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Dank foursquare sind Location-based Services mittlerweile Vielen ein Begriff. Doch neben dem populÀren foursquare existiert noch eine bunte Vielfalt an anderen standortbezogenen Web-Diensten. Zum Beispiel, bisher relativ unbekannt, Gowalla.

Vorrangig als Spiel konzipiert, geht es bei Gowalla vor allem um eins: Spaß haben! AusgerĂŒstet mit einem virtuellen Reisepass kann es losgehen. Bei jedem Check-In an einem neuen Ort gibt es einen Stempel in den virtuellen Pass – fast so wie im echten Leben. Kleine Belohnungen dĂŒrfen dabei natĂŒrlich nicht fehlen. Diese gibt es in Form von Icons und Pins, die man zum Beispiel beim Einchecken an bereits existierenden oder fĂŒr das Anlegen von neuen Orten sammeln kann. Ziel ist es, von jeder Sorte ein Exemplar zu bekommen. Vereinfacht wird das Sammeln durch die Möglichkeit, Icons mit anderen Spielern zu tauschen.

Die soziale Komponente kommt dabei nicht zu kurz. Durch die Check-Ins kann man schnell sehen, wo sich Freunde gerade aufhalten oder gerne hingehen. Durch Verbindungen mit Twitter oder Facebook können die Check-Ins auch dort direkt gepostet werden. Außerdem können passend zu den jeweiligen Orten Fotos und Empfehlungen angezeigt werden.

Im Gegensatz zu foursquare wird Gowalla bisher eher selten kommerziell genutzt. Eine Möglichkeit gibt es allerdings: Denn wer will, kann sich sein eigenes Location-Icon designen lassen. Dieses wird dann an dem virtuellen Standort angezeigt und kann als Aufkleber ans Schaufenster geheftet werden. Solch eine Werbung macht Sinn: Bekommt ein Ort innerhalb einer bestimmten Zeit viele Check-Ins, wird er in der angezeigten Liste von Orten in der Umgebung ganz oben platziert und mit einem Flammensymbol versehen. So fÀllt er den Spielern direkt auf und wird mit höherer Wahrscheinlichkeit von ihnen besucht.

Kurzum: Gowalla ist ein weiterer Location-based Service, der insbesondere den menschlichen Spieltrieb anspricht und befriedigt. Besonders fĂŒr Reise-Fans und Entdeckungslustige dĂŒrfte es ein interessantes Feature sein.