Dieser Artikel ist schon ĂŒber 2 Jahre alt. Unter UmstĂ€nden kann das, worĂŒber wir geschrieben haben durchaus veraltet sein! đŸ˜‰ 


Kunst und Kultur in sozialen Medien – das passt zusammen! Einige Institutionen machen dies bereits seit geraumer Zeit vor. Rebecca hat in Kapitel 7 von „Erfolgreiche PR im Social Web” bspw. schon Best Practices vom Mercedes-Benz Museum ĂŒber Ask a Curator bis hin zu Museums Apps und User-Generated-Kampagnen wie myShakespeare vorgestellt.

Dass Kulturmarketing auch 2.0‑tauglich sind, beweist allerdings auch ein Blick in die Heimatstadt. Schaut man zum Beispiel aufs Ludwigforum Aachen, dann sieht man: Auf der Facebook-Seite wird mit Liebe zum Detail gearbeitet. Der Auftritt zeigt, dass Kunst alles andere als langweilig ist und wahrscheinlich motiviert genau das viele Fans dazu, gute Bewertungen abzugeben. Ansprechende Profil- und Titelbilder fĂŒhren kreativ in die Themen ein. Die sonst lĂ€stige Suche nach Ort, Telefonnummer und Öffnungszeiten wird mit einem Blick in die Unternehmensinfos ĂŒberflĂŒssig. Wer statt online die Exponate im Real Life erkunden möchte, wird im gut gepflegten Veranstaltungsbereich fĂŒndig.

Der Content spricht ebenfalls fĂŒr sich: LĂ€nge und Frequenz stimmen, multimedial und interaktiv ist’s auch. Videos, Links, Foto-Galerien bieten Abwechslung, sodass der Unterhaltungsfaktor auf der Facebook-Seite nicht zu kurz kommt. Auch die Kommunikation mit Fans lĂ€sst nicht lange auf sich warten. Wenn User kommentieren oder etwas nachfragen, wird freundlich geantwortet. Das Ludwigforum schafft es also, sich mit seinen Fans auszutauschen und auf die Art seine Beziehungen zur kunstinteressierten Öffentlichkeit zu pflegen. Alles in allem ein schönes Beispiel dafĂŒr, wie man durch Social Media Kunst und Kultur lebendig vermitteln kann. Um es kurz zu machen: GefĂ€llt mir!