrift der Landing Page entsteht ein positiver Wiedererkennungswert.

2. Headline (again): Das Erste, was ein Besucher auf einer Webseite bewusst liest, ist die Überschrift. Diese sollte prĂ€sent, klar und prĂ€zise formuliert sein und gleichzeitig Lust auf mehr machen.

3. Grammatik: Klingt selbstverstĂ€ndlich, ist es aber (oft) nicht. Eine einwandfreie Rechtschreibung im Fließtext und allen anderen Textelementen ist das A und O, um SeriositĂ€t zu signalisieren und eine Vertrauensbasis zu potienzellen Kunden aufzubauen.

4. Vertrauens-Indikatoren: Um die Vertrauensbasis zu stÀrken, können bspw. Testimonials, Pressestimmen oder Sicherheitszertifizierungen an geeigneter Stelle auf der Landing Page eingebaut werden.

5. Call-to-Action: Nachdem der User Überschrift und Fließtext gelesen hat, folgt der klare Aufruf zur Interaktion. Es bietet sich daher an, den Call-to-Action direkt nachfolgend zu platzieren. Auch hier gilt es wiederum, auf eine eindeutige Formulierung zu achten und bspw. Keywords zu verwenden.

6. Buttons: Um den Call-to-Action zu unterstĂŒtzen und dem User die Interaktion zu erleichtern, wird eine Call-Back- oder Response-Funktion eingebaut. Dies geschieht hĂ€ufig in Form von Buttons wie „Jetzt downloaden” oder „Jetzt kaufen”. Beides – der Call-to-Action selbst und der Button – sollten visuell herausstechen.

7. Links: Weniger Links = weniger Ablenkung. Konkret bedeutet das: Sobald ein Link den Nutzer ablenken oder vom Angebot wegfĂŒhren könnte, darf darauf verzichtet werden.

8. Bilder & Videos: Ansprechendes Bild- und Videomaterial kann eine positive Wirkung auf den User haben und bspw. die Kaufentscheidung nachhaltig beeinflussen. Solche Elemente finden an passender Stelle – wie bspw. neben dem Fließtext – ihren Platz.

9. Platzierung: Nicht immer können alle Elemente einer Webseite so platziert werden, dass sie sofort sichtbar sind. Zu einigen muss bspw. heruntergescrollt werden. Hierbei gilt: Wichtige Komponenten wie der Call-to-Action Button sollten immer dort lokalisiert werden, wo sie sofort zu sehen sind, ohne dass man danach suchen muss.

10. Am besten Testen: Um die perfekte Landing Page zu kreieren, ist es ratsam, regelmĂ€ĂŸig Tests durchzufĂŒhren. So kann man durch das Austauschen eines Fotos oder einen variierenden Call-to-Action Button leicht herausfinden, was besser bei der eigenen Zielgruppe funktioniert.

Dies waren die Tipps kurz zusammengefasst. Wem dies zu schnell ging, der kann in dieser ĂŒbersichtlichen Infografik noch einmal nachschauen, wo welches Element seinen optimalen Platz findet.